Die Teilnehmenden vor dem Brandenburger Tor, Foto: LV Berlin

Spannend und herausfordernd: Freiwilligenengagement im Volksbund

Bericht zur Ersten Tagung aller Freiwilligen der Kriegsgräberfürsorge in Berlin

Vom 07.-09. April 2014 kamen die Freiwilligendienstleistenden des Volksbundes zum ersten Mal zu einer gemeinsamen Arbeitstagung zusammen. Angeregt und in Eigenregie organisiert hatten das Treffen Nadja Titz und Noël Schepp, die seit September 2013 die Teams der Geschäftsstellen in Berlin und Frankfurt unterstützen. Die Idee dahinter war, sich persönlich und die jeweils anderen Arbeitsfelder kennenzulernen, sich über ihre Erfahrungen und Herausforderungen nach der Halbzeit eines ganzen Jahres Freiwilligenengagements auszutauschen und sich für zukünftige Projekte zu vernetzen.

Vertreten waren neben den Landesverbänden Sachsen, Berlin und Hessen auch die Freiwilligen der Jugendbegegnungstätte (JBS) Golm auf Usedom. Am Seminarort Friedrichshain aus den verschiedenen Teilen der Republik zusammengekommen standen zunächst verschiedene Kennenlernaktivitäten auf dem Programm.
Danach präsentierten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegenseitig die Schwerpunkte der Arbeit in der jeweiligen Einsatzstelle. Dabei konnte man feststellen, dass die verschiedenen Tätigkeiten des Volksbundes in seiner Fülle repräsentiert waren. Neben Führungen auf Kriegsgräberstätten leiten die Freiwilligen Workshops zum Beispiel mit Schulklassen oder recherchieren zu Hintergründen von Kriegstoten im Inland. Auch organisatorisches kommt nicht zu kurz, die Freiwilligen in den Landesverbänden lernen sich im Büroalltag zurecht zu finden und die der JBS wie man den Betrieb einer Tagungsstätte mit Gästen am Laufen hält.
Unterstützung bekamen die Freiwilligen während der selbst organisierten Programmeinheiten von Elisabeth Gliesche, Schul- und Bildungsreferentin des Landesverbands Berlin.
Am ersten Abend wurde im Anschluss an den Film „Am Ende kommen Touristen“ von Robert Thalheim über das deutsch-polnische Verhältnis und die Erinnerung an das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau diskutiert. Ohnehin waren politische Diskussionen fortwährende Begleiter der Tagung.

Der/die Superfreiwillige

Am zweiten Tag galt es den oder die „Super-Freiwillige/n“ und die perfekte Einsatzstelle zu entwerfen. Was muss man mitbringen, um sich als Freiwilliger im Volksbund zu engagieren? Und wie soll eine perfekte Einsatzstelle aussehen? Hierbei wurde vor allem betont, wie wichtig es ist, sich inhaltlich in einer offenen Umgebung einbringen zu können und dass Freiwillige beim Volksbund viele neue Eindrücke bekommen und sich dazu tatkräftig mit vielen Ideen einbringen können.

Nach dem Mittagessen war Zeit für eine Exkursion, erst ging es in die Geschäftsstelle des Landesverbandes Berlin am Lützowufer und anschließend durch das Berliner Regierungsviertel. Eine Station bildete das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma direkt neben dem Bundestag. Für die Freiwilligen erinnerungskulturell und –politisch ein sehr interessanten Ort, ob der schlichten und geschmackvollen Umsetzung und der Entstehungsgeschichte. Die Eindrücke waren ein Kontrastprogramm zum sonst so aufgeregten und lauten Berlin, wo man die gemeinsamen Abende ausklingen lies.

Am letzten Tag wagten die Freiwilligen den Blick in die Zukunft, was bis zum Ende im Herbst noch alles passieren wird und welche Projekte man fertigstellen will.
Schließlich verabschiedete man sich mit dem Gefühl, andere engagierte junge Menschen kennengelernt zu haben, die motiviert sind den Volksbund mit ihrer Arbeit zu unterstützen. Die Tagung wurde durch die großzügige Förderung des Bundesjugendreferates und die Unterstützung der Einsatzstellen ermöglicht. 

Sich ein Jahr freiwillig engagieren

Einsatzstellen für Freiwilligendienstleistende im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) / Freiwilligen Sozialen Jahr Politik (FSJ-P) gibt es momentan in den Geschäftsstellen der Landesverbände Berlin, Hessen, Sachsen und Nordrhein-Westfalen sowie in den Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten des Volksbundes im In- und Ausland.

Kontakt zu den Freiwilligen, Informationen zum Freiwilligendienst und zu den Bewerbungsverfahren für den kommenden Zyklus gibt es bei den jeweiligen Einsatzstellen.

Noël Schepp

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

Spendenkonto

IBAN:
DE23520400210322299900

BIC: COBADEFFXXX

Commerzbank Kassel


Neugierig?

Du hast noch Fragen zu einem FSJ?

Referat für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit

Sandweg 7

60316 Frankfurt am Main

069 / 944907 - 11

bildung-hessen(at)volksbund.de

Auch unser aktueller Freiwilliger Bjarne beantwortet dir gerne deine Fragen.

fsj-hessen(at)volksbund.de

069 / 944907 - 16