Folgende Schulprojekte bietet der Landesverband Hamburg an:

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie an einem Projekt interessiert sind oder weitere Informationen zu unseren Projekten wünschen.

 

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Spurensuche auf Kriegsgräberstätten

Bei einem Besuch einer Kriegsgräberstätte werden die Schülerinnen und Schüler nicht nur direkt mit den Auswirkungen von Krieg, Gewaltherrschaft und menschlicher Grausamkeit konfrontiert. Sie bekommen angesichts der großen Anzahl an Gräbern von Kriegstoten und Opfern der Gewaltherrschaft auch einen unmittelbaren Eindruck von den Dimensionen der beiden Weltkriege.

Durch die Beschäftigung mit den Schicksalen einzelner Menschen, die auf den Kriegsgräberstätten bestattet wurden, soll den Schülerinnen und Schülern deutlich werden, wie wichtig Werte wie Toleranz und Zivilcourage für unsere Gesellschaft sind, und dass Gewalt niemals ein Mittel zur Konfliktlösung sein darf. Der biographische Ansatz über Einzelschicksale erlaubt es den Schülerinnen und Schülern, persönliche Bezüge herzustellen und die große zeitliche Distanz zum Geschehen zu überbrücken. Aus dieser Haltung des individuellen Betroffenseins heraus kann dann im Weiteren eine Bedeutsamkeit für das Leben der Schülerinnen und Schüler heute erarbeitet werden. 

Reaktionen von SchülerInnen 1 2 3 4 5

Didaktisches Material für Lehrende:
Arbeitsblatt "Spurensuche" und
"Informationen Internationale Kriegsgräberstätte"

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Pflege von Kriegsgräberstätten

Mit leichten Pflegearbeiten auf den Grabanlagen können sich Schulklassen auch aktiv am Erhalt der Kriegsgräberstätten beteiligen oder in einem festgelegten Zeitraum Patenschaften für Grabanlagen übernehmen. Die Idee dahinter: Durch die manuelle Betätigung und die tatsächliche physische Arbeit an den Anlagen können weitere Zugänge zu einer Beschäftigung mit historisch-politischen Inhalten geschaffen werden.

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Projekte auf Kriegsgräberstätten

Im Rahmen von Projekttagen/ -wochen können die Schülerinnen und Schüler auf den Kriegsgräberstätten selbst tätig werden. Sie helfen dabei, die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft auf den Hamburger Friedhöfen aufzunehmen, ihre Schicksale aufzuklären und zu dokumentieren.

Die Projektergebnisse können im Rahmen einer Ausstellung oder in Form einer Broschüre präsentiert werden. 

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Geschichts- und Informationstafeln

Auf vielen Kriegsgräberstätten fehlen Tafeln, die Auskunft über die an diesem Ort bestatteten Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft geben. Je nach Friedhof können dies sehr unterschiedliche Gruppen von Menschen sein: beispielsweise Bombenopfer, Kriegsgefangene, KZ-Häftlinge und ZwangsarbeiterInnen, deutsche und ausländische Soldaten, "Euthanasie"-Opfer oder Flüchtlinge.

Fragen stellen sich dem Besucher häufig auch angesichts der oftmals zeittypischen Architektur mancher Kriegsgräberstätten und den darauf stehenden Erinnerungssteinen und Denkmälern.

Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten in diesen Projekten die Inhalte der Tafeln, die dann zur Information der Öffentlichkeit auf den Kriegsgräberstätten aufgestellt werden.

Zur Projektskizze...

Beispieltafeln:

1 Internationale Kriegsgräberstätte

2 "Operation Gomorrha"

3 Sowjetische Kriegsgräberstätte 

4 Warschauer Aufstand

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Zeitzeugen-Gespräche

Nur noch wenige Jahre werden Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit haben, die Kriegsgeneration direkt nach ihren Erlebnissen und Eindrücken zu befragen.

Der Landesverband Hamburg hat einen kleinen Kreis von Menschen dieser Generation dafür gewinnen können, sich für Zeitzeugengespräche in Schulen zur Verfügung stellen.

In ihren individuellen Lebenssituationen haben sie ihre sehr persönlichen Erfahrungen gemacht: beispielsweise als Flakhelfer, als Opfer des nationalsozialistischen Regimes, als Flüchtling, als Ausgebombte oder als Frontsoldat.

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Lehrerfortbildung

Friedenspädagogik im Unterricht - von der moralischen Betroffenheit zur politischen Bedeutsamkeit.

Friedenspädagogik unterstützt die Herausbildung sozialer Kompetenzen wie Perspektiv-übernahme, trägt zur konstruktiven Konfliktlösung bei, fragt nach zeitgemäßen Formen der Auseinandersetzung mit NS und Holocaust und unterstützt die politische Urteilsbildung in (inter-)nationalen Konflikten. Wir erproben "best-practice"-Beispiele friedenspädagogischen Handelns.

 

Dokumentation

Das "Norddeutsche Netzwerk Friedenspädagogik" informiert über das Projekt "Peace Counts. Die Erfolge der Friedensmacher". Die dazu gehörige Ausstellung wurde im September 2011 im Hauptgebäude der Universität Hamburg gezeigt.

Desweiteren finden Sie eine Dokumentation der Fortbildung "Feindbilder und Friedenspädagogik", die im Februar 2011 in der Jugend- und Begegnungsstätte Golm auf Usedom stattgefunden hat.


Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

Spendenkonto

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BIC: COBADEFFXXX

Commerzbank Kassel


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Der Bundeselternrat (BER) appelliert an Lehrerinnen und Lehrer: "Werfen Sie Ihre Vorurteile über Bord! Die Friedenserziehung beim Volksbund Dt. Kriegsgräber-fürsorge ist eine runde Sache".

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Auch die Kultusminister-Konferenz (KMK) empfiehlt Lehrerinnen und Lehrern, die friedens-pädagogischen Kooperations-angebote des Volksbundes zu nutzen.