Willi Kessler

Nachname:
Kessler
Vorname:
Willi
Dienstgrad:
Unteroffizier
Todes-/Vermisstendatum:
07.07.1916

Willi Kessler

Willi Kessler ruht auf der Kriegsgräberstätte in Bouligny.

Endgrablage: Block 2 Grab 161

Nähere Informationen zu diesem Friedhof erhalten Sie hier.

Name und die persönlichen Daten von Willi Kessler sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.

Falls Willi Kessler mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Bouligny

GPS
49°17'31.28''N; 5°44'44.07''E

Auf dieser Kriegsgräberstätte ruhen 1.439 deutsche Kriegstote des I. Weltkrieges.

Département Meuse

Der deutsche Soldatenfriedhof Bouligny wurde von der eigenen Truppe mit Beginn der deutschen Offensive gegen Verdun Ende Februar 1916 angelegt, als zahlreiche Schwerverwundete in die Lazarette eingeliefert wurden und teilweise hier ihren Verletzungen erlagen. Später folgten Opfer des Stellungskrieges, der französischen Offensive im August 1917 und des französisch-amerikanischen Großangriffs im September/Oktober 1918. Im Oktober 1918 fanden die letzten Beisetzungen durch die deutsche Truppe statt. Zuvor hatten in der Truppe dienende Bildhauer ein Denkmal, flankiert von zwei Gemeinschaftsgräbern, errichtet. Erinnerungstafeln weisen darauf hin, dass hier Tote ruhen, die einst der 24. Inf. Div. und der Res. Inf. Div. angehörten. Nach Kriegsende nahmen die französischen Militärbehörden Zubettungen aus Longuy und Haucourt vor. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in Tours an der Loire ein Kriegsgefangenenfriedhof aus dem Krieg 1914-18 aufgelöst und die Toten nach hier umgebettet. Die auf dem Friedhof Ruhenden gehörten Truppenteilen an, deren Heimatgarnisonen in Ost- und Westpreußen, Posen, Schlesien, Brandenburg, Westfalen, Sachsen, Bayern, Württemberg sowie im Elsaß und im Rheinland lagen.

Instandsetzungsarbeiten zwischen den Kriegen
Erste Arbeiten zur Verbesserung des Zustandes des Friedhofes führte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge aufgrund einer 1926 mit den französischen Militärbehörden getroffenen Vereinbarung aus. Diese beschränkten sich zunächst nur auf die Ergänzung des Baumbestandes und andere Pflanzarbeiten. Auch das Problem einer dauerhaften Kennzeichnung der Gräber blieb infolge Devisenmangels und des 1939 ausbrechenden Zweiten Weltkrieges ungelöst.

Endgültige Gestaltung
Nach Abschluss des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. - finanziell unterstützt von der Bundesregierung - die endgültige Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe des Ersten Weltkrieges in Frankreich vornehmen. In den Jahren 1964-1966 hatten als Vorarbeit freiwillige jugendliche Helfer des Volksbundes umfangreiche Rodungsarbeiten vorgenommen, die Gräberflächen begrünt und die Umzäunung erneuert. 1970 konnten die bisherigen provisorischen Holzgrabzeichen ausgetauscht werden gegen Kreuze aus Naturstein mit eingravierten Namen und Daten der hier Ruhenden.
Von den 1.439 Gefallenen ruhen 1.244 in Einzelgräbern. Von ihnen blieben 2 unbekannt. Von den 195 Toten in zwei Gemeinschaftsgräbern sind nur 18 namentlich bekannt.

Das Grab eines Gefallenen jüdischen Glaubens erhielt aus religiösen Gründen als Kennzeichnung statt des Kreuzes eine Grabstele aus Naturstein, deren hebräische Schriftzeichen besagen:
1. (oben): Hier ruht begraben ... .

2. (unten): Möge seine Seele eingebunden sein in den Kreis der Lebenden.

Abschließend wurden der Eingang neu gestaltet und das Denkmal restauriert. Eine Hecke umschließt heute das gesamte Areal.

Pflege:
Der Friedhof wird ständig durch den Pflegedienst des Volksbundes betreut.
Auskünfte über die Lage von Gräbern, die frühere Zugehörigkeit der Gefallenen zu bestimmten Truppenteilen etc. erteilt der

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Bundesgeschäftsstelle,
Abteilung Gräberdienst,
Werner-Hilpert-Straße 2,
D- 34112 Kassel
Telefon: 0561-7009-0

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Soldatenfriedhöfen, die der Volksbund derzeit in Osteuropa errichtet, ist die Namen- bzw. Grabkennzeichnung noch nicht erfolgt. Es empfiehlt sich deshalb vor einer geplanten Reise eine Rückfrage bei der Bundesgeschäftsstelle in Kassel.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt für die Ruhestätten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Der Volksbund errichtete bisher über 820 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten, auf denen etwa zwei Millionen Kriegstote ruhen. Bau und Pflege dieser Friedhöfe werden nur möglich durch Spenden der Förderer dieser humanitären Arbeit sowie durch Beiträge der über 197.000 Mitglieder des Volksbundes.

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