Aus der Geschichte lernen
Auf den Kriegsgräberstätten, die während der Workcamps gepflegt werden, finden sich auch Gräber von Minderjährigen, die u. a. im Zweiten Weltkrieg als Flakhelfer oder im Volkssturm kämpften. Aus heutiger Sicht waren auch sie Kindersoldaten.
Anhand dieser Lebensgeschichten und bei historischen Spurensuchen wird deutlich, was es bedeutet als ganz junger Mensch für den Wahnsinn Krieg missbraucht zu werden.
Seit 2009 wurden in den Jugendprojekten des Volksbundes von jungen Menschen deutlich über 5.000 rote Hände gesammelt, die zu den Red Hand Days an Politiker/-innen übergeben werden. Die Aktion wird fortgesetzt. Der 12.2.2002 wurde als „Red Hand Day“ von ehemaligen Kindersoldaten und Menschenrechtsorganisationen begangen, denn an diesem Tag trat das Fakultativprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention betreffend die Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten in Kraft. Es verbietet den Einsatz von Kindern als Soldaten. Jedoch werden weiterhin hunderttausende von Minderjährigen in Kriegen der Erwachsenen missbraucht. Die weltweite Aktion Rote Hand hat das Ziel die Verantwortlichen zum Handeln zu bewegen.


