Ernst Wachsmuth

Nachname:
Wachsmuth
Vorname:
Ernst
Dienstgrad:
Musketier
Todes-/Vermisstendatum:
25.08.1916

Ernst Wachsmuth

Ernst Wachsmuth ruht auf der Kriegsgräberstätte in Achiet-le-Petit.

Endgrablage: Grab 291

Nähere Informationen zu diesem Friedhof erhalten Sie hier.

Name und die persönlichen Daten von Ernst Wachsmuth sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.

Falls Ernst Wachsmuth mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Achiet-le-Petit

GPS
50°07'21''N; 2°45'25''E

Département Pas-de-Calais
1.314 deutsche Kriegstote

Erster Weltkrieg
Der deutsche Soldatenfriedhof Achiet-le-Petit wurde im Herbst 1914 von der deutschen Militärverwaltung als Sammelfriedhof angelegt. Hierher erfolgte nachdem der Bewegungskrieg zum Stillstand gekommen war, die Zusammenbettung der im Gelände verstreuten, an der Stelle ihres Todes begrabenen Gefallenen aus den Kämpfen im Verlauf der ersten Kriegswochen. Weitere Bestattungen fanden in der Zeit bis zum März 1917 - zu dieser Zeit wurde das Gebiet von den Deutschen geräumt - und erneut von Ende März bis August 1918 statt, als das Gebiet um Achiet-le-Petit wieder in deutsche Hand gefallen war. Im Jahre 1924 haben die französischen Militärbehörden weitere (mehr als 300) deutsche Tote aus 12 umliegenden Gemeinden geborgen und hier wieder beigesetzt. Die überwiegende Zahl der Gefallenen wurde Opfer der Schlacht an der Somme, die am 1. Juli 1916 vor den Toren von Albert begann und Ende November buchstäblich im Schlamm des Schlachtfeldes erstickte. In dieser Zeit hatten sich die Alliierten, unter furchtbaren Verlusten auf beiden Seiten, bei einer Angriffsbreite von 40 Kilometern im äußersten Fall nur bis zu 12 Kilometern vorwärts kämpfen können.

Die heute hier Ruhenden gehörten Truppenteilen aus Westpreußen, Oberschlesien, Sachsen, Thüringen, Anhalt, Hamburg, Niedersachsen, Westfalen, Baden, Bayern, Elsaß-Lothringen und dem Rheinland an. Ein Teil gehörte preußischen Garderegimentern und Marineinfanterieregimentern an.

Instandsetzungsarbeiten zwischen den Kriegen

Erste Arbeiten zur Verbesserung des Zustandes des Friedhofes führte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Jahre 1927 auf Grund einer Vereinbarung mit den zuständigen französischen Militärbehörden aus. Bäume und Sträucher wurden gepflanzt sowie eine das Gelände einrahmende Hecke. Es entstand in kunstvoller Steinarbeit ein kleiner Eingangshof mit geschmiedeten Toren. Ein Hochkreuz aus Naturstein weist den Besucher auf die Bedeutung dieser Stätte hin. Die Gräberflächen erhielten eine einheitliche Bepflanzung. Allerdings blieb das Problem der dauerhaften Kennzeichnung der Gräber infolge Devisenmangel und des 1939 ausbrechenden Zweiten Weltkrieges ungelöst. Endgültige Gestaltung nach Abschluss des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. mit der endgültigen Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe in Frankreich aus der Zeit des Ersten Weltkrieges beginnen. Zuvor hatten jugendliche Helfer des Volksbundes bereits mit gärtnerischen Vorarbeiten begonnen. 1978 erfolgte der Austausch der provisorischen Holzgrabzeichen gegen Kreuze aus Metall mit erhaben gegossenen Namen und Daten der hier Ruhenden. Die Bundeswehr übernahm den Antransport der für das Aufstellen der Metallkreuze erforderlichen Betonfundamente, die zumeist von Teilnehmern an Jugendlagern des Volksbundes versetzt wurden. Die beiden Gräber Gefallener jüdischen Glaubens erhielten aus religiösen Gründen statt des Kreuzes eine Stele aus Naturstein. Die hebräischen Schriftzeichen besagen:

1. (oben) Hier ruht begraben ... .
2. (unten) Möge seine Seele eingeflochten sein in den Kreis der Lebenden.

Anschließend wurde das gesamte Areal einer grundlegenden landschaftsbaulichen Überarbeitung unterzogen. Hierzu zählten Ergänzungspflanzungen im Bestand der Bäume und Sträucher sowie die Begrünung der Gräberflächen.

Pflege:

Der Friedhof wird ständig durch den Pflegedienst des Volksbundes betreut.

Auskünfte über die Lage von Gräbern, die frühere Zugehörigkeit der Gefallenen zu bestimmten Truppenteilen etc. erteilt der

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Bundesgeschäftsstelle
Abteilung Gräberdienst
Werner-Hilpert-Straße 2
D-34112 Kassel
Telefon: 0561-7009-0

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Soldatenfriedhöfen, die der Volksbund derzeit in Osteuropa errichtet, ist die Namen- bzw. Grabkennzeichnung noch nicht erfolgt. Es empfiehlt sich deshalb vor einer geplanten Reise eine Rückfrage bei der Bundesgeschäftsstelle in Kassel.

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Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt für die Ruhestätten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Der Volksbund errichtete bisher über 820 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten, auf denen etwa zwei Millionen Kriegstote ruhen. Bau und Pflege dieser Friedhöfe werden nur möglich durch Spenden der Förderer dieser humanitären Arbeit sowie durch Beiträge der über 197.000 Mitglieder des Volksbundes.

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