Martin Wendrich

Nachname:
Wendrich
Vorname:
Martin
Dienstgrad:
Soldat
Todes-/Vermisstendatum:
21.06.1916

Martin Wendrich

Martin Wendrich ruht auf der Kriegsgräberstätte in Salomé.

Endgrablage: Block 1 Grab 127

Nähere Informationen zu diesem Friedhof erhalten Sie hier.

Name und die persönlichen Daten von Martin Wendrich sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.

Falls Martin Wendrich mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Salomé

GPS
50°32'13"N; 2°50'55"E

Auf dieser Kriegsgräberstätte ruhen 3.552 Kriegstote des I. Weltkrieges.

3.548 Deutsche
2 Portugieser
2 Gefallene der k.u.k. Österr.-Ung. Armee

Département Nord Der deutsche Soldatenfriedhof Salomé wurde im Januar 1916 von der deutschen Truppe angelegt. Er diente der Bestattung deutscher Gefallener oder an ihren Verwundungen gestorbener Soldaten bis zum Juli 1918. Auf ihm fanden auch Gefallene aus den Jahren 1914 und 1915 ihre letzte Ruhestätte, die seinerzeit während der Kämpfe nur provisorisch auf dem Schlachtfeld beerdigt werden konnten. Der größere Teil der Toten war Opfer des pausenlosen Stellungskrieges um La Basseé und Umgebung, der Schlachten im Frühjahr und Herbst 1917 sowie der deutschen Angriffe im Frühjahr 1918. Nach dem Kriege vergrößerten die französischen Militärbehörden den Friedhof durch Auflösung der übrigen Friedhöfe in Salomé selbst und in den Nachbarorten.Ein Großteil der nicht mehr identifizierbaren deutschen Toten wurde nach St. Laurent-Blangy bei Arras umgebettet. Die Toten gehörten Truppenteilen an, deren Heimatgarnisonen in Bayern, Baden, Westfalen, Oldenburg, Hannover, Schleswig-Holstein, Pommern, Brandenburg, Sachsen, Westpreußen und dem Rheinland lagen.

Instandsetzungsarbeiten zwischen den Kriegen
Erste Arbeiten zur Verbesserung des Zustandes des Friedhofes führte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Jahre 1929 aufgrund einer 1926 mit den zuständigen französischen Militärbehörden getroffenen Vereinbarung aus. Allerdings blieb das Problem einer dauerhaften Kennzeichnung der Gräber infolge Devisenmangels und des 1939 ausbrechenden Zweiten Weltkrieges ungelöst.

Endgültige Gestaltung

Nach Abschluss des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. - finanziell unterstützt von der Bundesregierung - die endgültige Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe des Ersten Weltkrieges in Frankreich vornehmen. Neben einer grundlegenden landschaftsgärtnerischen Überarbeitung erfolgte 1979 der Austausch der bisherigen provisorischen Holzgrabzeichen gegen Kreuze aus Metall mit eingegossenen Namen und Daten der hier Ruhenden. Die Bundeswehr unterstützte den Volksbund u. a. durch den Antransport der für das Aufstellen der Metallkreuze erforderlichen 35 Kilogramm schweren Betonfundamente, die von Teilnehmern an Jugendlagern des Volksbundes an den Gräbern versetzt wurden.
Alle 3 548 Gefallenen ruhen in Einzelgräbern. 90 von ihnen blieben ohne Namen.

Die vier Gräber Gefallenen jüdischen Glaubens erhielten aus religiösen Gründen statt des Kreuzes eine Grabstele aus Naturstein. Die hebräischen Schriftzeichen besagen:1. (oben) Hier ruht begraben ... .2. (unten) Möge seine Seele eingeflochten sein in den Kreis der Lebenden.

Pflege:Der Friedhof wird ständig durch den Pflegedienst des Volksbundes betreut.Auskünfte über die Lage von Gräbern, die frühere Zugehörigkeit der Gefallenen zu bestimmten Truppenteilen etc. erteilt der

Volksbund Deutsche KriegsgräberfürsorgeBundesgeschäftsstelleAbteilung GräberdienstWerner-Hilpert-Straße 2D-34112 KasselTelefon: 0561-7009-0

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Soldatenfriedhöfen, die der Volksbund derzeit in Osteuropa errichtet, ist die Namen- bzw. Grabkennzeichnung noch nicht erfolgt. Es empfiehlt sich deshalb vor einer geplanten Reise eine Rückfrage bei der Bundesgeschäftsstelle in Kassel.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt für die Ruhestätten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Der Volksbund errichtete bisher über 820 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten, auf denen etwa zwei Millionen Kriegstote ruhen. Bau und Pflege dieser Friedhöfe werden nur möglich durch Spenden der Förderer dieser humanitären Arbeit sowie durch Beiträge der über 197.000 Mitglieder des Volksbundes.

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