Jugendleitertagung 2011

Zum Abschluss der Campsaison in den Sommermonaten treffen sich die Leiter der Jugendbegegnungen des Landesverbands zu einer jährlich stattfindenden Tagung mit der Jugendreferentin Frau Heike Baumgärtner. Die diesjährige Herbsttagung fand vom 11.-12. November 2011 in der Bildungsstätte St. Norbert in Rot an der Rot statt. Im Mittelpunkt stand die ausführliche Präsentation der einzelnen Projekte der vergangenen Campsaison. Sie finden in den verschiedenen Ländergruppen Europas statt und setzen unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte. Ziel ist die kontinuierliche Weiterentwicklung der Inhalte unserer Jugend- und Bildungsarbeit und die Fortbildung der ehrenamtlichen Leiter. Von der gemeinsamen Auswertung gehen wichtige Anregungen für die weitere inhaltliche und interkulturelle Arbeit sowie die gruppendynamischen Prozesse aus.

Bei der Präsentation zeigt sich auch die Bandbreite der Jugend- und Bildungsarbeit des Landesverbandes im schulischen und außerschulischen Bereich. Die meistern Projekte dauern zwei Wochen und werden mit Jugendlichen veranstaltet, die sich beim Landesverband auf eine freie Ausschreibung hin anmelden und von ehrenamtlichen Leitungsteams betreut werden. Bei den zweiwöchigen Projekten arbeitet der Landesverband jedoch auch mit den Kooperationspartnern Carl Zeiss AG aus Oberkochen und der Jörg-Zürn-Gewerbeschule aus Überlingen zusammen. Auch kürzere Projekte sind möglich und werden vom Ellenrieder-Gymnasium Konstanz, der Droste-Hülshoff-Schule aus Friedrichshafen und dem Bildungswerk Adolf Aich gGmbh aus Ravensburg ihren Schülerinnen und Schülern angeboten. Trotz unterschiedlicher Projektformen und Zielgruppen zeigt sich bei der Auswertung der Projekte im Rahmen der Tagung jedes Mal erneut, dass wir mit unserer Arbeit am Kriegsgrab und der damit verbundenen Bildungsarbeit junge Menschen aus allen Bildungsschichten erreichen und für die Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft sensibilisieren können.

Durch die Teilnahme von Frau Christine Keller als Schulreferentin des Landesverbandes konnten noch engere Anknüpfungspunkte zwischen außerschulischer und schulischer Jugend- und Bildungsarbeit geschaffen werden.

Diese Tagung in kollegialer und freundschaftlicher Atmosphäre trägt stark zur Motivation der Leiter bei, die sehr viel persönliche Freizeit in ihr Ehrenamt investieren und ein hohes Maß an Verantwortung tragen.

Herr Dr. Marin Lunitz gab am zweiten Tag einen Überblick über die aktuelle Situation der Volksbund-Arbeit und übermittelte als Landesgeschäftsführer den Dank und den Gruß des Vorsitzenden und brachte damit den hohen Stellenwert der Jugend- und Bildungsarbeit im Landesverband zum Ausdruck.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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