Pressemitteilungen zur Jugend- und Schularbeit des LV Bayern

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Stellvertretender Landrat Fritz Wittmann eröffnete die vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. konzipierte Ausstellung „1. Weltkrieg – 14/18 Mitten in Europa“. (Foto: Elmar Stöttner)
Bei der Ausstellungseröffnung: (v.l.) Vizelandrat Fritz Wittmann sowie Schul- und Bildungsreferent Maximilian Fügen und Bezirksgeschäftsführer Walter Stierstorfer vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. (Foto: Elmar Stöttner)

Stellvertretender Landrat Fritz Wittmann eröffnete Ausstellung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Landratsamt Landshut

„Es gab Sieger und Besiegte: Wir alle haben verloren“, zitierte stellvertretender Landrat Fritz Wittmann den großen französischen Staatsmann Charles de Gaulle (1890-1970) bei der Eröffnung der Ausstellung „1. Weltkrieg – 14/18 Mitten in Europa“ des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Foyer des Landratsamtes. Mit dem Satz, mit dem de Gaulle eine klare, knappe Bilanz der Weltkriege des 20. Jahrhunderts gezogen hat, ging Wittmann der Frage auf den Grund, was die Menschen von heute mit den Ereignissen vor 100 Jahren verbindet: Über 70 Jahre Frieden, „der schönste Gewinn aus dem europäischen Einigungsprozess“, verdanke man den Menschen, die sich über die Gräben und buchstäblich über die Gräber der Kriege hinweg die Hände zur Versöhnung gereicht haben, sagte Wittmann.

Dank der Einsicht, der geistigen Haltung und des Handelns so vieler Menschen in der Zeit nach 1945 konnte sich das Wort des deutsch-französischen Arztes, Theologen und Friedens-Nobelpreisträgers Albert Schweitzer bewahrheiten, dass die Kriegsgräber als die „großen Prediger des Friedens“ wirkten, führte Wittmann bei der Ausstellungseröffnung aus. Vor zahlreichen Zuhörern, Vertretern von Krieger- und Soldatenkameradschaften und des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge mit dessen Bezirksgeschäftsführer Walter Stierstorfer an der Spitze, würdigte Wittmann besonders die Verdienste dieser Verbände für die Versöhnung unter den europäischen Brudervölkern nach zwei entsetzlichen Kriegen.

Heute sei das alles weitgehend in Vergessenheit geraten, Frieden, Freiheit und Wohlstand, die längste Friedens-Periode in der Geschichte des Kontinents, würden in Westeuropa nach über 70 Jahren allermeistens als Selbstverständlichkeiten genommen – und entsprechend nicht mehr als das geschätzt und gewürdigt, was sie seien: „ein wunderbares Geschenk“, betonte der stellvertretende Landrat. Die Schrecken, die Orgie der Gewalt, die der Erste Weltkrieg mit seinen 17 Millionen Toten und 21 Millionen Kriegsversehrten darstellt, sei in Deutschland weitgehend vergessen – anders übrigens als in Frankreich und Großbritannien.

„Vergessen ist heilsam. Doch für dieses Trauma ist es die falsche Medizin“, zitierte Wittmann den weltweit renommierten Militär-Historiker John Keegan: „Europa muss sich erinnern an die Millionen Toten, die in den Gräben starben und an das Leid, das die Nachricht von ihrem Tod in die Familien trug. Europa muss sich erinnern, dass die Organisation von Massentötungen aus ideologischen Motiven unter Hitler und Stalin ihren Ursprung hatte im massenhaften Abschlachten von oft hilflosen jungen Soldaten in der Mondlandschaft der Schlachtfelder.“

Es war ein langer, am Anfang recht schwerer Weg, die Wunden zu heilen, die die Kriege Europas Völkern geschlagen haben, und gemeinsam eine gute Zukunft aufzubauen. Gerade der Volksbund habe in dieser Phase eine große und segensreiche Rolle gespielt: Vielfältige Kontakte, internationale Jugend-Begegnungen und gemeinsame Arbeit auf den riesigen Friedhöfen und an Denkmälern „haben viele Türen geöffnet, Verbindungen hergestellt, Vertrauen und Freundschaften wachsen lassen“, sagte Wittmann.

Die Folgen des Ersten Weltkriegs prägten die Gegenwart in vielen Lebensbereichen, nicht nur die Politik. Aber gerade auf dem Gebiet der Politik sollten die Menschen von heute die Lehren aus der Geschichte annehmen, betonte Wittmann und zitierte den EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker: „Wer an Europa zweifelt und wer an Europa verzweifelt, der soll über die Soldatenfriedhöfe gehen, dann zweifelt er nicht mehr.“

Maximilian Fügen, der Schul- und Bildungsreferent beim Landesverband Bayern des Volksbundes, stellte im Anschluss an die Rede Wittmanns die Friedensarbeit des Volksbundes dar und gab Erläuterungen zu der Ausstellung, mit der man sich besonders auch an Schüler und junge Leute wende. Der 1919 gegründete Volksbund ist ein gemeinnütziger Verein, der die Gräber von über 2,7 Millionen Kriegstoten auf 833 Friedhöfen in 46 Ländern der Welt pflegt. In diesen Grabstätten sind natürlich in der Mehrzahl gefallene Soldaten beerdigt – aber auch Zivilisten, Opfer des Holocaust, Bombenopfer und Kriegsgefangene.

Die Ausstellung „14/18 Mitten in Europa, legt nach Fügens Worten den Schwerpunkt nicht, wie oft üblich, ausschließlich auf die Westfront, sondern versucht, eine gesamteuropäische Perspektive einzunehmen einschließlich Ost- und Südost-Europas und der Ereignisse im Nahen Osten. Denn „bis heute sind die Folgen des vier Jahre andauernden Krieges immer wieder spürbar“, führte Fügen aus: Viele Brandherde im Nahen Osten, Konflikte in der Türkei, aber auch auf dem Balkan „sind ohne den Einblick in die Zusammenhänge und Ergebnisse des Ersten Weltkriegs nicht zu verstehen“.

In fast allen anderen Staaten liegt die Kriegsgräberfürsorge in staatlicher Hand; in Deutschland trägt der Volksbund Sorge dafür. Seine Arbeit finanziert er zu gut 70 Prozent aus Spenden. Fügen stattete an dieser Stelle den Bürgern im Raum Landshut und in Niederbayern Dank ab: Bei der Herbstsammlung 2017 des Volksbundes kamen rund 261000 Euro zusammen, das beste je in Niederbayern erzielte Ergebnis. Rund 43000 Euro entfielen dabei auf den Kreis-Krieger- und Soldatenverband Landshut, weitere 6000 Euro auf die Reservistenkameradschaft Landshut. Eine Einzelleistung hob Fügen besonders hervor: Georg Stigler aus Vilsbiburg hat ganz allein rund 9000 Euro für die gute Sache gesammelt.

(Elmar Stöttner)

 

Pressemeldungen des Landratsamtes Landshut und der Landshuter Zeitung:

https://www.landkreis-landshut.de/Landratsamt/Presseveroeffentlichungen.aspx?rssid=ae5dc77a-b1a3-4623-9d3e-e88507c2d095

https://www.landkreis-landshut.de/Landratsamt/Aktuelles.aspx?rssid=ccd565a2-a840-4c27-9066-7ed4411525cc

 

Ausstellungseröffnung WK 1, Landshuter Zeitung, PDF

Ausstellungseröffnung WK 1, LK-Teil, PDF

 

v.l.: Schul- und Bildungsreferent Maximilian Fügen, Kreismitarbeiter Christian Felbermeir, Landrat und Kreisvorsitzender Roland Weigert.

Die "Urkatastrophe" des Kontinents

Ausstellung im Landratsamt in Neuburg an der Donau


Er gilt als die "Urkatastrophe des Jahrhunderts " mit unvorstellbarem Leid und 17 Millionen Todesopfern. Mit dieser Beschreibung eröffnete Landrat Roland Weigert die Ausstellung "Erster Weltkrieg - 14/18 Mitten in Europa". Die beeindruckende Wanderausstellung macht bis 13. April in Neuburg Station.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat die umfassende Dokumentation zusammengestellt und schickt sie heuer durch ganz Deutschland. Als Anlass kann das Kriegsende vor 100 Jahren gesehen werden. Neuburg ist als einer der ersten Standorte ausgewählt worden ? auch eine Referenz für die hohen Ergebnisse der Kriegsgräbersammlungen.

Mit dem 15er-Regiment und der Alten Kaserne bestehen lokale Anknüpfungspunkte. In der Schlacht im französischen Lassigny eroberten die 15er die Stellungen gegen Kolonialarmeen zurück, so Landrat Roland Weigert, in wenigen Wochen seien 400 15er-Soldaten gefallen. Das Reserveregiment ging mit 8000 Soldaten in den Krieg, weniger als 100 Männer überlebten. Hier bekomme man eine Vorstellung davon, was der Begriff "Kanonenfutter" bedeutet, so der Landrat. Die Ausstellung solle Bewusstsein schaffen, aus der Geschichte zu lernen. Kreisrat Reinhardt Reißner regte Besuche in Lassigny an, dort existierten Gedenkstätten auch für deutsche Gefallene.

Die Kriegsgräberfürsorge kümmere sich um 2,7 Millionen Gräber an 832 Stätten, so Bildungsreferent Maximilian Fügen. Es gehe um würdige Ort der Erinnerung und Mahnung zum Frieden. Der Volksbund wende sich an die junge Generation und lade jedes Jahr 20000 Jugendliche verschiedenster Nationen ein. Für General a.D. Kurt-Wolfgang Fredemann (Neuburg) ist die Arbeit des Volksbundes nicht hoch genug einzuschätzen. Persönlich sei er dankbar, dass das Soldatengrab seines gefallenen Vaters in Litauen gefunden worden sei.

Die Ausstellung beschreibt die politischen Ereignisse, die 1914 zum Kriegsausbruch geführt hatten. Sie beleuchtet nicht nur den Verlauf der Westfront, sondern informiert auch über Ost- und Südosteuropa sowie den Nahen Osten. Ziel sei eine gesamteuropäische Sicht und Bewertung der Geschehnisse, so Referent Fügen.

Eindrucksvoll schildert das Werk Einzelschicksale von Soldaten und das Leiden der Zivilbevölkerung. Ganz wesentlich zum Verständnis der europäischen Politik der letzten hundert Jahre gehöre die Frage nach der Kriegsschuld sowie deren Auswirkungen auf die Eskalation der Gewalt im Zweiten Weltkrieg und auf den Kalten Krieg nach 1945. Mit der Gründung des Völkerbundes 1919, der später von den Vereinten Nationen (UN) abgelöst wurde, aber auch der europäischen Institutionen nach Ende des Zweiten Weltkrieges seien Wege beschritten worden, die ein erneutes Inferno verhindern sollten, und dieses Ziel letztlich auch erreicht haben. Konflikte im Nahen Osten, der Türkei, auf dem Balkan und in der Ukraine seien ohne den Einblick in die Zusammenhänge und die Ergebnisse des 1. Weltkrieges nicht zu verstehen.

Einen Teleschau-Beitrag des Senders INTV zur Ausstellungseröffnung im Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen finden Sie unter folgendem Link (Minute: 20:22-23:00):

www.intv.de/mediathek/kategorie/sendungen/teleschau/video/teleschau-vom-05-04-2018/

Pater Jesaja Langenbacher segnet die Gedenktafeln für gefallene Schüler aus dem Ersten Weltkrieg mit Weihwasser. Der Feierstunde am Friedhofseingang des Klosters wohnen auch Unterfrankens Regierungspräsident und Bezirksvorsitzender des Volksbundes Dr. Paul Beinhofer (Mitte), stellvertretender Landrat Paul Streng (Zweiter von rechts) und Prior Pascal Herold (rechts) bei. (Bild: Peter Pfannes)

Denkmalprojekt des Gymnasiums Münsterschwarzach

Gymnasiasten lassen mit Unterstützung des Volksbundes Gedenktafeln für gefallene Schüler aus dem Ersten Weltkrieg reaktivieren

Münsterschwarzach „Wer sich erinnert, kann aus der Geschichte lernen“, sagte Dr. Paul Beinhofer am Mittwoch den 21. März am Friedhofseingang der Abtei Münsterschwarzach. Unterfrankens Regierungspräsident und Bezirksvorsitzender des Volksbundes Dr. Beinhofer dankte Schülern und Lehrern des Egbert-Gymnasiums Münsterschwarzach, die die Erneuerung dreier Gedenktafeln für gefallene Schüler aus dem Ersten Weltkrieg initiierten und mithilfe von Sponsoren und des Benediktinerklosters realisierten. Die steinernen Zeitzeugen, die acht gefallenen Schülern von einst gedenken, wurden an der Mauer des klösterlichen Friedhofs installiert und in der Feierstunde mit Weihwasser gesegnet.

Eine Projekt-Gruppe, bestehend aus 13 Schülern der elften Klassen des Gymnasium, hatte sich im vergangenen Jahr auf Initiative ihrer Lehrerin Karin Illner zum Ziel gesetzt, die dreiteilige Gedenktafel restaurieren und als Mahnmal für den Frieden wieder aufstellen zu lassen. Pater Pascal Herold, der Prior der Abtei erinnerte in seiner Ansprache vor etwa 70 Festgästen an das Abnehmen der Gedenktafeln von der Klostermauer vor etwa 20 Jahren im Rahmen von Umbauarbeiten. Sie seien zusammen mit weiteren Gedenksteinen, die an gefallene Klosterangehörige erinnerten, im Klosterkeller gelagert worden. Pater Pascal dankte allen Unterstützern, die „im Geist des Friedens und der Verständigung“ gehandelt hätten. Die Gedenktafeln gäben Anlass zum Nachdenken, sagte Regierungspräsident Beinhofer, nachdem Benjamin Hettrich auf der Trompete das Lied „Ich hatte einen Kameraden“ gespielt hatte. Den Ersten Weltkrieg bezeichnete Beinhofer als die „Ur-Katastrophe des 20. Jahrhundert“. Es sei der erste technisierte Krieg gewesen, der erbittert mit Maschinengewehren, Bomben aus der Luft und Giftgasangriffen geführt worden sei. Die Folgen der grausamen Auseinandersetzungen seien für die Menschen mit Millionen Toter und Verletzter einschneidend gewesen. Die von der Bildhauerin Rosi Dresch-Fritzsch erneuerten Gedenktafeln seien keine Heldenverehrung sondern vielmehr Achtung vor den Toten und Erinnerung an deren Leid. Den Mitarbeitern des Projekts am Gymnasium dankend blickte der Regierungspräsident aber auch nach vorne. „Wer einen Konflikt eskalieren lässt, spielt mit dem Feuer, weil er sein Gesicht verlieren würde, wenn er aussteigt.“ Mit Blick auf die Krisenherde auf der ganzen Welt meinte Beinhofer: „Auch heute wird an dieser Eskalationsschraube gedreht.“ Die beiden Projektgruppensprecher Natalia Hirschmann und Jan Wiegand freuten sich, dass die Gedenktafeln wiederbelebt werden konnten. Die Gedenksteine sollen eine Warnung sein. „Auch wenn Gewalt und Ausgrenzung Lösungen für Konfliktfelder zu versprechen scheinen, zeigen die Tafeln aus dem Klosterkeller, was Krieg wirklich ist“, betonte Natalia Hirschmann. „Das darf man besonders in Zeiten wie den unseren nicht vergessen.“ Die Schüler dankten den Mönchen und Schulleitung für die Offenheit, mit der sie dem Projekt begegneten. Dies sei eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen der gesamten Arbeit gewesen. Dank für die Unterstützung sagten sie auch dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., der durch seinen Bezirksvorsitzenden Dr. Paul Beinhofer und durch Maximilian Fügen, den Schul- und Bildungsreferenten des Landesverbandes Bayern, vertreten war. Mit Hilfe des Volksbundes lernten die Schüler Wege der selbstständigen Recherche über Soldaten des Ersten Weltkrieges kennen. So zum Beispiel die Auswertung von Kriegsstammrollen als wichtige Quelle für die Recherche von Einzelschicksalen. Über die „Gräbersuche Online“ konnten durch die Schüler Grablagen auf den Kriegsgräberstätten des Volksbundes und Vermisstenschicksale geklärt werden.
Parallel zu der Eröffnung der Gedenktafel zeigt der Volksbund noch bis 13. April seine Schulausstellung zum Ersten Weltkrieg „14/18 – Mitten in Europa“ im Gymnasium Münsterschwarzach.
Im Anschluss an die Weihe durch Pater Jesaja Langenbacher legten Schüler einen Kranz an den Gedenktafeln nieder. „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ lautete der Titel des Abschlussliedes der Gesangsgruppe aus der Schule.

(Text exkl. Ergänzungen der Redaktion: Peter Pfannes)

Internationale Jugendbegegnung München
Arbeit für den Frieden - Jugendliche aus 14 Nationen pflegen Kriegsgräber

Am 14. August ging die Internationale Jugendbegegnung München / Dießen mit Jugendlichen aus 14 Nationen zu Ende. Sie kamen aus Belarus, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Italien, Litauen, Polen, Rumänien, Russland, der Tschechischen Republik, der Türkei, der Ukraine, Ungarn und den USA, um Bayern, seine Kultur und seine Geschichte, vor allem aber um sich gegenseitig kennenzulernen. Die von den Teilnehmern gestaltete Gedenkveranstaltung am 10. August auf der Kriegsgräberstätte München-Waldfriedhof mit zahlreichen Ehrengästen, darunter auch die konsularischen Vertreter der verschiedenen Nationen, rundete das zweiwöchige Camp ab. Die Jugendlichen haben in dieser Zeit trotz der sommerlich heißen Temperaturen fast ein Drittel der Grabsteine auf der Kriegsgräberstätte München-Waldfriedhof neu beschriftet.

Neben dieser aktiven Arbeit haben die Jugendlichen an einem umfassenden Bildungs-, Kultur- und Freizeitprogramm teilgenommen. Hierzu gehörten Besuche in der KZ-Gedenkstätte Dachau und im NS-Dokumentationszentrum ebenso, wie ein bayerischer Tanzabend mit dem Trachtenverein Dießen und ein Besuch von Schloss Neuschwanstein.

Durch ihre gemeinsame Arbeit haben die 29 Jugendlichen ein völkerverständigendes Zeichen für eine gemeinsame und friedliche Zukunft gesetzt. Dies hat auch in der Presse viel Resonanz und Anklang gefunden. Radio Oberland interviewte unsere Teilnehmer und Teamer und sendete ihre Statements.


Einige Auszüge aus den Zeitungsveröffentlichungen finden Sie anbei:


www.wochenanzeiger-muenchen.de/mc3bcnchen/erinnern-fuer-die-zukunft,94419.html

www.trachtenverein-diessen.de/jugendbegegnung-diessen2017.html

 

Ammersee-Kurier (4.8.2017),

 

Landsberg Extra (9.8.2017),

 

Landsberger Tagblatt (10.8.2017),

 

Ammersee-Kurier (11.8.2017),

 

Kreisbote Weilheim-Murnau (12.8.2017),

 

Kreisbote Landsberg (16.8.2017).

 

 

 


 

 

 

Im Rahmen des trinationalen Theaterprojektes zum Ersten Weltkrieg des Werdenfels Gymnasiums Garmisch-Partenkirchen besuchten Schülerinnen und Schüler aus Frankreich, England und Deutschland die deutsche Kriegsgräberstätte Saint-Laurent-Blangy. Hier haben auch Soldaten aus dem Werdenfelser Land ihre letzte Ruhestätte, wodurch die Garmischer Schüler einen lokalen Bezug fanden. Gemeinsam pflegten die Jugendlichen die Kriegsgräber und tauschten sich über ihre Gedanken und Gefühle angesichts der greif- und sichtbaren Folgen von Krieg aus. 

Über das Projekt, das vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge finanziell und ideell unterstützt wird, berichtete das Garmischer Tagblatt (11.01.2017).

Ein Schüler des Werdenfels Gymnasiums berichtet von seinen Erlebnissen im Rahmen der Projektwoche in Lille:

www.werdenfels-gymnasium.de/index.php/projekte/31-comenius/277-erstes-projekt-treffen-der-erasmus-gruppe-in-lille-27-11-03-12-2016

 

An der zentralen Gedenkfeier des Landesverbands Bayern im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf der Kriegsgräberstätte Traunstein anlässlich des Volkstrauertags am 13. November 2016 nahmen neben der stellvertretenden Ministerpräsidentin Ilse Aigner auch sechs Schüler des Chiemgau-Gymnasiums teil, die die Anwesenden durch ihre Lesung zum Nachdenken anregten. (Traunsteiner Tagblatt, 14.11.2016):

http://www.traunsteiner-tagblatt.de/home_artikel,-Jeder-einzelne-Kriegstote-ist-eine-Mahnung-fuer-die-Zukunft-_arid,303965.html

 

 

Teilnehmer des trinationalen Theaterprojekt des Werdenfels Gymnasiums zu dem Thema „The war to end all wars? - Der Erste Weltkrieg in einem Theater des Friedens“ arbeiten mit der Ausstellung „100 Jahre Erster Weltkrieg“ des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, die vom 4.-19. Oktober 2016 in Garmisch-Partenkirchen zu sehen war. (19.10.2016):

http://lewebpedagogique.com/firstworldwareuropeantheater/?s=commission&submit

 

Artikel aus dem Garmischer Tagblatt (8.10.2016) zum trinationalen Theaterprojekt des Werdenfels Gymnasiums zu dem Thema „The war to end all wars? - Der Erste Weltkrieg in einem Theater des Friedens“.

 

 

Artikel zur Internationalen Jugendbegegnung 2016 in München / Dießen aus dem Landsberger Tagblatt (12.8.2016) und dem Starnberger Merkur (16.8.2016).

 

Artikel zur Internationalen Jugendbegegnung 2016 in München / Dießen aus dem Ammersee Kurier (9.8.2016) und der Augsburger Allgemeinen (30.7.2016).

 

http://www.ammerseekurier.de/2016/08/09/jugendliche-aus-12-nationen/

 

http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Jugendliche-pflegen-Kriegsgraeber-id38651427.html

 

 

Auch in den polnischen Medien wurde über den vom Volksbund (LV Bayern) initiierten Schüleraustausch zwischen dem Gymnasium Gaimersheim und der Schule Gromnik berichtet, wie das folgende Video zeigt. Der Austausch fand vom 28. Juni bis 8. Juli 2016 zum dritten Mal statt. Die Planung für den Rückbesuch 2017 ist bereits im Gange. Die gemeinsame Pflege der lokalen Kriegsgräberstätten, die völkerverständigende Arbeit der Jugendlichen und der Erkenntnisgewinn über die deutsch-polnische Geschichte, stehen bei diesem Projekt im Mittelpunkt. (11.7.2016):

 

http://pogorze24.pl/miedzynarodowa-wymiana-mlodziezy-gromnik-gaimersheim/78047/

 

 

Mit Unterstützung des Volksbundes (LV Bayern) brachte das Europäische Jugendprojekt Oberpfalz vom 13.-22. Mai 2016 Jugendliche aus Deutschland, Frankreich und Polen unter dem Motto "Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden" zusammen. Im Mittelpunkt standen der völkerverständigende und interkulturelle Austausch der Jugendlichen und die Auseinandersetzung mit den Folgen von Krieg- und Gewaltherrschaft in der Geschichte der beteiligten Nationen. Hierzu gehörten eine Gedenkveranstaltung auf der Kriegsgräberstätte Neumarkt, ein Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau und des NS-Dokuzentrums. Neben der Auseinandersetzung mit diesen ernsten Themen kamen jedoch auch Spaß und Freizeit nicht zu kurz. (17.6.2016):

 

http://www.onetz.de/freihung/vermischtes/projektwoche-des-jugendprojekts-oberpfalz-ausflug-zur-voelkerverstaendigung-d1676503.html

 

 

Mit Unterstützung des Volksbundes (LV Bayern) fand vom 24.-29. April 2016 ein Schüleraustausch zwischen dem Werdenfels Gymnasium Garmisch-Partenkirchen und dessen Partnerschule in Lille statt. Die Schüler setzten sich dabei intensiv mit der Geschichte des Ersten Weltkrieges auseinander und besuchten u.a. die deutsche Kriegsgräberstätte Fricourt. (9.5.2016):

 

http://www.werdenfels-gymnasium.de/index.php/unterricht/geschichte/211-geschichtsexkursion-nach-lille-an-die-somme-und-nach-verdun

 

http://lewebpedagogique.com/werdozan/

 

 

Schüler der Kerschensteiner Mittelschule konnten am 13. Oktober 2015 mit Unterstützung des Volksbundes (LV Bayern) die Kriegsgräberstätte Costermano am Gardasee besuchen und sich mit den Folgen von Krieg- und Gewaltherrschaft auseinandersetzen. (18.10.2015):

 

http://kerschensteiner-augsburg.de/aktuelles/schulleben/mittelschule/78-12-oktober-16-oktober-2015

 

 

Blog der Schüler des Gymnasiums Gaimersheim über den Polenaustausch nach Gromnik 2014, der vom Volksbund (LV Bayern) initiiert wurde. Die gemeinsame Pflege der lokalen Kriegsgräberstätten, die völkerverständigende Arbeit der Jugendlichen und der Erkenntnisgewinn über die deutsch-polnische Geschichte, stehen bei diesem Projekt im Mittelpunkt. (12.7.2014):

 

http://www.gymnasium-gaimersheim.de/index.php/aktivitaeten/schueleraustausch/57-polenfahrt/134-polenfahrt-2014

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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