Gemeinsame Ausstellung der Stadt Schwäbisch Gmünd und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zum Ersten Weltkrieg

23. Februar 2018

Der Erste Weltkrieg ist zurecht als die Urkatastrophe des 20. und des 21. Jahrhundert bezeichnet worden. In der Folge dieser ersten weltumspannenden und total geführten militärischen Auseinandersetzung ist auch die Zivilgesellschaft massiv betroffen gewesen, sind Staats- und Gesellschaftssysteme ins Wanken geraten oder untergegangen.

Die Ausstellung „14/18 Mitten in Europa“ versucht den politischen Weg in den Krieg, die wesentlichen militärischen Ereignisse, das Schicksal der Soldaten und der Bevölkerung an der sog. Heimatfont darzustellen. Die Ausstellung wirft einen gesamteuropäischen Blick auf die Kriegsschauplätze einschließlich Ost- und Südosteuropas und der Ereignisse im Nahen Osten.

Bis heute sind die Folgen des vier Jahre andauernden Krieges spürbar. Konflikte im Nahen Osten, der Türkei auf dem Balkan und in der Ukraine, um nur einige zu nennen. Ohne den Einblick in die Zusammenhänge und die Ergebnisse des Ersten Weltkrieges sind diese nicht zu verstehen. Ebenso muss man die die Ereignisse in der Nachkriegszeit des Ersten Weltkrieges kennen um zu verstehen, dass diese Zeit eigentlich nur eine Zwischenkriegsphase war.

Die Ausstellung ist noch bis zum 9. März im Foyer des Rathauses, verteilt auf drei Etagen, zu sehen und wird vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zur Verfügung gestellt. Die Ausstellung wurde unter wissenschaftlicher Begleitung erstellt.

Die Stadt Schwäbisch Gmünd und der Bezirksverband Nordwürttemberg im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. würden sich über ein reges Interessean der Ausstellung sehr freuen