„Aktion Rote Hand“

Gegen den Einsatz von Kindersoldaten

Seit dem 20. November 1989 sichert die UN-Kinderrechtskonvention die Rechte von Kindern weltweit. Am 12. Februar 2002 folgte ein Fakultativprotokoll zur Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten. Trotz des damit einhergehenden Verbots des Einsatzes von Kindern als Soldaten, sind weltweit immer etwa 300.000 Kinder und Jugendliche in mehr als 40 Ländern Teil der militärischen Infrastruktur.

Die weltweite Aktion "Rote Hand" hat das Ziel, mit vielen roten Händen und öffentlichen Aktionen, die Verantwortlichen zum Handeln zu bewegen. Auch der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. engagiert sich aktiv gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten und beteiligt an dieser Aktion.

Auf den Kriegsgräberstätten, die der Volksbund erhält und pflegt, finden sich über 40.000 Gräber von Minderjährigen, die u.a. im Zweiten Weltkrieg bei der Wehrmacht, im Volkssturm oder als Flakhelfer kämpften. Aus heutiger Sicht waren auch sie Kindersoldaten.

Die Aktion kann auch in Ihrer Schule initiiert und z.B. mit einem Projekttag zum Thema Kindersoldaten durchgeführt werden.

Für den von uns durchgeführten Projekttag wird ein geringer Unkostenbeitrag erhoben.

Weitere Informationen finden Sie auch im Leitfaden auf der rechten Seite.

Eine Schülerin der Lindenauschule in Hanau fügt dem Abdruck ihrer "roten Hand" eine persönliche Botschaft hinzu. Foto: Viola Krause.
Schüler der Lindenauschule in Hanau präsentieren stolz ihre "roten Hände". Foto: Viola Krause

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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