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Anstoß zum Frieden

Fair Play - nicht nur auf dem Rasen

Die Aktion ist die Initiative des Volksbundes zum Thema Fußball. Denn beim Fußball sind genauso Teamgeist, Respekt, Fairness und Freundschaft gefordert – wie bei der weltweiten Friedensarbeit des Volksbundes. Sport ist ein Medium, das über die Grenzen hinweg verbindet. Den „Anstoß zum Frieden“ gibt der Volksbund mit internationalen Workcamps für Jugendliche. Denn Friedensarbeit sorgt für Fair Play auch abseits des Rasens.

Deutschland : Italien 1929

Im Gedenken an Georg Frank |
* 14. Dezember 1907 in Fürth
† 13. November 1944 bei Skarżysko-Kamienna, Polen

Georg Frank war ein deutscher Fußballspieler und wurde insgesamt vier Mal in der Nationalelf eingesetzt - erstmalig bei einem Länderspiel gegen Dänemark, das leider mit einer Niederlage endete.

Doch der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Am 28. April 1929 erzielte er beim Länderspiel gegen Italien in Turin den Siegtreffer zum 2:1. Mit diesem ersten Triumph über Italien setzte die deutsche Nationalmannschaft einen Meilenstein in der Fußballgeschichte.


Georg Frank wurde im Zweiten Weltkrieg an der Ostfront erschossen. 

Er ist beim ‪Volksbund in der "Gräbersuche online" hinterlegt: bit.ly/28ZxmHE . Die frei zugängliche Online-Datenbank verfügt über 4,7 Millionen Einträge zu gefallenen oder vermissten deutschen Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Nachschauen lohnt sich! www.graebersuche-online.de

Noch heute werden in den Austragungsorten der UEFA EM jährlich tausende Kriegstote geborgen und auf zentralen Kriegsgräberstätten bei Breslau, Kiew (siehe Foto) oder anderen Orten endgültig bestattet.

Todeself und gefallene Nationalspieler

– Fußballdramen im Zweiten Weltkrieg

Für sieben deutsche Nationalspieler war die „Reise“ nach Polen und in die Ukraine nicht der Beginn eines großen Fußballfestes, sondern der Weg in den Tod. Den Kickerstars Karl Auer, Johannes Jakobs, Georg Köhl, Hugo Mantel, Karl Schulz, Willi Völker und Willi Wigold nützte ihr Talent und ihre Bekanntheit nichts. Wie Millionen andere wurden sie zu Opfern des Zweiten Weltkrieges. Einige von ihnen haben auf den Kriegsgräberstätten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Polen und der Ukraine ihre letzte Ruhestätte erhalten. Die Spuren anderer ehemaliger Nationalspieler verlieren sich im Nichts: „Vermisst“ heißt es über sie. Ihre Angehörigen teilen das Schicksal Hunderttausender Familien, die noch immer keine Kenntnis vom Verbleib ihrer im Krieg gefallenen oder vermissten Väter, Söhne oder Brüder haben.  weiter ...

Die Idee eines Fanfriedhofes findet immer mehr Anhänger. In Hamburg liegt die im Stil eines Sportplatzes gestaltete Gemeinschaftsgrab- anlage direkt gegenüber der HSV-Arena.

HSV und Volksbund

Ausstellung zur NS-Vergangenheit des HSV

In der Vergangenheit des Clubs gibt es neben glänzenden Erfolgen auch dunkle Kapitel. Diese Zeit der nationalsozialistischen Diktatur wird schonungslos dargestellt – ein moralischer Befreiungsschlag. „Wir sind der erste deutsche Profiverein, der seine Vergangenheit in dieser Weise aufarbeitet,“ sagt Museums-Direktor Dirk Mansen nicht ohne Stolz. Er selbst stöberte vor dem Umzug in die neue Fußball-Arena in Archiven und Dachkammern nach verborgenen Schätzen: ein Volltreffer. „Was da zusammen kam, hat mich fast umgehauen. So reifte die Idee, diese seltenen Stücke auch den Fans zu zeigen,“ erinnert sich Mansen. weiter ...

Freianzeigen

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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Spendentelefon: 0561 700 90

Spendenkonto
IBAN: DE23520400210322299900
BIC: COBADEFFXXX
Commerzbank Kassel

Für den Frieden am Ball

Nationaltorhüter Manuel Neuer

Dass Nationaltorhüter Manuel Neuer ein überaus erfolgreicher Sportler ist, weiß jeder Fußball-Fan. Doch der 30-Jährige zeigt auch auf sozialen Gebieten großes Engagement - zum Beispiel für die Friedensarbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. 

Im Interview mit Moderator Helmer Litzke erzählt Neuer von dem Besuch einer Kriegsgräberstätte: