Arbeitskreis 35plus

1. Geschichte des Arbeitskreises 35plus

Seit 2001 gibt es den Arbeitskreis "35plus" im Landesverband Hamburg. Hier engagieren sich Interessierte und Mitglieder, die aus dem Engagement im Hamburger Jugendarbeitskreis herausgewachsen sind, sich aber weiterhin aktiv für die Ziele und Aufgaben des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. einsetzten wollen.

Der Arbeitskreis 35plus plant eigene Projekte und Seminare, z.B. zum Thema "Förderung des Ehrenamtes" oder "Qualitätsmanagement für Jugendcamps". Wir organisieren Bildungsurlaube für Berufstätige und Informationsveranstaltungen und nehmen an Freiwilligenbörsen und Messen teil.


             Seminar des Arbeitskreises 35plus

 

Ein Pflegeeinsatz auf dem Internationalen Friedhof in Hamburg-Bergedorf mit russischen Veteranen bzw. ehemaligen Kriegsgefangenen gehört jedes Jahr zu unserem festen Programm.

Beim Denkmal auf dem Bergedorfer Friedhof


Wenn Sie sich ehrenamtlich im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. engagieren möchten oder an unseren Aktivitäten teilnehmen wollen, nehmen Sie doch einfach Kontakt zu uns auf!

2. Projekte des Arbeitskreises 35plus

Einen Überblick über die Inhalte unserer Arbeit bekommen Sie mit Hilfe der Liste unserer bisherigen Projekte:

Bildungsurlaub

  • 2004: Niederbronn les-bains (Frankreich)
  • 2000: St. Petersburg / Einweihung des Friedhofes Sologubowka

Seminare

  • Fortlaufendes Seminar: Qualitätsmanagement für Jugendcamps
  • 2005: Helgoland - Thema: Helgoland im "Dritten Reich"
  • 2002: Generationenseminar "Förderung des Ehrenamtes" in Egestorf

Aktionen und Projekte

  • Informationsstand auf der Freiwilligenbörse "AKTIVOLI" in der Handelskammer Hamburg
  • Pflegeeinsätze auf Kriegsgräberstätten
  • Informationsfahrten
  • Projekte zum Thema "Hamburg im 'Dritten Reich'", z.B. alternative Hafenrundfahrt
  • Teilahme an Veranstaltungen zum Volkstrauertag und Sammlungen
  • Zusammenarbeit mit Behörden und Vereinen

Freizeitaktivitäten

  • Grillfeste
  • Dombummel
  • Paddelausflüge mit dem Jugendarbeitskreis
  • Faschingsfeiern

    Sie wollen sich auch engagieren? Nehmen Sie einfach Kontakt auf!

3. Ansprechpartner des Arbeitskreises 35plus

 

Arbeitskreis "35plus" im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Landesverband Hamburg, Brauhausstraße 17,
22041 Hamburg, Tel.: 25 90 91

            Hajo Vieth Tel.: 040/5592632
Hajo.Vieth@web.de

Sie wollen sich auch engagieren? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

 

4. Bericht Bildungsurlaub 2004 - Arbeitskreis 35plus

 

Ein etwas anderes Jugendcamp - Bildungsurlaub mit dem Volksbund

Auch 2004 konnte der Arbeitskreis 35plus im Landesverband Hamburg einen Bildungsurlaub für jung gebliebene Erwachsene anbieten. Unser Ziel war es, auch die mittlere - inzwischen berufstätige - Generation auf die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. aufmerksam zu machen bzw. für eine Unterstützung dieser Arbeit zu gewinnen.

Blick auf Woerth (Schlachtfeld es Krieges 1871)

Während der erste Bildungsurlaub uns im September 2000 zur Einweihung des größten deutschen Soldatenfriedhofes nach St. Petersburg führte, lernten wir in diesem Jahr die deutsch-französische Geschichte im Wechsel der Zeit am Beispiel des Elsass kennen. Gerade das Elsass wechselte in den vergangenen 150 Jahren viermal zwischen Frankreich und Deutschland hin und her und bot sich somit geradezu an für ein Seminar. Der etwas sperrigen Titel des Seminars lautete:

"Die deutsch-französischen Beziehungen im Wechsel der Jahrhunderte - Von der Erbfeindschaft zur deutsch-französischen Freundschaft als Motor des europäischen Einigungsprozesses"

Eingang zur Festung Schoenenburg (Maginot-Linie)

Die Vorbereitungen begannen bereits im August des vergangenen Jahres: Zunächst wurde die Jugendbegegnungsstätte "Albert-Schweitzer" in Niederbronn-les-bains gebucht. Als nächstes wurde das Programm mit den Kriterien für die Anerkennung nach dem Hamburgischen und dem Schleswig-Holsteiner Bildungsurlaubsgesetz abgestimmt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden zum einen durch Mund-zu-Mund-Propaganda, zum anderen auch über die Bundesgeschäftsstelle des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. gewonnen. Dort machte der Referent für Jugendarbeit, Herr Heine, die Jugendreferenten und Geschäftsführer der Landesverbände auf unser Projekt aufmerksam. Insgesamt 13 Personen nahmen schließlich am Bildungsseminar teil.

               Straßburg - La Vie francaise

Eine Einführung für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fand im Juni 2004 in der Landesgeschäftsstelle Hamburg statt. Hier erfuhren sie zunächst einiges über den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und zum Seminarthema.

Das Seminar startete am Montag, den 04. Oktober, in Niederbronn-les-bains mit einem einführenden Vortrag über die Jugendbegegnungsstätte "Albert-Schweitzer", durch den pädagogischen Leiter, Bernard Klein. Mit viel Engagement brachte Herr Klein uns auch die spezielle Geschichte seiner Heimat, des Elsass, nahe. Dies geschah nicht nur durch Vorträge - selbst diese waren humorig und kurzweilig - sondern auch durch die Besichtigung der anliegenden deutschen Kriegsgräberstätte, durch eine Radtour über das Schlachtfeld des deutsch-französischen Krieges von 1870/71 bei Woerth/Froschwiller, durch die Besichtigung der Maginot-Linie sowie des Besuches der Gedenkstätte des ehemaligen und einzigen Konzentrationslagers auf französischen Boden: Strutthof-Natzweiler.

Fahrradtour über das Schlachtfeld des Krieges 1870/71 bei Woerth

Einen weiteren Programmpunkt bildete die von Ludwig XIV. erbaute Festung "Bitche" und als Schluss- und Höhepunkt die Besichtigung des Europaparlamentes in Straßburg, die uns vom Hamburger Europaabgeordneten Dr. Jarzembowski ermöglicht wurde. Nebenbei - und auch das gehört zur Bildung eindeutig dazu - lernten wir das Elsass kulinarisch kennen: Flammekuche und Choucroute standen genauso auf dem Bildungsplan wie die lieblichen Elsässer Weine.

Gedenkstätte des KZ Strutthoff-Natzweiler

Am Ende des Seminars bedauerten alle, dass dieses nur eine Woche gedauert hat. Alle Beteiligten waren sich einig, ein solches Seminar wiederholen zu wollen.

Maginot-Linie Zwischen Hageneau und Wissembourg

Abschließend sei noch angemerkt, dass sich das Bildungsseminar finanziell selbst getragen hat, d.h. dass alle Kosten aus den Teilnehmerbeiträgen bestritten werden konnten. Auch ist es gelungen, zwei Teilnehmer für eine Mitarbeit im Arbeitskreis 35plus und eine Mitgliedschaft im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. zu gewinnen.

(René Alfeis)

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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