Otto Kirsch

Nachname:
Kirsch
Vorname:
Otto
Dienstgrad:
Grenadier
Geburtsdatum:
20.12.1909
Geburtsort:
Bredow
Todes-/Vermisstendatum:
17.01.1943
Todes-/Vermisstenort:
Riga

Otto Kirsch

Otto Kirsch wurde seinerzeit auf dem sogenannten Ehrenfriedhof Riga-Ost (Lettland), dem heutigen Waldfriedhof bestattet. Die dortigen Soldatengräber wurden nach Kriegsende mit Ziviltoten überbettet. Die Namen dieser Kriegstoten sind auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Riga - Beberbeki auf Natursteinstelen verzeichnet. Zur Erinnerung an die ursprünglichen Grablagen hat der Volksbund auf dem heute als Zivilfriedhof dienenden Waldfriedhof einen Gedenkplatz errichtet.

Nähere Informationen zu diesem Friedhof erhalten Sie hier.

Name und die persönlichen Daten von Otto Kirsch sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.

Falls Otto Kirsch mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Riga Waldfriedhof

GPS
56°59'5.41"N; 24° 9'25.62"E

Gedenkplatz für deutsche Soldaten beider Weltkriege

Bereits während des Ersten Weltkrieges wurden auf dem Waldfriedhof (lettisch Meza Kapi) Riga etwa 200 im Lazarett verstorbene deutsche Soldaten beigesetzt.
In den Jahren 1941 bis 1944 bestattete die Wehrmacht auf dem damals so genannten Ehrenfriedhof Riga-Ost, dem heutigen Waldfriedhof, die bei den Kämpfen um Riga umgekommenen Soldaten. Etwa 6.600 Gefallene fanden hier die letzte Ruhestätte.
Leider wurde der Soldatenfriedhof nach dem Krieg aufgelöst und mit Ziviltoten überbettet. Der Waldfriedhof ist heute ein Zivilfriedhof der Stadt Riga, sein lettischer Name lautet "2. Meza kapi" (2. Waldfriedhof).
Zur Erinnerung an die Gefallenen beider Weltkriege hat der Volksbund einen Gedenkplatz errichtet. Der Platz liegt etwa an der Stelle, an der sich der ursprüngliche zentrale Platz befand. Das Bild des heutigen Gedenkplatzes wird von einem 7 Meter hohen Obelisken geprägt, der durch ein lichtes Kreuz unterbrochen ist. Der Obelisk wurde von dem lettischen Bildhauer Girts Burvis geschaffen. In die den Platz umfassende niedrige Mauer wurde eine Stahlkassette mit Fach für das Namenbuch eingebaut. Das Namenbuch kann auch in der Friedhofverwaltung vor dem Eingang zum 2. Waldfriedhof eingesehen werden. Da der Gedenkplatz für die Nennung der Namen in Stein keine Möglichkeit bot, hat der Volksbund auf dem neuen Sammelfriedhof in Riga Beberbeki Schriftstelen mit den Namen der Toten des Waldfriedhofes aufgestellt. Der Friedhof in Riga Beberbeki ist die zweite zentrale Kriegsgräberstätte, die der Volksbund in Lettland errichtet hat.
Ein weiterer Gedenkplatz, der vom Volksbund nach einem Entwurf des Bildhauers Burvis auf dem Waldfriedhof errichtet wurde, erinnert an die Toten der baltischen Landeswehr. Zwei Inschriftensteine aus Granit, beidseits des Denkmals, nennen die Namen dieser Toten. Die Finanzierung und Aufstellung der Steine erfolgte durch das Deutschbaltisch-Lettische Zentrum Domus Rigensis.
Beide Gedenkplätze wurden am 9. Juni 2001 der Öffentlichkeit übergeben. Die Betreuung liegt in Händen des Brüderfriedhöfekomitees Lettlands.
Der Eingang zum 2. Waldfriedhof (2. Meza kapi) liegt an der Gaujas iela 8 im Rigaer Stadtbezirk Ziemelu Rajons. Der Weg zum Gedenkplatz ist ausgeschildert (Zeichen mit Volksbundsymbol). Auf der Informationstafel am Friedhofseingang ist der Gedenkplatz ebenfalls eingezeichnet (Text nur in Lettisch).

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Soldatenfriedhöfen, die der Volksbund derzeit in Osteuropa errichtet, ist die Namen- bzw. Grabkennzeichnung noch nicht erfolgt. Es empfiehlt sich deshalb vor einer geplanten Reise eine Rückfrage bei der Bundesgeschäftsstelle in Kassel.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt für die Ruhestätten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Der Volksbund errichtete bisher über 820 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten, auf denen etwa zwei Millionen Kriegstote ruhen. Bau und Pflege dieser Friedhöfe werden nur möglich durch Spenden der Förderer dieser humanitären Arbeit sowie durch Beiträge der über 197.000 Mitglieder des Volksbundes.

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