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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Spendenkonto: 3 222 999 - Bankleitzahl 520 400 21 bei der Commerzbank Kassel
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Apremont
Apremont
Département Ardennes
1.111 deutsche Kriegstote
Erster Weltkrieg
Der deutsche Soldatenfriedhof Apremont wurde von der eigenen Truppe Anfang
November 1915 angelegt. Bis zur Räumung des Gebietes im Oktober 1918 fanden
hier noch ständig weitere Beisetzungen statt. Nach Kriegsende betteten die
französischen Militärbehörden aus provisorischen Grabstätten oder bei
Aufräumarbeiten auf dem Gelände geborgene deutsche Tote zu - insgesamt etwa
230.
Der Friedhof ist die einzige fast ganz im Originalzustand erhaltene
Begräbnisstätte für deutsche Gefallene im Waldgebiet der Argonnen. Anlass zur
Schaffung der Anlage waren die überaus verlustreichen Kämpfe des Jahres 1915 in
den dichten Waldungen und in den Schluchten der Argonnen, bei denen nicht nur
die üblichen Infantrie- und Artillerieduelle stattfanden. Als man mit den
herkömmlichen Mitteln keine Erfolge mehr zu erzielen vermochte, trieben beide
Seiten Stollen unter die gegnerischen Linien, luden diese mit Sprengstoff und
sprengten ganze Stellungsabschnitte in die Luft. Davon künden auch heute noch
große Sprengtrichter in den Argonnen. Auch die von 1916 - 1918 ständig
schwelenden Stellungskämpfe forderten weitere Opfer.
Die heute hier Ruhenden gehörten insgesamt 13 Infantrie- und
Landwehrregimentern an, deren Heimatstandorte in Württemberg, Sachsen, Bayern,
Brandenburg, Lothringen und im Rheinland lagen.
Instandsetzungsarbeiten zwischen den Kriegen
Erste Arbeiten zur Verbesserung des Zustandes des Friedhofes führte der
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. aufgrund einer 1926 mit den
französischen Militärbehörden getroffenen Vereinbarung aus. Das Problem einer
dauerhaften Kennzeichnung der Gräber blieb allerdings infolge Devisenmangels
und des 1939 ausbrechenden Zweiten Weltkrieges ungelöst.
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Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz
in der Fassung vom 12. September 2007.
PDF-Datei (188KB)
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