Felix Ledermann

Nachname:
Ledermann
Vorname:
Felix
Dienstgrad:
Sergeant
Todes-/Vermisstendatum:
06.07.1918

Felix Ledermann

Felix Ledermann ruht auf der Kriegsgräberstätte in Dourges.

Endgrablage: Block 1 Grab 428

Nähere Informationen zu diesem Friedhof erhalten Sie hier.

Name und die persönlichen Daten von Felix Ledermann sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.

Falls Felix Ledermann mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Dourges

GPS
50°26'20.81"N; 2°59'18.35"E

Département Pas-de-Calais

2.988 deutsche Kriegstote in Einzelgräbern
Erster Weltkrieg

Der deutsche Soldatenfriedhof Dourges wurde im August 1915 als Begräbnisstätte für die Opfer des erbitterten Stellungskrieges im Gebiet zwischen Arras und La Bassée angelegt. Die letzten Bestattungen erfolgten im September 1918, als das Gebiet von der deutschen Truppe geräumt werden mußte. Die französischen Militärbehörden erweiterten die Anlage erheblich durch Zubettung deutscher Kriegstoter aus den Bereichen von 27 Gemeinden bis zu einer Entfernung von 30 Kilometern. An den Daten der Gefallenen läßt sich der Kriegsverlauf nachvollziehen: 1915 kam es zu ständigen britischen und französischen Angriffe in diesem Frontabschnitt. Die 1916 Bestatteten fanden den Tod im Stellungskrieg. Die Toten von 1917 und 1918 waren wiederum Opfer der alliierten Großangriffe im Raum Arras, des deutschen Angriffs im April 1918 westlich Lille und der alliierten Gegenoffensive im August - September 1918. Die hier Ruhenden gehörten Truppenteilen an, deren Heimatgarnisonen in Schleswig-Holstein, Bayern, Württemberg, Lothringen, Westfalen, Ost- und Westpreußen, Posen, Schlesien, Brandenburg, Mecklenburg, Sachsen und im Rheinland lagen.

Instandsetzungsarbeiten zwischen den Kriegen
Erste Instandsetzungs- und Ausbauarbeiten zur Verbesserung des Zustandes des Friedhofes führte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Jahre 1927 auf Grund einer 1926 mit den zuständigen französischen Militärbehörden getroffenen Vereinbarung durch. Bäume und Büsche wurden gepflanzt und das Gelände eingefriedet. Allerdings blieb das Problem einer dauerhaften Kennzeichnung der Gräber infolge Devisenmangels und des 1939 ausbrechenden Zweiten Weltkrieges ungelöst.

Endgültige Gestaltung
Nach Abschluss des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. - finanziell unterstützt von der Bundesregierung - die endgültige Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe des Ersten Weltkrieges in Frankreich vornehmen. Außer einer grundlegenden landschaftsgärtnerischen Überarbeitung der gesamten Anlage, der Errichtung eines neuen Einganges und eines monolithischen Natursteinquaders mit Kassette für die Namenliste und das Besucherbuch, erfolgte 1971 der Austausch der bisherigen provisorischen Holzgrabzeichen gegen Kreuze aus Metall mit eingegossenen Namen und Daten der hier Ruhenden. Die 35 Kilogramm schweren Kreuzfundamente versetzten freiwillige Helfer eines Jugendlagers des Volksbundes an den Gräbern. Den Transport der Fundamente übernahm die Bundeswehr und leistete damit, ebenso wie die Jugendlichen, eine bedeutende Unterstützung der Arbeit des Volksbundes.
Alle 2.988 Gefallenen ruhen in Einzelgräbern. Allerdings blieben 43 Tote unbekannt.

Die 6 Gräber der Gefallenen jüdischen Glaubens erhielten als Kennzeichnung aus religiösen Gründen statt des Kreuzes eine Grabstele aus Naturstein. Die hebräischen Schriftzeichen besagen:
1. (oben) Hier ruht begraben ... .
2. (unten) Möge seine Seele eingeflochten sein in den Kreis der Lebenden.

Pflege
Der Friedhof wird ständig durch den Pflegedienst des Volksbundes betreut.
Auskünfte über die Lage von Gräbern, die frühere Zugehörigkeit der Gefallenen zu bestimmten Truppenteilen etc. erteilt der

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Bundesgeschäftsstelle
Abteilung Gräberdienst
Werner-Hilpert-Straße 2
D-34112 Kassel
Telefon: 0561-7009-0

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Soldatenfriedhöfen, die der Volksbund derzeit in Osteuropa errichtet, ist die Namen- bzw. Grabkennzeichnung noch nicht erfolgt. Es empfiehlt sich deshalb vor einer geplanten Reise eine Rückfrage bei der Bundesgeschäftsstelle in Kassel.

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Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt für die Ruhestätten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Der Volksbund errichtete bisher über 820 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten, auf denen etwa zwei Millionen Kriegstote ruhen. Bau und Pflege dieser Friedhöfe werden nur möglich durch Spenden der Förderer dieser humanitären Arbeit sowie durch Beiträge der über 197.000 Mitglieder des Volksbundes.

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