Erhard Pässler

Nachname:
Pässler
Vorname:
Erhard
Geburtsdatum:
01.12.1907
Todes-/Vermisstendatum:
01.09.1944
Todes-/Vermisstenort:
Litauen

Erhard Pässler

Nach den uns vorliegenden Informationen ist Erhard Pässler seit 01.09.1944 vermisst.

In dem Gedenkbuch des Friedhofes Kaunas haben wir den Namen und die persönlichen Daten von Erhard Pässler verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.

Falls Erhard Pässler mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Kaunas, Litauen

Wegbeschreibung

Der Friedhof liegt im Stadtteil Kaunas-Aukstieji Sanciai (Oberschanzen), südöstlich des Stadtzentrums, an der Asmenos gatve. Von Vilnius (Wilna) die Autobahnabfahrt Kaunas-Zentrum benutzen, weiter über Pramones prospekt bis zum Kreisverkehr am VI. Fortas (VI. Fort). Von da in die K. Barsausko gatve, dann die zweite Straße linkes in die Breslaujos und Verkin gatve, die bis zum Friedhof führt.

GPS
54°52'43.40"N; 23°56'55.81"E

Der deutsche Soldatenfriedhof wurde 1942 angelegt und bereits während des Krieges von der Wehrmacht zu einem Sammelfriedhof mit einer Belegung von etwa 1.500 Toten und einer Fläche von ca. 2 ha ausgebaut. Als Standort wurde eine Fläche gewählt, die in Nähe einer litauischen Kriegsgräberstätte mit Toten aus den Kämpfen der Jahre 1918/19 lag.

In den Nachkriegsjahren wurde neben der deutschen Anlage ein Memorialkomplex für die sowjetischen Gefallenen der Kämpfe um Kaunas errichtet. Der deutsche Soldatenfriedhof blieb in dieser Zeit ohne Pflege und war oberirdisch bald nicht mehr erkennbar. In den Jahren 1995 und 1996 sondierte der Volksbund das Gelände, dabei konnte die Größe des Friedhofes und die Lage der Gräberblöcke ermittelt werden. Nach Abschluss der Projektierung im Jahr 1998 wurde mit der Wiederherrichtung des ursprünglichen Friedhofes sowie der Erschließung neuer Einbettungsflächen begonnen. Die Arbeiten dauerten zwei Jahre und wurden im August 2000 abgeschlossen. Am 9. September 2000 konnte die Anlage der Öffentlichkeit übergeben werden.

Der Sammelfriedhof Kaunas ist die zentrale Kriegsgräberstätte für alle deutschen Gefallenen aus den mittleren Landesteilen Litauens. Bis zum Jahre 2009 hat der Umbettungsdienst des Volksbundes mehr als 5.000 Kriegstote auf den Erweiterungsflächen eingebettet. Weitere Zubettungen werden folgen.

Den zentralen Punkt des Friedhofes bildet der Gedenkplatz mit dem Hochkreuz aus Naturstein. Inschriftenstelen zeigen die Namen und Daten der bereits während des Krieges in Kaunas beigesetzten Soldaten. Die Flächen hinter dem Gedenkplatz (Blöcke 4 bis 8) sowie rechts und links des Platzes (Blöcke 2 und 3) wurden für die vom Volksbund eingebetteten Kriegstoten hergerichtet.
Die im Eingangsbereich des Friedhofes gelegenen Blöcke 9 und 10 werden zur Zeit belegt. Grabkreuze aus Granit sowie liegende Schrifttafeln tragen die Namen der zugebetteten Toten.
Die vor dem Block 8 aufgestellten 12 Pultsteine nennen die Namen der in Kaunas in der Gefangenschaft umgekommenen Soldaten.

Das Namenbuch kann im Gebäude der Friedhofsverwaltung (am Eingang) werktags in der Zeit von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr eingesehen werden. Das Besucherbuch liegt dort ebenfalls aus.
Anfahrt:Der Friedhof liegt im Stadtteil Kaunas-Aukstieji Sanciai (Oberschanzen), südöstlich des Stadtzentrums, an der Asmenos gatve. Von Vilnius (Wilna) die Autobahnabfahrt Kaunas-Zentrum benutzen, weiter über Pramones prospekt bis zum Kreisverkehr am VI. Fortas (VI. Fort). Von da in die K. Barsausko gatve, dann die zweite Straße linkes in die Breslaujos und Verkin gatve, die bis zum Friedhof führt.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt!
Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse gn@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt für die Ruhestätten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Der Volksbund errichtete bisher über 820 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten, auf denen etwa zwei Millionen Kriegstote ruhen. Bau und Pflege dieser Friedhöfe werden nur möglich durch Spenden der Förderer dieser humanitären Arbeit sowie durch Beiträge der über 197.000 Mitglieder des Volksbundes.

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