Lernort Butzbach Nieder-Weisel

Auf der Kriegsgräberstätte Butzbach Nieder-Weisel ruhen 519 Tote des Zweiten Weltkrieges und des Nationalsozialismus: 420 Deutsche sowie 99 Kriegstote polnischer und sowjetischer Herkunft. Mehrheitlich handelt es sich um Soldaten, die – teils in noch jugendlichem Alter und kurz vor Kriegsende – bei Kämpfen, in Lazaretten oder in Kriegsgefangenschaft starben und bereits im April 1945 hier bestattet wurden. Später wurden auch zivile Bombenopfer sowie polnische und sowjetische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter hinzu gebettet.

Schülerinnen und Schüler der Weidigschule bei der Spurensuche auf der Kriegsgräberstätte. Foto: Judith Sucher
Schülerinnen der Weidigschule befassen sich mit dem Einzelschicksal von Friedrich Ehrke. Foto: Judith Sucher

Der Landesverband Hessen im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat die Geschichte der Kriegsgräberstätte Butzbach Nieder-Weisel in seinem Forschungsprojekt wissenschaftlich aufgearbeitet. Diese Ergebnisse sind Grundlage des pädagogischen Angebots für diesen Friedhof, das Jugendliche anleitet, sich mit der Geschichte ihrer Region bzw. ihrer Stadt zur Zeit des Nationalsozialismus kritisch auseinander zu setzen. Folgende Schwerpunkte werden im Rahmen eines Projektages behandelt: Luftkrieg, Zwangsarbeit, Kriegsgefangenschaft, Gedenk- und Erinnerungskultur. Ergänzend wird mit Einzelschicksalen gearbeitet.

 

Rahmenbedingungen:

  • Interaktive Spurensuche mit Fragebogen (Dauer 1-2 h, max. 35 Personen, ab 14 Jahren)
  • Projekt- oder Seminartag(e) mit Spurensuche oder Führung und vertiefender Gruppenarbeit (Dauer 5 – 6 h, max. 35 Personen, ab 14 Jahren)
  • Ein geringer Unkostenbeitrag wird erhoben.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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