Gedenkmesse auf der Kampenwand

Seit 66 Jahren wird den Gefallenen und Vermissten des Chiemgaus an einem ganz besonderen Ort gedacht: Am letzten Sonntag im August wird eine Gedenkmesse unterhalb des als Mahnmal errichteten Gipfelkreuzes an der Gedächtniskapelle

11. September 2017

Foto: Heinrich Rehberg

„Maria, Königin des Friedens“, neben der Steinlingsalm abgehalten. Am 27. August konnte sich die Gemeinde Aschau im Chiemgau und der diesjährige Ausrichter, die Marktgemeinde Prien, nicht nur über das gute Wetter, sondern auch über die große Anzahl der Mitwirkenden und Mitfeierenden freuen. Der Priener Bürgermeister Jürgen Seifert hob mit Blick auf die traumhafte Kulisse hervor, dass die Kampenwand ein Ort des Friedens ist, der nicht nur zum Blick auf den Chiemsee, sondern auch zum Blick zurück und ins Innere einlädt. Auch der Ortspfarrer Pfarrer Klaus Hofstetter stellte den Frieden in den Mittelpunkt seiner Predigt: „Wir alle haben die gleiche Aufgabe, nämlich den kommenden Generationen eine Welt zu übergeben, in der die Schöpfung, ja, alles Geschaffene von Frieden und Harmonie spricht“. Der  Gottesdienst wurde von der Blaskapelle Prien und den Aschauer Alphornbläser musikalisch gestaltet und von rund 100  Fahnenabordnungen aus den Reihen der Veteranenvereine der Landkreise Rosenheim und Traunstein sowie von den Ortsvereinen der Marktgemeinde Prien umrahmt.
Die Messe wurde durch eine Kranzniederlegung und den Ehrensalut der Gebirgsschützenkompanie Aschau i. Chiemgau abgeschlossen. Im Beisein der Kreisobmänner der Veteranen Pius Graf (Rosenheim) und Michael Bernauer (Traunstein) legte Georg Fischer als 1. Vorsitzender der Krieger- und Soldatenkameradschaft Prien einen Kranz nieder, die Musikkapelle Prien spielte hierzu das Stück „Ich hatt´ einen Kameraden“.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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