Curt Juch

Nachname:
Juch
Vorname:
Curt
Dienstgrad:
Vizefeldwebel
Todes-/Vermisstendatum:
13.10.1918

Curt Juch

Curt Juch ruht auf der Kriegsgräberstätte in Bouchain.

Endgrablage: Block 2 Grab 209

Nähere Informationen zu diesem Friedhof erhalten Sie hier.

Name und die persönlichen Daten von Curt Juch sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.

Falls Curt Juch mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Bouchain

GPS
50°17'10.29"N; 3°18'37.64"E

Département Nord

1.676 deutsche Kriegstote

2 russische Kriegstote

Erster Weltkrieg

Der deutsche Soldatenfriedhof Bouchain wurde im April 1917 von der eigenen Truppe angelegt. Die letzten Beisetzungen erfolgten in der Zeit zwischen dem 7. und 19. Oktober 1918. Die französischen Behörden betteten in den Jahren 1921 und 1924 fast 900 deutsche Tote aus provisorischen Grabanlagen in drei Nachbargemeinden nach hier um. Mit der Zurücknahme der deutschen Stellungen in die sogenannte Siegfried-Stellung im März 1917 wurde Bouchain zu einem zentralen Nachschub- und Lazarettort. Daraus erklärt sich, warum mehr als 500 Soldaten, die 1917 bei den Kämpfen um die Siegfried-Stellung, bei der Osterschlacht von Arras und der Tankschlacht bei Cambrai schwer verwundet worden waren und in den Lazaretten in Bouchain starben, hier ihre letzte Ruhestätte fanden. Mehr als 1.000 der hier Ruhenden sind Opfer der Schlachten im Frühjahr 1918 sowie der Rückzugskämpfe von August bis Oktober 1918. Die in Bouchain Beigesetzten gehörten Truppenteilen an, deren Heimatgarnisonen in Ost- und Westpreußen, Pommern, Schlesien, Posen, Mecklenburg, Brandenburg, Sachsen, Schleswig-Holstein, Oldenburg, Hannover, Rheinland, Westfalen, Hessen, Württemberg, Bayern sowie den Hansestädten Bremen, Hamburg und Lübeck lagen.

Instandsetzungsarbeiten zwischen den Kriegen
Erste Arbeiten zur Verbesserung des Zustandes des Friedhofes führte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. auf Grund einer 1926 mit den zuständigen französischen Militärbehörden getroffenen Vereinbarung aus. Allerdings blieb das Problem einer dauerhaften Kennzeichnung der Gräber infolge Devisenmangels und des 1939 ausbrechenden Zweiten Weltkrieges ungelöst.

Endgültige Gestaltung
Nach Abschluss des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. - finanziell unterstützt von der Bundesregierung - die end-gültige Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe des Ersten Weltkrieges in Frankreich vornehmen. Bouchain erhielt zusätzlich Bäume, eine neue Hecke, ein geschmiedetes Zugangstor und die Gräberfläche wurde neu begrünt. Ein aus Stahl geschmiedetes Hochkreuz bildet den Mittelpunkt der Anlage. Ab 1979 erfolgte der Austausch der bisher provisorischen Holzgrabzeichen gegen Kreuze aus Metall mit eingegossenem Namen und Daten der hier Ruhenden. Die 35 Kilogramm schweren Kreuzfundamente versetzten freiwillige Helfer der Jugendlager des Volksbundes. Den Transport der Fundamente übernahm die Bundeswehr und leistete damit, ebenso wie die Jugendlichen, eine bedeutsame Unterstützung der Arbeit des Volksbundes.

Von den 1.676 Gefallenen blieben 190 ohne Namen.

Die drei Gräber Gefallener jüdischen Glaubens erhielten aus religiösen Gründen statt des Kreuzes eine Stele aus Naturstein. Die hebräischen Schriftzeichen besagen:
1. (oben) Hier ruht begraben ... .

2. (unten) Möge seine Seele eingeflochten sein in den Kreis der Lebenden.

Pflege:
Der Friedhof wird ständig durch den Pflegedienst des Volksbundes betreut.
Auskünfte über die Lage von Gräbern, die frühere Zugehörigkeit der Gefallenen zu bestimmten Truppenteilen etc. erteilt der

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Bundesgeschäftsstelle,
Abteilung Gräberdienst
Werner-Hilpert-Straße 2,
D-34112 Kassel
Telefon: 0561-7009-0

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Soldatenfriedhöfen, die der Volksbund derzeit in Osteuropa errichtet, ist die Namen- bzw. Grabkennzeichnung noch nicht erfolgt. Es empfiehlt sich deshalb vor einer geplanten Reise eine Rückfrage bei der Bundesgeschäftsstelle in Kassel.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt für die Ruhestätten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Der Volksbund errichtete bisher über 820 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten, auf denen etwa zwei Millionen Kriegstote ruhen. Bau und Pflege dieser Friedhöfe werden nur möglich durch Spenden der Förderer dieser humanitären Arbeit sowie durch Beiträge der über 197.000 Mitglieder des Volksbundes.

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