Ernst Gartenschläger

Nachname:
Gartenschläger
Vorname:
Ernst
Dienstgrad:
Unteroffizier
Geburtsdatum:
05.04.1897
Geburtsort:
Bredow
Todes-/Vermisstendatum:
24.08.1944
Todes-/Vermisstenort:
Marasesti/Rum.

Ernst Gartenschläger

Ernst Gartenschläger ruht auf der Kriegsgräberstätte in Focsani.

Endgrablage: Block 2 Grab VII

Nähere Informationen zu diesem Friedhof erhalten Sie hier.

Name und die persönlichen Daten von Ernst Gartenschläger sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.

Falls Ernst Gartenschläger mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Focsani

GPS
45°41'45.98"N; 27°12'5.96"E

Auf dem Kriegsgefangenenfriedhof von Focsani, der neben dem Zivilfriedhof Sf. Mina liegt, ruhen in 9 Massengräbern 2.997 deutsche Soldaten, von denen 1.726 namentlich bekannt sind. Diese Toten waren auf Veranlassung der rumänischen Behörden 1952/53 aus ihren ursprünglichen Grablagen - Massengräber beim heute überbauten Lagergelände und anderen Friedhöfen im Stadtgebiet -, exhumiert und wiederbestattet worden. Das ca. 40 x 90 Meter große Gräberfeld war bis zu seiner Herrichtung durch den VOLKSBUND nur als ungepflegte Grasfläche vorhanden. In Focsani war im Herbst 1944 ein Hauptsammellager für Kriegsgefangene in dem nach Schätzungen über 20.000 Wehrmachtsangehörige verstorben sind. Bei den 1992/93 durchgeführten Herrichtungsarbeiten wurde das Gräberfeld neu begrünt, mit einer Mauer eingefriedet und ein zentraler Gedenkplatz angelegt, auf dem Tafeln mit den Namen der bekannten deutschen Kriegstoten angebracht wurden.

Im Anschluß an dieses Gräberfeld befindet sich der Cimitirul Eroilor, eine Kriegsgräberanlage für die im Ersten Weltkrieg gefallenen deutschen (3.139) und rumänischen Soldaten. Der größte Teil dieser Soldaten ruht in den beiden Gebeinhäusern. Der Friedhof wurde 1931/32 neugestaltet und dabei u.a. die Holz- durch Betonkreuze ersetzt. Im Zweiten Weltkrieg wurden 141 deutsche Gefallene in Einzelgräbern entlang den Umfriedungsmauern des Friedhofes bestattet.

Im Rahmen der 1992/93 vom VOLKSBUND durchgeführten Arbeiten wurden alle Betonkreuze, die größtenteils umgestürzt oder nicht mehr lesbar waren, erneuert. Auch die nicht mehr erkennbaren Gräber des 2. Weltkrieges erhielten neue Grabzeichen. Außerdem wurden die Denkmäler und Gedenktafeln erneuert sowie die Friedhofsmauer instand gesetzt.

Der Friedhof wurde am 11. September 1994 eingeweiht.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Soldatenfriedhöfen, die der Volksbund derzeit in Osteuropa errichtet, ist die Namen- bzw. Grabkennzeichnung noch nicht erfolgt. Es empfiehlt sich deshalb vor einer geplanten Reise eine Rückfrage bei der Bundesgeschäftsstelle in Kassel.

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Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt für die Ruhestätten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Der Volksbund errichtete bisher über 820 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten, auf denen etwa zwei Millionen Kriegstote ruhen. Bau und Pflege dieser Friedhöfe werden nur möglich durch Spenden der Förderer dieser humanitären Arbeit sowie durch Beiträge der über 197.000 Mitglieder des Volksbundes.

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