Wissenswertes über Niederbayern

 

 

Niederbayern liegt im Osten und grenzt im Norden an die Oberpfalz, im Nordosten an Tschechien (Südböhmen, Region Pilsen), im Südosten an Oberösterreich (Innviertel, Mühlviertel) und im Südwesten an Oberbayern. Der Begriff „Niederbayern“ erscheint zum ersten Mal im Jahre 1255 bei der bayerischen Landesteilung. Ursprünglich war Niederbayern wesentlich größer: Damals gehörten auch der Chiemgau und die Gegend von Bad Reichenhall dazu.

Verwaltungssitz des Bezirks und gleichzeitig Regierungssitz des Regierungsbezirks ist Landshut.

 

Niederbayern ist in Bayern sowohl ein Bezirk als auch ein Regierungsbezirk.

 

Wappen:

 

Fläche:

10.329,91 km²

Einwohner:

1.189.384 (31.12.2010)

Bevölkerungsdichte:

115 Einwohner je km²

 

 

Kreisfreie Städte

1. Landshut

2. Passau

3. Straubing

 

Landkreise

1.         Landkreis Deggendorf

2.         Landkreis Dingolfing-Landau

3.         Landkreis Freyung-Grafenau

4.         Landkreis Kelheim

5.         Landkreis Landshut

6.         Landkreis Passau

7.         Landkreis Regen

8.         Landkreis Rottal-Inn

9.         Landkreis Straubing-Bogen

 

Geschichtlicher Rückblick

Bayerns Kreise 1808

Die bayerische Verfassung von 1808 teilte das 1806 formierte Königreich Bayern einheitlich in Kreise ein. Die Kreise entsprachen den Verwaltungseinheiten der mittleren Ebene, also den heutigen Regierungsbezirken und waren bewusst ohne Bezug zu älteren administrativen oder herrschaftlichen Bezügen ganz nach rational-zweckmäßigen Aspekten umrissen worden. Nach französischem Vorbild wurden die Kreise entsprechend ihren Hauptflüssen benannt. Das Gebiet des heutigen Niederbayern verteilte sich dabei auf den Unterdonaukreis, den Isarkreis, den Regenkreis und den Salzachkreis.

Nachdem sich die bayerischen Außengrenzen in den Folgejahren wiederholt änderten, wurden auch die Kreise neu zugeschnitten, sodass der Unterdonaukreis 1816 große Teile des heutigen Regierungsbezirks Niederbayern umfasste.

Dabei blieb es, bis 1837 der romantisch bewegte König Ludwig I. das französische Benennungssystem durch historisierende Bezeichnungen zu ersetzen wünschte, die die Geschichte der bayerischen Landesteile widerspiegeln sollten. Man verfiel daher auf die Idee, das Gebiet des Unterdonaukreises in „Niederbayern“ umzubenennen. Damit spielte man an die erste bayerische Landesteilung von 1255 an, die für Herzog Heinrich XIII. ein selbstständiges niederbayerisches Herzogtum geschaffen hatte. Nach vorübergehender Wiedervereinigung 1340 wurde das Herzogtum 1392 dreigeteilt: In Oberbayern entstanden Bayern-München und Bayern-Ingolstadt, in Niederbayern Bayern-Landshut. Daneben bestand in Niederbayern als viertes Herzogtum bereits seit 1349 Bayern-Straubing. Der als „Niederbayern“ benannte Kreis deckte sich geographisch jedoch nicht mit dem historischen Niederbayern. Es handelte sich um eine reine Traditionsbezeichnung. Ungeachtet dessen hat sich die Bevölkerung im Laufe der Zeit mit der willkürlich gewählten Bezeichnung der Verwaltungseinheit identifiziert.

 

Wirtschaft

Niederbayern ist aufgrund der fruchtbaren Lössböden im Gäuboden landwirtschaftlich geprägt. Unter anderem befindet sich in diesem Regierungsbezirk das größte Anbaugebiet für Gewürzgurken in Europa, zudem hat Niederbayern Anteil am größten Hopfenanbaugebiet der Welt, der Hallertau. Große Bedeutung für die Wirtschaft als Arbeitgeber hat BMW mit seinem größten Automobilwerk in Dingolfing. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt unterliegt Schwankungen.

In Niederbayern existieren insgesamt drei Hochschulen:

Universität Passau (gegründet 1978)

Hochschule Deggendorf (gegründet 1994)

Hochschule Landshut (gegründet 1978)

 

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bayern

 

 

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