Blog des internationalen Workcamps

Lausitz 2014

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Dresden (02.08.2014)

Einer dieser Tage, an denen Workcamp mehr ist als nur ein Camp – weil wir einen wundervollen Tag in Dresden verbrachten und zusätzlich bis 9.00 Uhr ausschlafen konnten.

Die deutsche Pünktlichkeit hatte zu leiden, und das war umso tragischer, da ein Deutscher zu spät war, aber es war nicht so schlecht, als er zu singen begann.

Als wir in Dresden ankamen, hatten wir die besten Stadtführer überhaupt, Dasha und Max. Sie waren Teilnehmer in verschiedenen Workcamps in der ganzen Welt, also wussten sie, was wir in Dresden sehen wollten. Nach einem kurzen Stadtrundgang hatten wir Freizeit und jeder konnte die Stadt genießen, Museen, Galerien, Läden. Nach einem heißen Sonnentag entschied sich unser lieber Busfahrer Olaf, uns bei einer kleinen Stadtrundfahrt mit dem Bus andere, vom Zentrum enntfernte Orte zu zeigen. Eine andere Musik auf unserer Rückfahrt war schließlich der Regen. Momente zum Relaxen nach einem langen Tag in einer großartigen Stadt.

PS: Bis nächstes Jahr!

Mit Liebe,

Cristina und Irina

 

 

Senftenberg / Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Elsterhorst (01.08.2014)

Liebe Follower,

heute ist der 1. August und wir waren das erste Mal in diesem Camp im Senftenberger See baden. Wir haben am Strand Volleyball gespielt und dann besuchten wir die nahegelegene Stadt Senftenberg. Wir „besuchten“ alle Geschäfte, aber nicht die Innenstadt, und am Ende vor der Rückfahrt zum Mittagessen in unserer Herberge aßen wir den besten Döner, den wir je gegessen haben!!! (Wir haben dann nichts zum Mittagessen gegessen.)

Am Nachmittag mussten wir im Bus singen, weil wir zu spät waren, als wir zu einer Ausstellung fuhren, um etwas über die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers zu erfahren. Danach spielten wir wieder einmal Volleyball – wir lieben dieses Spiel so sehr.

Am Abend machten wir ein Spiel namens Bilderjagd und das war cool. Durch dieses Spiel entdeckten wir Orte in unserem Herbergsgelände, die wir vorher noch nicht gesehen hatten, wie den Volleyballplatz. Leider hat mein Team nicht gewonnen, aber uns allen hat das Spiel sehr gefallen.

Simone & Stefano

 

 

Arbeit auf der Kriegsgräberstätte Nardt und Empfang in Hoyerswerda (31.07.2014)

Heute ist der 31. Juli und wir haben einen schönen Ausflug in die Umgebung unseres Camps gemacht. Zu Beginn arbeiteten wir auf der Kriegsgräberstätte, wo wir einen Fotografen trafen, dessen Bilder in einer regionalen Tageszeitung veröffentlicht werden. Am Nachmittag fuhren wir nach Hoyerswerda und besuchten dort das Rathaus, wo wir den Oberbürgermeister trafen. Dieser gab uns viele wichtige Informationen über die Geschichte der Stadt. Wir machten auch einen Rundgang durch die Altstadt, bei dem wir eine ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert stammende protestantische Kirche besichtigten, die während des Zweiten Weltkriegs zerstört und einige Jahre später wiederaufgebaut worden war. Anschließend gingen wir zur Kinder- und Jugendfarm, wo wir stiller Zuschauer einer faszinierenden Show namens Natur wurden. Es gab eine weitere Show, die von einigen Kindern aus der Stadt gestaltet wurde, u. a. mit einigen Feuerkunststücken. Schließlich aßen wir noch in dieser Farm und kehrten müde, aber glücklich in die Herberge, in der wir schlafen, zurück.

Simone & Stefano

 

 

Kriegsgefangenenlager Elsterhorst (30.07.2014)

Nach einem ausgiebigen Frühstück trafen wir uns im Garten zu einem ungewöhnlichen „warm up Spiel“. Einige von uns wurden zu Kühen, der Rest bot ihnen als Stall einen Unterschlupf. Danach testen wir unser Namenswissen, erfuhren einiges über den Volksbund und klärten diverse organisatorische Fragen.

Gestärkt von einem leckeren Geflügelgulasch verließen wir nachmittags erstmals mit unseren komfortablen Bus das Camp, um mehr über das Kriegsgefangenenlager Elsterhorst zu erfahren. Wir besichtigten die Ausstellung in einer der letzten verbliebenen Lagerbaracken, fuhren zum Gelände des ehemaligen Stammlagers, das heute als Flugplatz genutzt wird, und erkundeten schließlich die Kriegsgräberstätte Nardt.

Am Abend veranstalteten wir ein „Familienturnier“. Auch wenn sich die Beiers, Geiers und Meiers super anstellten, so waren die Dreiers am Ende nicht zu schlagen.

Marianna, Jakob & Carsten

 

 

Lausitz1 20140729-02

Aufbau und Anreise der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (29.07.2014)

Am Dienstag, dem 29.07.2014, ging unser internationales Workcamp in der Lausitz endlich richtig los! Bereits am Vortag reisten die ersten Teilnehmer an und verbrachten mit uns einen schönen Abend, der nur durch ein heftiges Unwetter gestört wurde.

Heute hieß es nun für uns alle, kräftig anzupacken, um unsere Unterkunft fit für die nächsten zwei Wochen zu machen. Bereits ab dem frühen Morgen wurde unsere Arbeit von erfreulichen Ereignissen unterbrochen: Es kamen immer wieder neue Leute bei uns an, die wir herzlich begrüßten. Das Kennenlernen funktionierte problemlos und schon bald spielten und unterhielten sich alle miteinander.

Als wir nach 21 Uhr endlich komplett waren – auch die Türken hatten nun alle den Weg nach Schwarzkollm gefunden -, standen die allseits beliebten Kennenlernspiele auf dem Programm. Wir lernten beim Speeddating, einem tierischen Namensspiel und bei einer Runde Zipzap fleißig die Namen aller Gruppenmitglieder und ließen anschließend den Abend gemütlich im Schullandheim.

Marianna, Jakob & Carsten

 

 

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