Lernorte in Europa:

Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten

Als Ziele für Klassenreisen und Studienfahrten von Jugend- oder Erwachsenengruppen unterhält der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. seit Anfang der 1980er Jahre vier internationale Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten in

Frankreich (Niederbronn-les-Bains),

Deutschland (Golm, Insel Usedom),

den Niederlanden (Ysselsteyn)

und Belgien (Lommel).

Die Dauerausstellung "Destins de Guerre/Kriegsschicksale" der JBS Albert Schweitzer in Niederbronn. Foto: LV Hessen
Die Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Golm auf Usedom. Foto: JBS Golm

Diese Häuser liegen in Grenzregionen sowie direkt an oder in unmittelbarer Nähe zu großen Kriegsgräberstätten. Die Häuser sind von ihrer Ausstattung und ihren Freizeitangeboten her mit modernen Jugendherbergen zu vergleichen. Zwei Aspekte treten bei einer Klassenreise in die Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten in den Vordergrund: Der Gedanke der Völkerverständigung und die Beschäftigung mit der Geschichte. Die Schülerinnen und Schüler lernen das Nachbarland und bei binationationalen Projektfahrten auch Jugendliche aus diesem Land kennen. Gemeinsame Projekte fördern dabei das Verständnis füreinander und helfen, bestehende Vorurteile zu erkennen, zu hinterfragen und zu revidieren. Ausgehend von Kriegsgräbern setzen sich die Jugendlichen mit der Vergangenheit und den Ursachen von Gewalt und Krieg auseinander. Dies kann ergänzt werden durch historisch-politische Workshops und friedenspädagogische Module sowie Gedenkstättenbesuche und Ausflüge in die Umgebung.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung und der Vorbereitung des Besuchs und kommen vor ihrer Fahrt in die Schule um die Schülerinnen und Schüler auf die Thematik vorzubereiten.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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Kontakt

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60316 Frankfurt am Main

069 / 944907 - 11

bildung-hessen(at)volksbund.de

Fördermöglichkeit

Für Schulen und andere Gruppen, die sich für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberstätte e. V. engagieren, besteht die Möglichkeit, sich beim Landesverband für eine Förderung durch die Stiftung Gedenken und Frieden von max. 500 Euro zu bewerben. Wenden Sie sich hierfür an das Referat für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit!