Wilhelm Nickel

Nachname:
Nickel
Vorname:
Wilhelm
Dienstgrad:
Grenadier
Geburtsdatum:
11.08.1916
Geburtsort:
Bredow
Todes-/Vermisstendatum:
03.12.1942
Todes-/Vermisstenort:
Komjaki

Wilhelm Nickel

Wilhelm Nickel ruht auf der Kriegsgräberstätte in Sebesh.

Endgrablage: Block 7 Reihe 8 Grab 789

Nähere Informationen zu diesem Friedhof erhalten Sie hier.

Name und die persönlichen Daten von Wilhelm Nickel sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.

Falls Wilhelm Nickel mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Sebesh

Aktuelles:
Gedenkveranstaltung am 9. September 2017 zu 10 Jahre deutsche Kriegsgräberstätte. Der Volksbund bietet anlässlich der Gedenkveranstaltung eine Rundreise nach St. Petersburg - Nowgorod an. Die Fahrt findet in dem Zeitraum 4. - 11. September 2017 statt, gestartet wird in Hamburg. In der Russischen Föderation stehen im Jahr 2017 umfangreiche Beschriftungsarbeiten an: In Sebesh ist die Beschriftung in Blöcken 8 und 13 vorgesehen. Ca. 4.900 Namen und Daten sollen hier beschriftet werden.

Wegbeschreibung

Der Friedhof liegt am nördlichen Rand der Siedlung Michelewschina in ca. 6 km Entfernung von der Stadt Sebesh an der Straße Sebesh-Opotschka. Den Friedhof kann man wie folgt erreichen:1.) Man kommt von der Gebietsstadt Pskow über Opotschka in Richtung Sebesh und kommt ca. 6 km vor Sebesh direkt am Friedhof an.2.) Aus Lettland kommend: Auf der Straße Riga-Moskau kommend fährt man in der Ausfahrt nach Sebesh ab und kommt dann direkt am Friedhof vorbei.3.) Genau wie aus Moskau kommend auf der Straße Moskau-Riga an Welikije Luki vorbei. Ausfahrt Sebesh.4.) Aus Belarus kommend: Nach dem Grenzübergang Juchnewifschi biegt man an der Kreuzung Sebesh-Pustoschka Richtung Sebesh ab, fährt die Siedlung Michelewschina durch und biegt an der nächsten Kreuzung nach rechts ab, nach ca. 500 m auf der rechten Seite liegt der Friedhof.

GPS
56°18'9.02"N; 28°30'37.86"E

Sebesh liegt etwa 150 km südlich von Pskow/Pleskau nahe der Grenze zu Lettland.

Hier hat der Volksbund einen der letzten für die Russische Föderation vorgesehenen Sammelfriedhöfe gebaut. Auf die Anlage werden die deutschen Gefallenen aus dem Gebiet Pskow – Welikije Luki – Opotschka – Newel umgebettet. Der Volksbund vermutet dort etwa 30 bis 40 000 Tote aus der Zeit des Vormarschs 1941 und des Rückzuges in 1944.
Mit den landschaftsbaulichen Maßnahmen wurde 2004 begonnen. Es wurde ein Parkplatz gebaut, von dem man durch einen überdachten Eingang auf einem granitgepflasterten Weg zum Gedenkplatz mit Metallhochkreuz geführt wird. Die Namen der identifizierten Toten werden nach Stand der Zubettungen in alphabetischer Folge auf Natursteinstelen an den Gräberblöcken verzeichnet. Die belegten Gräberblöcke sind außerdem mit Symbolkreuzgruppen versehen. Bis Ende 2016 wurden dort über 34 991 Tote bestattet. Weitere Zubettungen werden folgen. Auf Stelen sind 11 205 Namen und Daten verewigt.

An dem in das Friedhofsgelände integrierten Teich sind eine zweisprachige Gedenktafel und Sitzbänke aufgestellt. Die bei den Umbettungen nicht zu bergenden Toten sind in einem Gedenknamenbuch verzeichnet.
Am 8. September 2007 wurde der Soldatenfriedhof eingeweiht.

Für das Gebiet Pskow wurde auf dem deutschen Sammelfriedhof Sebesh eine zentrale Gedenklösung für Kriegsgefangene geschaffen. Hierfür wurde eine Gedenktafel mit Beschriftung in zwei Sprachen sowie ein Lichtkreuz aus Granit aufgestellt.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Soldatenfriedhöfen, die der Volksbund derzeit in Osteuropa errichtet, ist die Namen- bzw. Grabkennzeichnung noch nicht erfolgt. Es empfiehlt sich deshalb vor einer geplanten Reise eine Rückfrage bei der Bundesgeschäftsstelle in Kassel.

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Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt für die Ruhestätten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Der Volksbund errichtete bisher über 820 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten, auf denen etwa zwei Millionen Kriegstote ruhen. Bau und Pflege dieser Friedhöfe werden nur möglich durch Spenden der Förderer dieser humanitären Arbeit sowie durch Beiträge der über 197.000 Mitglieder des Volksbundes.

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