"7 Tage ... auf der Suche nach Hans"

45-minütige Dokumentation

Über 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gilt das Schicksal von Hunderttausenden deutschen Soldaten immer noch als ungeklärt. Einer der zahlreichen Vermissten ist Hans Dohr, während des Krieges Unteroffizier der 267. Infanterie-Division, eingesetzt im sogenannten Heeresabschnitt Mitte - an der Ostfront im heutigen Weißrussland.

Spurensuche mit dem Volksbund: Deutsche Soldaten in Weißrussland

NDR Reporter Tobias Lickes macht sich auf die Suche nach Spuren von ihm - denn Hans war sein Großonkel. Was ist mit Hans passiert? Was haben er und seine Kameraden in dem ehemaligen Sowjetstaat angerichtet? Tobias Lickes begibt sich auf eine einwöchige Reise mit 18 weiteren Teilnehmern - organisiert vom Volksbund, einem deutschen Verein, der in zahlreichen Ländern Kriegsfriedhöfe für deutsche Soldaten anlegt, unterhält und Angehörigen bei ihrer Suche nach Gefallenen und Vermissten hilft. Einer dieser Angehörigen ist der 81-jährige Peter, der das Grab seines Vaters besuchen will, um sich endlich von ihm zu verabschieden. Peter war sechs Jahre alt, als sein Vater zum letzten Mal zur Ostfront aufbrach.

"7 Tage... auf der Suche nach Hans" ist ein Film über die Suche nach Vätern und Angehörigen, die nie aus dem Zweiten Weltkrieg zurückgekehrt sind, einfühlsam und persönlich erzählt von den NDR Autoren Tobias Lickes und Benjamin Arcioli. (Quelle: NDR)

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