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Prilep

Deutscher Soldatenfriedhof 1914/18 und 1939/45 Prilep/MAZEDONIEN
Geschichte und Beschreibung des Friedhofes

Der deutsche Soldatenfriedhof, der auf einer kleinen Anhöhe am Rande des städtischen Friedhofs in Prilep liegt, wurde 1916 von der Truppe angelegt, vom Amtlichen Deutschen Gräberdienst von 1931-1932 als Sammelfriedhof ausgebaut und am 09.05.1933 eingeweiht. Zu diesem Zeitpunkt waren dort 1.683 deutsche, darunter Heinrich Ebert, Sohn des späteren Reichspräsidenten Friedrich Ebert (am 14.02.1917 in einem Feldlazarett in Prilep verstorben) und 146 Soldaten von 6 anderen Nationen (Österreich, Bulgarien, Ungarn, Rumänien, Serbien, Türkei) sowie 8 albanische Staatsangehörige beigesetzt - Stand 1933 - deren Gräber bis auf wenige Ausnahmen heute nicht mehr erkennbar sind. Die italienischen und französischen Toten wurden ausgebettet und auf andere Friedhöfe überführt. Während des Zweiten Weltkrieges wurden auf dem Friedhof ca. 50 deutsche Gefallene beerdigt.

Im Laufe der Zeit wurde der Friedhof nahezu vollständig zerstört und u.a. als Viehweide und Ablage für Unrat genutzt. Dem Volksbund war es - auch aufgrund eines fehlenden Kriegsgräberabkommens - über viele Jahre hinweg nicht möglich, Erhaltungsmaßnahmen durchzuführen.

Anfang der 1970er Jahre gab es Gespräche über eine Verlegung des Friedhofes, deren Ergebnis aber nicht realisiert wurde.

Nach erneuten Gesprächen im Jahr 2000 erhielt der Volksbund vom zuständigen mazedonischen Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik mit Verbalnote vom 17.07.2003 die Genehmigung, den Friedhof in Prilep herzurichten. Bei Sichtung alter Unterlagen wurde festgestellt, dass in den Plänen im vorderen Friedhofsteil eine unbelegte Fläche ausgewiesen ist. An dieser Stelle sollen die in Mazedonien ruhenden Toten des Zweiten Weltkrieges zentral zusammengeführt werden. Aufgrund der verhältnismäßig geringen Verlustzahlen (ca. 1.800 Tote) erübrigte sich daher für diese Toten die Errichtung eines gesonderten Sammelfriedhofes oder der Ausbau weiterer Anlagen.

Die Deutsche Botschaft in Skopje unterstützte den Volksbund und betreute Soldaten und Reservisten der Bundeswehr, die in jährlichen 2 bis 6 wöchigen Arbeitseinsätzen verschiedene Instandsetzungsarbeiten durchführten. Das geschah eigenständig, zum Teil unter Mithilfe von mazedonischen Soldaten und in Zusammenarbeit mit örtlichen Firmen.

Die Gräberfelder des Ersten Weltkrieges wurden planiert und mit Symbolkreuzgruppen aus Granit gekennzeichnet. Die dem Volksbund bekannten Namen aller Kriegstoten des Ersten Weltkrieges wurden auf Granitsteinen beschriftet.

Für die in Mazedonien Gefallenen des Zweiten Weltkrieges wurden neue Einbettungsflächen geschaffen. Diese Toten werden in Einzelgräbern bestattet und erhalten Grabkreuze mit ihren Namen und Daten. Bereits 2009 wurde an sie in einem metallenen Namenbuch, dass auf dem Gedenkplatz aufgestellt wurde, erinnert.

Anhand eines alten Fotos rekonstruierte der Volksbund annähernd das ehemalige Eingangstor und ließ es von einer örtlichen Firma herstellen und einbauen. In einer größeren Lücke der Friedhofsmauer konnte - nach Umbettung der davor bestatteten Soldaten des Ersten Weltkrieges - eine Wirtschaftszufahrt angelegt werden. Das dazugehörige Tor wurde ebenfalls nach Maßgabe des Volksbundes in Prilep produziert und installiert.

Die Stadt Prilep beteiligte sich an den Bauarbeiten ebenso wie das bulgarische Verteidigungsministerium.

Nach bulgarischen Angaben befinden sich 60 Gräber bulgarischer Kriegstoter auf dem Friedhof. Die Fläche dieser Gräber wurde von bulgarischer Seite mit Symbolkreuzgruppen aus weißem Marmor und einer Namentafel gekennzeichnet. Außerdem spendete das Ministerium weiße und rote Rosen für den Friedhof, die entlang des Hauptweges gepflanzt wurden.

Von der Stadt Prilep wurde technische Hilfe geleistet sowie Bänke und alle Linden, die der Anlage den markanten Rahmen geben, gespendet.

Für Heinrich Ebert ließ die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Erinnerungstafel anbringen. An die ungarischen Soldaten erinnert ebenfalls eine separate Gedenktafel.

Nachdem die Sofortmaßnahmen für die Instandsetzung und Umgestaltung des Soldatenfriedhofes sichtbar waren, fand am 29. August 2009 eine Gedenkfeier mit Wiedereinweihung statt. Mit einem Bundeswehreinsatz wurden im Jahr 2014 die restlichen Arbeiten durchgeführt und damit das Projekt in Prilep abgeschlossen.

Landesinformation für Mazedonien

In Mazedonien hat der Amtliche Deutsche Gräberdienst Anfang der dreißiger Jahre einige Friedhöfe, darunter Skopje und Prilep, ausgebaut. Die beiden Anlagen wurden am 08./09.05.1933 eingeweiht. Im Anschluss konnte der Volksbund einen weiteren Friedhof in Bitola für 3.500 Soldaten errichten, der am 25.10.1936 der Öffentlichkeit übergeben wurde. Darüber hinaus gibt es Hinweise auf weitere kleinere Gräberstätten des Ersten Weltkrieges, die einer Instandsetzung bedürfen. Ein Kriegsgräberabkommen mit Mazedonien wurde im November 2012 abgeschlossen. Bundeswehr-Soldaten begannen 2005 mit der Instandsetzung des Soldatenfriedhofes in Prilep, auf dem 1.733 Tote des Ersten und 50 Tote des Zweiten Weltkrieges bestattet sind. Der Friedhof wird zum zentralen Sammelfriedhof für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges ausgebaut. Mit einer Gedenkfeier am 29.08.2009 wurde die Wiederherrichtung des Friedhofes abgeschlossen.

Kriegsgräberabkommen in Mazedonien

Ein Kriegsgräberabkommen mit Mazedonien wurde im November 2012 abgeschlossen. Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland und die mazedonische Regierung in dem Wunsch, für die im mazedonischen Hoheitsgebiet liegenden deutschen Gräber von Kriegsopfern und für die im Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland liegenden mazedonischen Gräber von Kriegsopfern eine endgültige vertragliche Regelung zu schaffen, in dem Bestreben, die Herrichtung, Erhaltung, Pflege und Schutz dieser Gräber in würdiger Weise und gemäß den Bestimmungen des geltenden humanitären Völkerrechts sicherzustellen, sind wir wie folgt übereingekommen: Artikel 1 (1) Im Sinne dieses Abkommens bedeuten die Begriffe: 1. "deutsche Kriegsgräber" - Angehörige der deutschen Streitkräfte, - diesen nach deutschem Recht gleichgestellte Personen, - sonstige Personen deutscher Staatsangehörigkeit, die im Zusammenhang mit den Ereignissen des Krieges 1914/1918 oder des Krieges 1939/1945 auf dem heutigen mazedonischen Hoheitsgebiet ums Leben gekommen sind: 2. "deutsche Kriegsgräber" - die im heutigen und mazedonischen Hoheitsgebiet liegenden Gräber deutscher Kriegstoter. 3. "deutsche Kriegsgräberstätten" - die im heutigen mazedonischen Hoheitsgebiet noch existierenden, auffindbaren oder neu anzulegenden Friedhöfe oder Teile von Friedhöfen, auf denen deutsche Kriegstote bestattet sind. (2) Im Sinne dieses Abkommens bedeuten die Begriffe: 1. "mazedonische Kriegstote" - Angehörige der Streitkräfte - diesen nach mazedonischen Recht gleichgestellte Personen - sonstige der mazedonischen Vertragsseite zuzurechnende Personen die im Zusammenhang mit den Ereignissen des Krieges 1914/1918 oder des Krieges 1939/1945 auf dem Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland ums Leben gekommen sind. 2. "mazedonische Kriegsgräber" - die im Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland liegenden Gräber mazedonischer Kriegstoter: 3. "mazedonische Kriegsgräberstätten" - die im Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland bestehenden, auffindbaren oder neu anzulegenden Friedhöfe oder Teile von Friedhöfen, auf denen mazedonische Kriegstote bestattet sind. (3) Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland und die mazedonische Regierung sind sich einig, dass Denkmäler für Opfer des Krieges, die sich nicht auf Kriegsgräberstätten im Sinne des Abkommens befinden, unter dem Schutz der einschlägigen innerstaatlichen Rechtsvorschriften stehen. Artikel 2 (1) Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland und die mazedonische Regierung gewährleisten den Schutz der Kriegsgräber, den Zugang zu den Kriegsgräbern und das dauernde Ruherecht für die Kriegstoten auf ihrem Hoheitsgebiet. Sie halten die Umgebung der Kriegsgräberstätten von allen Anlagen frei, die mit der Würde dieser Stätten nicht vereinbar sind. (2) Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland und die mazedonische Regierung sind berechtigt, ihre Gräber von Kriegsopfern und Kriegsgräberstätten auf dem Hoheitsgebiet des anderen Staates auf ihre Kosten herzurichten und zu pflegen. (3) Die Bundesrepublik Deutschland gewährleistet auf Ihre Kosten die Erhaltung und Pflege mazedonischer Gräber von Kriegsopfern auf dem Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland. Artikel 3 (1) Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland und die mazedonische Regierung gewährleisten gegenseitig für Vergangenheit und Zukunft kostenlos und auf unbegrenzte Dauer die Nutzung der als Kriegsgräberstätten dienenden Geländeflächen als dauernde Ruhestätten für ihre Kriegstoten. (2) Eigentumsrechte werden durch dieses Abkommen nicht berührt. Für notwendig erachtete Änderungen der Grenzen von als Kriegsgräberstätten genutzten Geländeflächen werden in gegenseitigem Einvernehmen zwischen den Regierungen oder den von ihnen bezeichneten Stellen geklärt. Wird im Einvernehmen beider Regierungen ein Gelände ganz oder teileweise nicht mehr für die vorgesehenen Zwecke genutzt, so entfällt das bisherige Nutzungsrecht. (3) Sollte eine Regierung ein Gelände nach Absatz 1 aus zwingenden öffentlichen Gründen für eine andere Verwendung benötigen, so stellt sie ein anderes geeignetes Gelände zur Verfügung und übernimmt die Kosten für die Umbettung der Toten und für die Herrichtung der neuen Gräber. Die Auswahl des neuen Geländes, seine Herrichtung sowie die Durchführung der Umbettung erfolgen in beiderseitigem Einvernehmen. Artikel 4 (1) Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland und die mazedonische Regierung gestatten der anderen Seite, ohne dass ihnen daraus Kosten entstehen und nachdem ihnen ein Plan zur vorherigen Zustimmung vorgelegen hat, die Gräber der Kriegstoten, deren Umbettung für notwendig erachtet wird, zusammenzulegen. Die Umbettung von deutschen Kriegstoten erfolgt durch von deutscher Seite benannte Kräfte. Die Umbettung von mazedonischen Kriegstoten erfolgt durch von mazedonischer Seite benannte Kräfte. (2) Über jede Umbettung eines Kriegstoten wird ein Protokoll angefertigt, in dem die alte und die neue Grablage, die Personalien, die Beschriftung der Erkennungsmarke oder andere Identifizierungsmerkmale genannt sind. (3) Soweit ehemals vorhandene Kriegsgräberstätten durch zwischenzeitliche infrastrukturelle Veränderungen aufgelassen und die dort bestatteten Toten nicht mehr umzubetten sind, gestattet die Seite, auf deren Hoheitsgebiet sich diese ehemals vorhanden Kriegsgräberstätte befindet, auf Antrag und auf Kosten der andere Seite die Errichtung von Gedenkstätten an diesen ehemaligen Standorten in würdiger und örtlich geeigneter Form. Sofern hierzu Grund und Boden zur Verfügung gestellt oder die Zustimmung örtlicher Behörden eingeholt werden muss, unterstützt jede Seite die andere bei der Stellung entsprechender Anträge und beim Abschluss von Verträgen. (4) Soweit zur Ermöglichung einer endgültigen Bestattung auf einer Kriegsgräberstätte eine provisorische Bestattung Kriegstoter erforderlich wird, trifft die Seite, auf deren Hoheitsgebiet die Kriegstoten gefunden werden, Vorkehrungen für deren ordnungsgemäße und würdige provisorische Bestattung und Kennzeichnung der Grabstätten. Artikel 5 Sofern sich auf deutschen oder mazedonischen Kriegsgräberstätten neben deutschen oder mazedonischen Gräbern von Kriegsopfern auch Gräber von Kriegstoten anderer Staaten befinden, ist diese Tatsache bei Entscheidungen über Erhaltung und Pflege dieser Gräber angemessen zu berücksichtigen. Artikel 6 (1) Die Überführung deutscher Kriegstoter aus dem Hoheitsgebiet in die Bundesrepublik Deutschland bedarf der vorherigen Zustimmung der Regierung der Bundesrepublik Deutschland. Die mazedonische Regierung gestattet eine solche Überführung nur bei Vorliegen dieser Zustimmung. (2) Der Zustimmung der Regierung der Bundesrepublik Deutschland bedürfen auch Anträge an die mazedonische Regierung, die eine Überführung deutscher Kriegstoter in Drittländer zum Zweck haben. (3) Die Absätze 1 und 2 gelten sinngemäß für die Überführung mazedonischer Kriegstoter in mazedonisches Hoheitsgebiet oder in Drittländer. (4) Alle Kosten und Gebühren für die Umbettung und Überführung von deutschen Kriegstoten ins Ausland gehen zu Lasten der Antragsteller. (5) Bei der Umbettung von deutschen Kriegstoten zur Überführung können Vertreter der Behörden beider Seiten anwesend sein. Artikel 7 (1) Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland beauftragt den "Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V." (nachstehend "VOLKSBUND" genannt) mit der technischen Durchführung der Aufgaben auf mazedonischen Hoheitsgebiet, die sich aus diesem Abkommen für die deutsche Seite ergeben. (2) Für die mazedonische Regierung ist das Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik (die Verwaltung für die Angelegenheiten von Kämpfern und Kriegsversehrten als Behörde im Geschäftsbereich des Ministeriums) das zuständige Organ für die Durchführung dieses Abkommens. Das Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik kann einen Dritten mit der technischen Durchführung dieses Abkommens beauftragen. (3) Soll eine andere Organisation oder Institution mit der technischen Durchführung dieses Abkommens beauftragt werden, so ist die vorherige Zustimmung der anderen Regierung erforderlich. Artikel 8 Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland und die mazedonische Regierung gewähren den in Artikel 7 genannten Institutionen oder Organisationen jede mögliche Unterstützung, insbesondere den Zugang zu Unterlagen über Kriegstote und Gräber von Kriegsopfern der jeweils andere Seite, die bei Behörden, natürlichen und juristischen Personen ihres Landes jetzt oder in Zukunft verfügbar sind. Andere Vereinbarungen und Absprachen bleiben unberührt. Artikel 9 (1) Zur Durchführung seiner Aufgaben kann der VOLKSBUND Vertreter, Fachkräfte und sonstiges Personal in mazedonisches Hoheitsgebiet entsenden. (2) Der VOLKSBUND bedient sich bei der Ausführung der sich bei der Durchführung dieses Abkommens ergebenden Arbeiten nach Möglichkeit örtlicher Arbeitskräfte und örtlichen Materials gemäß den im freien Wettbewerb üblichen Bedingungen. (3) Der VOLKSBUND kann auch aus der Bundesrepublik Deutschland oder einem anderen Mitgliedsstaat der Europäischen Union Geräte, Transportmittel, Material und Zubehör, die für die Durchführung der in diesem Abkommen erwähnten Arbeiten erforderlich sind, in mazedonisches Hoheitsgebiet einführen und wieder ausführen. (4) Für die Zollabfertigung dieser Waren gilt folgendes: 1. Vorübergehend eingeführte Geräte und Transportmittel werden bei Ihrer Einfuhr in mazedonisches Hoheitsgebiet frei von Einfuhrabgaben und Steuern mit dem Vorbehalt abgefertigt, dass die genannten Geräte und Transportmittel nach Beendigung der Arbeiten frei von Ausfuhrabgaben wieder ausgeführt werden: 2. Material und Zubehör, das für die Errichtung, Ausschmückung oder Pflege der Gräber, Gedenkstätten oder Friedhöfe bestimmt ist, bleibt frei von Einfuhrabgaben und Steuern, wenn den Zollbehörden zusätzlich zur regulären Einfuhrerklärung vorgelegt werden: - eine genaue Aufstellung der eingeführten Waren, - eine vom Vertreter des Volksbunds unterzeichnete Verpflichtungserklärung, dass die genantnen Waren nur für die in diesem Abkommen vorgesehenen Zwecke verwendet werden. Artikel 10 (1) Die gemäß Artikel 3 Absatz 1 vereinbarte Überlassung der als deutsche Kriegsgräberstätten dienenden Geländeflächen gibt dem VOLKSBUND die Befugnis, im Rahmen der einschlägigen mazedonischen Rechtsvorschriften alle Herrichtungs- und Verschönerungsarbeiten auf den Kriegsgräberstätten sowie den Bau geeigneter Zufahrtswege, Aufenthaltsräume und sonstiger Einrichtungen für Besucher unmittelbar auszuführen. (2) Der VOLKSBUND sorgt dafür, dass bei Bauarbeiten alle einschlägigen innerstaatlichen mazedonischen Rechtsvorschriften beachtet werden. Artikel 11 Die Bestimmungen der Artikel 9 und 10 gelten entsprechend auch für jede dritte Person, die durch das mazedonische Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik mit der technischen Durchführung dieses Abkommens gemäß Artikel 7 Absatz 2 beauftragt wird. Artikel 12 Streitigkeiten über die Auslegung oder Anwendung dieses Abkommens werden durch Verhandlungen der zuständigen Behörden der Vertragsparteien beigelegt. Artikel 13 (1) Dieses Abkommen tritt einen Monat nach dem Tag in Kraft, an dem die Vertragsparteien einander notifiziert haben, dass die erforderlichen innerstaatlichen Voraussetzungen für das Inkrafttreten erfüllt sind. Maßgebend ist der Tag des Eingangs der letzten Mitteilung. (2) Dieses Abkommen wird auf bestimmte Zeit geschlossen. Wünscht eine der Vertragsparteien das Abkommen zu ändern, so werden die Vertragsparteien Verhandlungen hierüber aufnehmen. (3) Die Registrierung dieses Vertrages beim Sekretariat der Vereinten Nationen nach Artiekl 102 der Charta der Vereinten Nationen wird unverzüglich nach seinem Inkrafttreten von der Seite veranlasst, auf deren Staatsgebiet das Abkommen unterzeichnet wird. Der andere Vertragsstaat wird unter Angabe der Registriernummer von der erfolgten Registrierung unterrichtet, sobald diese vom Sekretariat der Vereinten Nationen bestätigt worden sind. Geschehen zu Skopie am 01.11.2012 in zwei Unterschriften, jede in deutscher und mazedonischer Sprache, wobei jeder Wortlaut gleichermaßen verbindlich ist. Für die Regierung der Für die Bundesrepublik Deutschland mazedonische Regierung

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