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Schlüchtern, Ehrenfriedhof

Mitten in der Stadt, unweit der evangelischen Stadtkirche, befindet sich die Kriegsgräberstätte Schlüchtern. Hier haben 338 Opfer des Ersten und des Zweiten Weltkrieges - 293 deutsche und 38 ausländische Kriegstote sowie 7 Unbekannte - ihre letzte Ruhe gefunden. Besonders die Gefallenen aus den schweren Kämpfen der Ostertage 1945 im Raum Leisenwald und Wittgenborn wurden aus den verschiedensten Grablagen geborgen und hier zur endgültigen Ruhe gebettet. Viele von ihnen gehörten der 6. Gebirgsdivision Nord an, die von Salla in Finnland über den Hunsrück und den Rheingau kämpfend unter schwersten Verlusten bis an den Vogelsberg gelangt war, wo sie aufhörte zu bestehen.

Entstehung des Friedhofs - Ehrenfriedhof

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. hat dieses Gräberfeld Anfang des sechziger Jahre auf dem Gelände eines mittelalterlichen Friedhofes angelegt.In Zusammenarbeit mit Bund und Land, dem Landkreis sowie der Stadt und der Kirchengemeinde Schlüchtern gelang es, Kriegstote aus den Kreisen Gelnhausen, Schlüchtern und Hanau hier zusammen zu betten.Mit der feierlichen Einweihung durch den damaligen hessischen Innenminister H. Schneider wurde die Kriegsgräberstätte am 26. Mai 1963 in die Obhut der Stadt Schlüchtern gegeben.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Landesverband Hessen, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte der hessischen Kriegsgräberstätten zu dokumentieren. Ziel dieses Projektes ist es, Informationsmaterial zu sammeln, um die Auseinandersetzung der nachfolgenden Generationen mit Kriegsgräberstätten zu fördern.

Wenn Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an denVolksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Landesverband HessenSandweg 760316 Frankfurt am MainTel. 069/944907-0 Fax 069/944907-70www.volksbund.de hessen@volksbund.de

Bilder von Schlüchtern, Ehrenfriedhof

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Karte der Kriegsgräberstätten


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Landesinformation für Deutschland

Mehr als 1,8 Millionen deutsche und ausländische Kriegstote des Ersten und Zweiten Weltkrieges ruhen auf Friedhöfen in der Bundesrepublik Deutschland. In 7.600 Städten und Gemeinden gibt es über 12.000 Kriegsgräberstätten, Gräberfelder und Einzelgräber, auf denen Opfer des Krieges und der Gewaltherrschaft bestattet sind. Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft (Gräbergesetz) sowie in der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Auf dieser gesetzlichen Grundlage wurden die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge setzt sich im Rahmen des Möglichen für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein. So wurden bis zum Abschluss des ersten Kriegsgräbergesetzes im Jahre 1952 in Westdeutschland etwa 400 Kriegsgräberstätten durch den Volksbund errichtet oder neu gestaltet. Seit dem 1. Januar 1993 gilt das Gräbergesetz auch in den neuen Bundesländern. Es wurde jedoch bereits seit Beginn der Arbeiten in den neuen Bundesländern bei allen Beratungen berücksichtigt. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge berät die Friedhofsträger #d# besonders in den neuen Bundesländern #d# bei der Erhaltung und Instandsetzung der im Inland gelegenen Gräber. Seit Öffnung der innerdeutschen Grenze wurden etwa 1.000 Städte und Kirchengemeinden bei der Instandsetzung ihrer Kriegsgräberanlagen beraten und teilweise auch finanziell von uns unterstützt. Die Kriegsgräberanlagen, Golm / Kamminke in Mecklenburg-Vorpommern und Halbe in Brandenburg, hat der Volksbund ebenfalls in seine Trägerschaft übernommen und damit auch die künftige Pflege und Erhaltung dieser Friedhofsanlagen. In unmittelbarer Nähe der Kriegsgräberstätte Golm unterhält der Volksbund zudem eine eigene Jugendbegegnungsstätte, in der vorwiegend polnischen und deutschen Schulklassen und Jugendgruppen die Möglichkeit für Projektwochen mit friedenspädagogischem Inhalt geboten wird.

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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Informationen

Für bestimmte Gebiete und Kriegsgräberstätten haben wir Länder- und Themenheften erstellt, die Sie sich hier als PDF herunterladen können.