Ernst Hillebrecht

Nachname:
Hillebrecht
Vorname:
Ernst
Dienstgrad:
Unteroffizier
Geburtsdatum:
03.03.1889
Geburtsort:
Kreiensen
Todes-/Vermisstendatum:
13.07.1916
Todes-/Vermisstenort:
bei Verdun

Ernst Hillebrecht

Ernst Hillebrecht ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Brieulles-sur-Meuse überführt worden.

Grablage: wahrscheinlich unter den Unbekannten

Leider konnten bei den Umbettungsarbeiten aus seinem ursprünglichen Grablageort nicht alle deutschen Gefallenen geborgen und zum Friedhof Brieulles-sur-Meuse überführt werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Ernst Hillebrecht einer der deutschen Soldaten ist, dessen Gebeine geborgen wurden, die aber trotz aller Bemühungen nicht identifiziert werden konnten.

Nähere Informationen zu diesem Friedhof erhalten sie hier.

Name und die persönlichen Daten von Ernst Hillebrecht sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.

Falls Ernst Hillebrecht mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Brieulles-sur-Meuse

GPS
49°20'25.17''N; 5°10'50.53''E

Département Meuse; 11.281 deutsche Kriegstote Erster Weltkrieg

Französischer Soldatenfriedhof mit 2.572 Toten - darunter 35 Belgier, 1 Brite, 123 Russen sowie 24 Franzosen, die im Zweiten Weltkrieg fielen - am westlichen Ortsausgang.

Der deutsche Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse Ende 1914 - Anfang 1915 für die Gefallenen aus den Gefechten im September 1914 um die Maasübergänge sowie das Gebiet zwischen Argonnerwald und Maas angelegt. Ursprünglich war der Friedhof für Angehörige des Inf. Reg.13 (Münster/Westf.) bestimmt. Später kamen weitere Tote aus der Schlacht um Verdun ab März 1916 und Opfer der französischen Gegenoffensiven im Herbst 1916 und August 1917 hinzu. Sie erlagen als Schwerverwundete in den Lazaretten ihren Verletzungen oder wurden als Gefallene von ihren Kameraden aus den Stellungen zurückgebracht. Bis zur Räumung des Gebietes durch die Deutschen Truppen im Oktober 1918 war der Friedhof mit 604 Toten belegt - unter ihnen der 1916 gefallene Kommandeur der 44. Res.Inf.Div., Gen. Lt. v. Dorrer. Ein Gedenkstein des Pionier-Battl.13, erinnert an das Gefecht vom 29.8.1914 bei Brandeville. Nach Kriegsende vergrößerten die französischen Militärbehörden den Friedhof durch umfangreiche Zubettungen wesentlich.Sie überführten die deutschen Gefallenen nach Brieulles, die beim rekultivieren des Schlachtfeldes gefunden oder aus zahlreichen provisorischen Gräberstätten im Gebiet von 40 Ortschaften geborgen wurden. Die hier Ruhenden gehörten Truppenteilen an, deren Heimatgarnisonen in Mecklenburg, Baden, Bayern, Württemberg, Hessen, Sachsen, Ostfriesland, Oldenburg, Schleswig-Holstein, Thüringen, Westfalen und dem Elsaß lagen.

Instandsetzungsarbeiten zwischen den Kriegen

Erste Arbeiten zur Verbesserung des Zustandes des Friedhofes führte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. aufgrund einer 1926 mit den französischen Militärbehörden getroffenen Vereinbarung aus. 1932 begann der eigentliche Ausbau des Friedhofes mit der Gestaltung des Eingangsbereiches einschließlich Treppenaufgang, des Mittelraumes in Terrassen mit Stützmauern aus Naturstein sowie umfangreichen Pflanzungen von Bäumen, Sträuchern und Hecken. Als zentrales Mal wurde ein Hochkreuz aus Naturstein oberhalb der Terrassen errichtet. Zwei kunstvoll geschmiedete Tore bildeten den Zugang. Das Problem einer dauerhaften Kennzeichnung der Gräber blieb jedoch infolge Devisenmangels und des 1939 ausbrechenden Zweiten Weltkrieges ungelöst.

Endgültige Gestaltung

Nach Abschluss des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. - finanziell unterstützt von der Bundesregierung - die endgültige Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe des Ersten Weltkrieges in Frankreich vornehmen. Jugendliche freiwillige Helfer des Volksbundes hatten bereits mit gärtnerischen Vorarbeiten begonnen. 1972 erfolgte der Austausch der bisherigen provisorischen Holzgrabzeichen gegen Kreuze aus Metall mit eingegossenen Namen und Daten der hier Ruhenden. Die zugehörigen 35 Kilogramm schweren Kreuzfundamente, deren Antransport die Bundeswehr übernommen hatte, versetzten jugendliche Helfer des Volksbundes. Abschließend wurde das gesamte Gräberfeld neu begrünt und überarbeitet. Die Gräber in dem terrassenförmig ausgelegten Teil des Friedhofes wurden durch liegende Gussplatten gekennzeichnet. Die drei Gemeinschaftsgräber sind in Naturstein neu gefasst. Gusstafeln nennen die Namen der hier ruhenden bekannten Toten.

Von den 11.281 Gefallenen ruhen 5.956 in Einzelgräbern; 25 von ihnen blieben unbekannt.In den drei Gemeinschaftsgräbern mit 5.325 Opfern sind nur 563 namentlich bekannt.

Die 17 Gräber der Gefallenen jüdischen Glaubens erhielten aus religiösen Gründen als Kennzeichen statt eines Kreuzes eine Grabstele aus Naturstein, deren hebräische Schriftzeichen besagen:

1. (oben): Hier ruht begraben ... .

2. (unten): Möge seine Seele eingebunden sein in den Kreis der Lebenden.

Pflege:

Der Friedhof wird ständig durch den Pflegedienst des Volksbundes betreut. Auskünfte über die Lage von Gräbern, die frühere Zugehörigkeit der Gefallenen zu bestimmten Truppenteilen etc. erteilt der

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Bundesgeschäftsstelle,
Abteilung Gräberdienst,
Werner-Hilpert-Straße 2,
D-34112 Kassel
Telefon: 0561- 7009-0

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Soldatenfriedhöfen, die der Volksbund derzeit in Osteuropa errichtet, ist die Namen- bzw. Grabkennzeichnung noch nicht erfolgt. Es empfiehlt sich deshalb vor einer geplanten Reise eine Rückfrage bei der Bundesgeschäftsstelle in Kassel.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt für die Ruhestätten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Der Volksbund errichtete bisher über 820 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten, auf denen etwa zwei Millionen Kriegstote ruhen. Bau und Pflege dieser Friedhöfe werden nur möglich durch Spenden der Förderer dieser humanitären Arbeit sowie durch Beiträge der über 197.000 Mitglieder des Volksbundes.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit durch einen Spende oder Ihre Mitgliedschaft.

Jetzt online spenden! Jetzt Mitglied werden!