Gräberfeld Q

Auf dem Weg zum Gräberfeld Q befindet sich ein Hochkreuz des Bildhauers August Traupe. Es beinhaltet den Hinweis, dass sowohl Männer als auch Frauen und Kinder auf dieser Kriegsgräberstätte zu finden sind.

1.703 Bombenopfer

Die ersten Toten wurden hier schon während des Krieges beerdigt. Die endgültige Fertigstellung erfolgte aber erst Anfang der 50er Jahre.

Am 18. Mai 1940 fielen die ersten Bomben auf Bremen. 17 Menschen starben dabei.

560 Zivilisten starben durch Kampfhandlungen, Granaten und Beschuss zwischen dem 22. und 27. April 1945.

Das häufigste Sterbedatum ist der 18./19. August 1944. An diesem Tag fand der schwerste Bombenangriff auf Bremen statt. Er dauerte von 23:54 Uhr - 00:30 Uhr. 500 britische Flugzeuge waren daran beteiligt, 2.523 Sprengbomben. 10.800 Phosphorbomben und 108.000 (Stab-)Brandbomben wurden über Bremen abgeworfen, d. h. 3.033 Bomben pro Minute bzw. 50 Bomben pro Sekunde.

Dabei wurden zerstört:

  • 8.248 Wohngebäude (25.000 Wohnungen)
  • 34 öffentliche Gebäude
  • 80 Wirtschaftsgebäude
  • 37 industrielle Gebäude
  • St. Stephanikirche, Focke-Museum, Seefahrtshof, St. Michaeliskirche, St. Wilhadikirche, St. Marienkirche, Raphaelskapelle, Badeanstalt Breitenweg, Hotel Columbus, Hotel Alberti, Europa-Hotel, Metropol-Theater

Es sind in diesen Angriffsminuten 1054 Tote, 72 Schwer- und 677 Leichtverletzte zu beklagen und 49.000 Menschen wurden obdachlos.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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Hochkreuz