Franz Abel

Nachname:
Abel
Vorname:
Franz
Dienstgrad:
Husar
Todes-/Vermisstendatum:
20.09.1914

Franz Abel

Franz Abel ruht auf der Kriegsgräberstätte in Cerny-en-Laonnois.

Endgrablage: Block 1 Grab 444

Name und die persönlichen Daten von Franz Abel sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.

Falls Franz Abel mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Cerny-en-Laonnois

GPS
49°26'30.31"N; 3°39'52.13"E

Département Aisne

7.546 deutsche Kriegstote

Erster Weltkrieg
Auf dem anschließenden französischen Soldatenfriedhof ruhen 5.125 Gefallene aus allen Landesteilen. In den Jahren 1924/1925 durch weitere Zubettungen aus dem Kampfgebiet am Chemin-des-Dames wesentlich erweitert. Der größte Teil der Opfer verlor das Leben bei den Verteidigungskämpfen vom Herbst 1914 bis zum Frühjahr 1915, der französischen Großoffensive im April/Mai 1917, des deutschen Angriffs im Mai 1918 und der Rückzugskämpfe September/Oktober 1918. Die hier Ruhenden gehörten Truppenteilen an, deren Heimatgarnisonen in Westfalen, Brandenburg, Sachsen, Württemberg, Schleswig-Holstein und in Westpreußen lagen. Besonders hohe Verluste erlitten rheinländische, niedersächsische und mecklenburgische Regimenter.

Instandsetzungsarbeiten zwischen den Kriegen
Erste Arbeiten zur Verbesserung des Zustandes des Friedhofes führte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. 1928 aufgrund einer 1926 mit den zuständigen französischen Militärbehörden getroffenen Vereinbarung aus. Dazu gehörten Pflanzungen von Bäumen und Rosen, das Setzen einer Hecke als Einfriedung und die Begrünung der Gräberflächen. Allerdings blieb das Problem einer dauerhaften Kennzeichnung der Gräber infolge Devisenmangels und des 1939 ausbrechenden Zweiten Weltkrieges ungelöst.

Endgültige Gestaltung
Nach Abschluss des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. - finanziell unterstützt von der Bundesregierung - mit der endgültigen Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe in Frankreich aus der Zeit des Ersten Weltkrieges beginnen. Im Jahre 1974 erfolgte eine grundlegende landschaftsgärtnerische Überarbeitung des gesamten Friedhofsgeländes, u.a. die Ergänzung des Baumbestandes, Einfassung des Gemeinschaftsgrabes mit Mauerwerk aus Naturstein und Bepflanzung mit Rosen, Begrünung des Gräberfeldes und Errichtung eines neuen Einganges mit schmiedeeisernem Tor. Bereits 1972 folgte der Austausch der provisorischen Holzgrabzeichen gegen Kreuze aus Naturstein mit eingravierten Namen und Daten der hier Ruhenden.
Von den 7.546 Gefallenen ruhen 3.553 in Einzelgräbern. Von ihnen blieben 66 unbekannt. In dem Gemeinschaftsgrab sind 3.993 Opfer bestattet. Nur von 964 ist der Name bekannt.

Die zwölf Gräber der Gefallenen jüdischen Glaubens erhielten aus religiösen Gründen als Kennzeichnung statt des Kreuzes eine Stele aus Naturstein. Die hebräischen Schriftzeichen besagen:
1. (oben) Hier ruht begraben ... .

2. (unten) Möge seine Seele eingeflochten sein in den Kreis der Lebenden.

Pflege:
Der Friedhof wird ständig durch den Pflegedienst des Volksbundes betreut.
Auskünfte über die Lage von Gräbern, die frühere Zugehörigkeit der Gefallenen zu bestimmten Truppenteilen etc. erteilt der

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Bundesgeschäftsstelle,
Abteilung Gräberdienst,
Werner-Hilpert-Straße 2,
D-34112 Kassel
Telefon: 0561-7009-0

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt!
Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse gn@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt für die Ruhestätten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Der Volksbund errichtete bisher über 820 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten, auf denen etwa zwei Millionen Kriegstote ruhen. Bau und Pflege dieser Friedhöfe werden nur möglich durch Spenden der Förderer dieser humanitären Arbeit sowie durch Beiträge der über 197.000 Mitglieder des Volksbundes.

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