Zwei Schulen mit silberner Plakette geehrt

27. April 2017

Karl-Heinz Wahl, ehrenamtlicher Ortsbeauftragter der Volksgräberfürsorge, Alexander May, Schulleiter Mozartschule, Bezirksgeschäftsführer Thomas Faul, Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, Schüler Maik Nuding, Schülerin Jessica Schwartz und Christoph Eichele, Lehrer an der Friedensschule.Vorne stehen Ronja-Mona Höhn und Svenja Seitz aus der Mozartschule.

 

Von Thomas Faul, Bezirksgeschäftsführer Nordwürttemberg

 

 

Am Dienstag, den 25. April wurden die Friedensschule und die Mozartschule aus Schwäbisch Gmünd für deren langjährige aktive Beteiligung bei der Haus- und Straßensammlung mit der silbernen Anerkennungsplakette des Volksbundes ausgezeichnet.  Diese Auszeichnung erhielten die beiden Schulen für alle Jahrgänge, die bislang während ihrer Schulzeit sammelten.

Die Ehrung wurde mit dem Ersten Bürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd Herrn Dr. Joachim Bläse, den Vertretern beider Schulen, und dem Ortsbeauftragten für Schwäbisch Gmünd Herrn Karl-Heinz Wahl  im Barockzimmer des Gmünder Rathauses vorgenommen. Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse lobte das Engagement beider Schulen für die Kriegsgräberfürsorge und freute sich über das Interesse der Schülerinnen und Schüler. In vielen Schulen, seien Kooperationen mit dem Volksbund mittlerweile fest verankert. Für die Friedensarbeit sei es wichtig, miteinander zu reden und vor allem etwas zu leisten, so Dr. Bläse weiter. 

Bezirksgeschäftsführer Thomas Faul bedankte sich bei beiden Schulen, dass dort die Unterstützung aktiv sei, und somit die Mühe und Aufwand nicht gescheut werden, sich  bei der jährlichen Sammlung im Herbst zu engagieren und stellte die Arbeit des Volksbundes noch einmal kurz vor. Dabei appellierte er auch deutlich daran, dass die Erinnerung an die Kriege nicht verblassen darf. An die Schülerinnen und Schüler gewandt, nannte er das Beispiel einer Hand auf der heißen Herdplatte: Nur wer sich daran erinnere, wie schmerzhaft das sei, werde die Hand nicht noch einmal darauf legen und sich erneut verbrennen. Diese Überlegung sei in einer Zeit, in der überall der Nationalismus wieder erstarke – „Wurzel beider großen Kriege des 20. Jahrhunderts“ –, besonders wichtig.

Rektor Alexander May berichtete, dass die Beteiligung an der Haus- und Straßensammlung bei der Mozartschule zum festen Programm gehöre, und wenn die Unterlagen vom Volksbund ankommen, dies seinen festen Ablauf und Platz im Jahresprogramm habe. Der für die Sammlung an der Friedensschule zuständige Lehrer Christoph Eichele wusste vom der großen Selbständigkeit im Engagement der Schüler an der Friedensschule zu berichten.

Die beiden Schülerinnen Ronja-Mona Höhn und Svenja Seitz von der Mozartschule erzählten, es habe Spaß gemacht, durch die ihnen bekannten Straßen zu ziehen und für die Gräber und gegen den Krieg zu sammeln. Dem pflichteten auch die Sammlerin Svenja Seitz und der Sammler Maik Nuding von der Friedensschule bei.

 

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