Friedrich Seidler

Nachname:
Seidler
Vorname:
Friedrich
Dienstgrad:
Unteroffizier
Geburtsdatum:
20.03.1898
Geburtsort:
Bredow
Todes-/Vermisstendatum:
02.02.1945
Todes-/Vermisstenort:
Küstrin

Friedrich Seidler

Friedrich Seidler wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Kostrzyn nad Odra - Polen

Der Volksbund ist bemüht, auf der Grundlage von Kriegsgräberabkommen die Gräber der deutschen Soldaten zu finden und ihnen auf Dauer gesicherte Ruhestätten zu geben. Wir hoffen, in nicht allzu ferner Zukunft auch das Grab von Friedrich Seidler zu finden und die Gebeine auf einen Soldatenfriedhof überführen zu können.

Name und die persönlichen Daten von Friedrich Seidler sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.

Falls Friedrich Seidler mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Neumark / Stare Czarnowo

Wegbeschreibung

Aus Stettin kommend in Stare Czarnowo rechts in Richtung Gryfino (Greifenhagen) abbiegen. Am Anfang der Gemeinde Glinna rechts zu dem Botanischen Garten abbiegen. Neben dem nächsten Forstgehöft befindet sich das Gelände. Die genaue Adresse lautet: Deutscher Soldatenfriedhof Neumark Glinna Stare Czarnowo (es gibt keine genaue Anschrift: gegenüber dem Friedhof befindet sich eine Försterei) Le?niczówka Gliniec 1 74- 106 Stare Czarnowo.

GPS
53°17'43.35"N; 14°43'31.54"E

In der polnischen Gemeinde Stare Czarnowo, Ortsteil Glinna, bei Stettin hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge einen großen deutschen Soldatenfriedhof errichtet, der am 15. Juli 2006 eingeweiht wurde. Es ist der letzte Zubettungsfriedhof für deutsche Soldaten, die während des Zweiten Weltkrieges in Polen ums Leben kamen. An der Gedenkstunde wirkten der Woiwode der Woiwodschaft Westpommern, Robert Krupowicz, die deutsche Generalkonsulin in Danzig, Ute Minke-König, Soldaten der Bundeswehr und der polnischen Streitkräfte sowie Volksbund-Präsident Reinhard Führer mit. Die Gedenkansprache hielt Dr. Gottfried Timm, Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern. In der Gemeinde Stare Czarnowo (Ortsteil Glinna) bei Stettin erhielt der Volksbund neben einem Landschaftsschutzgebiet ein großes, leicht ansteigendes Gelände zur Verfügung gestellt. Im Herbst 2000 friedeten deutsche und polnische Soldaten das Gelände mit einem Wildschutzzaun ein und stellten gemeinsam ein großes Holzkreuz auf. Der Ausbau der Anlage erfolgte in den Jahren 2001 - 2003. Ein Rundweg erschließt die Anlage, der Hauptweg führt vom Parkplatz an einem Informationsgebäude vorbei zum Hochkreuz. Im Eingangsgebäude werden zukünftig die Bücher mit den Namen aller deutschen Kriegstoten des Zweiten Weltkrieges in Polen ausgelegt. 500 Meter entfernt liegt der Dendrologische Park. Hier gibt es neben einem Botanischen Garten auch eine Rastmöglichkeit. In Stare Czarnowo können bis zu 32.500 Gefallene ihre letzte Ruhestätte finden. Über 12.905 sind bereits eingebettet. Seit 1991 hat der Volksbund insgesamt 13 Soldatenfriedhöfe des Zweiten Weltkrieges in Polen errichtet. Dort kamen rund 468.000 Wehrmachtsangehörige ums Leben. Die namentlich bekannten Soldaten dokumentiert der Volksbund in einem Buch, das 456.000 Einträge enthält und am 15. Juli 2006 der Öffentlichkeit übergeben wurde. Wichtiger Bestandteil der Kriegsgräberfürsorge in Polen war und bleibt stets auch eine intensive Jugendarbeit. Unter dem Volksbund-Leitwort "Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden" arbeiteten seit 1990 junge Menschen beider Nationen in rund 90 Workcamps auf verschiedenen Kriegsgräberstätten zusammen. Über 700 polnische Jugendliche nahmen in dieser Zeit an internationalen Jugendlagern in Deutschland teil. Eine besondere Rolle in der deutsch-polnischen Verständigung kommt der Jugendbegegnungsstätte Golm zu, die der Volksbund 2005 auf Usedom eröffnet hat. Auch junge Soldaten beider Staaten hat die Arbeit an Kriegsgräbern zusammengeführt. Seit 2000 organisiert der Volksbund regelmäßig Arbeitseinsätze, bei denen Bundeswehrsoldaten und Reservisten gemeinsam mit polnischen Soldaten Friedhöfe pflegen.

14. August 2009:
In Stare Czarnowo sind über 60 Jahre nach ihrem Tod die Gebeine der 2.116 Marienburger Toten (unter ihnen 1.001 Frauen, 381 Männer, 377 Kinder und 352 Menschen, deren Geschlecht und Alter nicht bestimmt werden konnten) auf einem gesonderten Grabfeld, wo der Volksbund auch künftig zivile deutsche Kriegsopfer begraben will, bestattet worden. Geistliche aus Polen und Deutschland gestalteten die Trauerfeier, an der über 300 Menschen teilnahmen. Die Anlage in Neumark (Stare Czarnowo) ist eine von 13 Kriegsgräberstätten, die der Volksbund seit 1991 in Polen errichtet hat.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Soldatenfriedhöfen, die der Volksbund derzeit in Osteuropa errichtet, ist die Namen- bzw. Grabkennzeichnung noch nicht erfolgt. Es empfiehlt sich deshalb vor einer geplanten Reise eine Rückfrage bei der Bundesgeschäftsstelle in Kassel.

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Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt für die Ruhestätten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Der Volksbund errichtete bisher über 820 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten, auf denen etwa zwei Millionen Kriegstote ruhen. Bau und Pflege dieser Friedhöfe werden nur möglich durch Spenden der Förderer dieser humanitären Arbeit sowie durch Beiträge der über 197.000 Mitglieder des Volksbundes.

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