Adolf Lendt

Nachname:
Lendt
Vorname:
Adolf
Dienstgrad:
Grenadier
Todes-/Vermisstendatum:
26.08.1916

Adolf Lendt

Adolf Lendt ruht auf der Kriegsgräberstätte in Rancourt.

Endgrablage: Block 4 Grab 828

Nähere Informationen zu diesem Friedhof erhalten Sie hier.

Name und die persönlichen Daten von Adolf Lendt sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.

Falls Adolf Lendt mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Rancourt

GPS
49°59'49.70"N; 2°54'19.48"E

Département Somme 11 422 deutsche Kriegstote Erster Weltkrieg

Aus den Kämpfen im Herbst 1914 liegen nur wenige Tote auf dem Friedhof. Auch der nachfolgende Stellungskrieg bis Sommer 1916 verursachte nur geringe Verluste. Zwei Drittel der Toten sind jedoch Opfer der zweiten Sommeschlacht von Juni bis November 1916 und ein Drittel der dritten großen Schlacht in diesem Gebiet von Ende März bis zum Spätsommer 1918. Die in Rancourt Ruhenden gehörten Truppenteilen aus allen Gebieten des Deutschen Reiches an.

Instandsetzungsarbeiten zwischen den Kriegen
Erste Arbeiten zur Verbesserung des Zustandes des Friedhofes führte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Jahre 1929 aufgrund einer Vereinbarung mit den zuständigen französischen Militärbehörden aus. Das Gräberfeld wurde mit einer Hecke eingefasst und mit Bäumen bepflanzt. Die beiden Gemeinschaftsgräber erhielten eine gemauerte Einfassung und eine Pflanzung mit Wildrosen. Ein neuer Eingang wurde mit Steinpfeilern und schmiedeeisernem Tor gestaltet. Zwischen den Gemeinschaftsgräbern entstand eine kleine Gedenkhalle aus rotem Vogesensandstein. Die Durchlässe erhielten kunstvoll geschmiedete Türen und Gitter. Im Inneren an der Rückwand befindet sich eine Skulptur von Professor Geiger, München - eine Grablegung darstellend. Das Material ist oberbayerischer Tuffstein.
Der Friedhof wurde unter zahlreicher Beteiligung, auch der französischen Behörden und der Bevölkerung, in einer schlichten Feier am 17. September 1933 eingeweiht. Das Problem einer dauerhaften Kennzeichnung der Gräber musste allerdings infolge Devisenmangels und des 1939 ausbrechenden Zweiten Weltkrieges zunächst noch ungelöst bleiben.

Endgültige Gestaltung
Nach Abschluss des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. mit der endgültigen Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe in Frankreich aus der Zeit des Ersten Weltkrieges beginnen. Ab 1972 erfolgte der Austausch der provisorischen Holzgrabzeichen gegen Kreuze aus belgischem Granit mit eingravierten Namen und Daten der hier Ruhenden. Von den 3930 in Einzel-und Gruppengräbern Bestatteten blieben 126 unbekannt. In zwei Gemeinschaftsgräbern sind 7492 Gefallene bestattet. 2316 von ihnen sind namentlich bekannt.

Die neun Gräber Gefallener jüdischen Glaubens erhielten aus religiösen Gründen statt des Kreuzes eine Stele aus dem gleichen Material. Die hebräischen Schriftzeichen besagen:
1. (oben) Hier ruht begraben ... .2. (unten) Möge seine Seele eingeflochten sein in den Kreis der Lebenden.
Sowohl bei der Begrünung der Gräberfläche als auch beim Versetzen der Kreuze halfen Teilnehmer an Jugendlagern des Volksbundes und Soldaten der Bundeswehr.

Es erfolgte eine grundlegende landschaftsgärtnerische Überarbeitung, die sich auf die Begrünung der Gräberfläche, deren Einfassung durch einen neuen Zaun mit Hecke und das Pflanzen neuer Bäume und Büsche erstreckte. Die Natursteineinfassung der Gemeinschaftsgräber, auf denen Tafeln mit den Namen und Daten der bekannten Gefallenen befestigt worden sind, wurde erneuert.

Pflege:
Der Friedhof wird ständig durch den Pflegedienst des Volksbundes betreut.Auskünfte über die Lage von Gräbern, die frühere Zugehörigkeit der Gefallenen zu bestimmten Truppenteilen etc. erteilt der

Volksbund Deutsche KriegsgräberfürsorgeBundesgeschäftsstelleAbteilung GräberdienstWerner-Hilpert-Straße 2D-34112 KasselTelefon: 0561-7009-0

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Soldatenfriedhöfen, die der Volksbund derzeit in Osteuropa errichtet, ist die Namen- bzw. Grabkennzeichnung noch nicht erfolgt. Es empfiehlt sich deshalb vor einer geplanten Reise eine Rückfrage bei der Bundesgeschäftsstelle in Kassel.

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Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt für die Ruhestätten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Der Volksbund errichtete bisher über 820 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten, auf denen etwa zwei Millionen Kriegstote ruhen. Bau und Pflege dieser Friedhöfe werden nur möglich durch Spenden der Förderer dieser humanitären Arbeit sowie durch Beiträge der über 197.000 Mitglieder des Volksbundes.

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