Erwin Fischer

Nachname:
Fischer
Vorname:
Erwin
Dienstgrad:
Obergefreiter
Geburtsdatum:
29.11.1911
Geburtsort:
Bredow
Todes-/Vermisstendatum:
13.03.1943
Todes-/Vermisstenort:
Iljenskoje

Erwin Fischer

Erwin Fischer wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Dolgoje / Uljanowo - Russland

Der Volksbund ist bemüht, auf der Grundlage von Kriegsgräberabkommen die Gräber der deutschen Soldaten zu finden und ihnen auf Dauer gesicherte Ruhestätten zu geben. Wir hoffen, in nicht allzu ferner Zukunft auch das Grab von Erwin Fischer zu finden und die Gebeine auf einen Soldatenfriedhof überführen zu können.

Name und die persönlichen Daten von Erwin Fischer sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.

Falls Erwin Fischer mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Duchowschtschina

Aktuelles:
Im Jahr 2017 sind etwa 2.700 Namen und Daten zur Neubeschriftung des Blockes 16 auf der Kriegsgräberstätte Duchowschtschina vorgesehen.

Wegbeschreibung

Der Friedhof liegt etwa 60 Kilometer nordöstlich der Stadt Smolensk am Rande der russischen Kleinstadt Duchowschtschina (knapp 4 400 Einwohner). Ca. 20 km nordöstlich Gagarin (Gshatsk)

GPS
55°10'46.88"N; 32°24'25.21"E

Duchowschtschina wurde am 15. Juli 1941 von der deutschen Wehrmacht besetzt, am 19. September 1943 eroberten sowjetische Truppen die Stadt zurück. Während der Kämpfe wurde der Ort stark zerstört.

Der Sammelfriedhof Duchowschtschina ist die letzte große deutsche Kriegsgräberstätte, die der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland in Russland anlegt.

Nach Abschluss der Projektierung im Jahr 2010 begann der Volksbund umgehend mit dem Bau des Friedhofes. Noch im gleichen Jahr wurden bereits die ersten 7 000 Kriegstoten eingebettet.

Eine neu errichtete Zufahrtsstraße führt zu der ca. fünf Hektar großen Anlage, auf der bis zu 70 000 deutsche Kriegstote bestattet werden können.

Ein Großteil der Bauarbeiten wurde bereits vorzeitig abgeschlossen. Der Parkplatz, das Eingangsgebäude und die Wegeflächen sind fertiggestellt. Das Gelände ist eingefriedet und begrünt. Endpunkt der Hauptachse ist der runde Gedenkplatz mit dem Hochkreuz. Die Namen der Toten werden auf Namenstelen aus Granit verzeichnet. Symbolkreuzgruppen verstärken den würdigen Eindruck der Anlage.

Bis Ende 2016 wurden bereits über 54 000 Kriegstote aus dem Raum Smolensk - Brjansk - Kaluga eingebettet. Weitere Einbettungen und die entsprechenden Namenkennzeichnungen werden auch die kommenden Jahre andauern.

Bei den Toten handelt es sich vorwiegend um Wehrmachtsangehörige, die in den Jahren 1941 bis 1943 gefallen sind oder in Lazaretten verstorben waren.

Im Sommer 2013 werden die ersten Stelen aus Naturstein mit den rund 16 300 Namen der bisher identifizierten Kriegstoten und unter den Unbekannten ruhenden Toten beschriftet und aufgestellt.

Am 3. August 2013 wurde die Kriegsgräberstätte im Rahmen einer Gedenkveranstaltung der Öffentlichkeit übergeben.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Soldatenfriedhöfen, die der Volksbund derzeit in Osteuropa errichtet, ist die Namen- bzw. Grabkennzeichnung noch nicht erfolgt. Es empfiehlt sich deshalb vor einer geplanten Reise eine Rückfrage bei der Bundesgeschäftsstelle in Kassel.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt für die Ruhestätten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Der Volksbund errichtete bisher über 820 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten, auf denen etwa zwei Millionen Kriegstote ruhen. Bau und Pflege dieser Friedhöfe werden nur möglich durch Spenden der Förderer dieser humanitären Arbeit sowie durch Beiträge der über 197.000 Mitglieder des Volksbundes.

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