Anzeige "Toter sucht Angehörigen", 4-farbig & s/w

70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges können sich viele Menschen nicht vorstellen, dass wir Jahr für Jahr immer noch rund 30 000 tote Soldaten und zivile Kriegsopfer bergen, umbetten und ihnen eine würdige Ruhestätte geben. In den Jahrzehnten nach dem Krieg hat der Volksbund durch den Versöhnungsprozess im Westen Europas viele Friedhöfe errichten können, wo die unzähligen Kriegstoten ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. 

Seit dem politischen Umbruch vor 25 Jahren ist dieses auch in Mittel- und Osteuropa möglich, das bis dahin kommunistisch beherrscht war. Wir haben seitdem rund 830 000 Tote geborgen und bestattet. Etwa ein Drittel von ihnen konnten wir trotz aller Schwierigkeiten identifizieren.

Eine große Herausforderung bleibt es jedoch, Angehörige der geborgenen Kriegstoten zu finden. Viele haben sich seit Jahrzehnten nicht beim Volksbund gemeldet, weil sie die Hoffnung längst aufgegeben haben, noch Nachricht über den Verbleib von Verwandten, Bekannten oder Freunden erhalten zu können, deren Spur sich während des Krieges verlor. So sind für uns die Angehörigen der identifizierten Kriegstoten oftmals nicht ausfindig zu machen, weil sich bei vielen im Laufe der Jahre die Lebensumstände verändert haben.

Deswegen wendet sich der Volksbund mit der Aktion "Toter sucht Angehörigen" an die breite Öffentlichkeit.

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