Wilhelm Friedrich Kiesel

Nachname:
Kiesel
Vorname:
Wilhelm Friedrich
Dienstgrad:
Feldwebel
Geburtsdatum:
30.07.1901
Geburtsort:
Bredow
Todes-/Vermisstendatum:
17.03.1946
Todes-/Vermisstenort:
Kgf.Tscherepowez

Wilhelm Friedrich Kiesel

Wilhelm Friedrich Kiesel wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Tscherepowez - Russland

Der Volksbund ist bemüht, auf der Grundlage von Kriegsgräberabkommen die Gräber der deutschen Soldaten zu finden und ihnen auf Dauer gesicherte Ruhestätten zu geben. Wir hoffen, in nicht allzu ferner Zukunft auch das Grab von Wilhelm Friedrich Kiesel zu finden und die Gebeine auf einen Soldatenfriedhof überführen zu können.

Name und die persönlichen Daten von Wilhelm Friedrich Kiesel sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.

Falls Wilhelm Friedrich Kiesel mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Tscherepowez

Auf dem städtischen Friedhof im Südwesten der Stadt wurden die Kriegsgefangenen, die im Lager von Tscherepowez verstarben, beigesetzt. In der Nachkriegszeit wurde die Parzelle der Kriegsgefangenen durch Beisetzung von Ziviltoten vollständig überbettet. Auf dem Friedhof ruhten: 2.830 Deutsche, 26 Spanier, 109 Finnen, 7 Moldauer, 8 Italiener, 9 Litauer, 44 Polen, 76 Ukrainer, 152 Österreicher, 43 Letten, 13 Franzosen, 16 Jugoslawen, 434 Ungarn, 400 Rumänen, 23 Tschechen, 9 Japaner, 1 Russe, 1 Holländer, 1 Este, 1 Amerikaner, 1 Luxemburger, 1 Schweizer und 1 Belgien. Somit insgesamt 4.206 Kriegsgefangene.

Im Jahr 2007 hatte mit Zustimmung der Stadtverwaltung Tscherepowez der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. einen Gedenkplatz für alle dort ruhenden Kriegsgefangenen, neben den bereits vorhandenen Gedenkplätzen für ungarische und finnische Kriegsgefangene, die durch die finnische und ungarische Seite hergerichtet wurden, ausgebaut. In der Mitte des Gedenkplatzes steht das Hochkreuz zur Erinnerung an den Herzog Georg von Sachsen-Meiningen, das im Jahre 2005 vom Volksbund im Auftrag und mit Finanzierung von Gabriele von Habsburg-Lothringen, aufgestellt wurde. Die Granitstelen am Eingang zur Gedenkstätte und am Hochkreuz geben Informationen zum Friedhof und allen anderen Friedhöfen im Gebiet Wologda und Kostroma.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Soldatenfriedhöfen, die der Volksbund derzeit in Osteuropa errichtet, ist die Namen- bzw. Grabkennzeichnung noch nicht erfolgt. Es empfiehlt sich deshalb vor einer geplanten Reise eine Rückfrage bei der Bundesgeschäftsstelle in Kassel.

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Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt für die Ruhestätten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Der Volksbund errichtete bisher über 820 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten, auf denen etwa zwei Millionen Kriegstote ruhen. Bau und Pflege dieser Friedhöfe werden nur möglich durch Spenden der Förderer dieser humanitären Arbeit sowie durch Beiträge der über 197.000 Mitglieder des Volksbundes.

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