Kontakte knüpfen - Projekte anstoßen - Vertrauen stärken

14. Deutsch-Russische Städtepartnerkonferenz

4. Juli 2017

Zeichen deutsch-russischer Freundschaft: Viele Volksbund-Workcamps beschäftigen sich auch mit der Pflege sowjetischer Kriegsgräber. Unser Beispielfoto zeigt Teilnehmerin Ana in Gotha. (Foto: Maurice Bonkat)

Vom 28.-30. Juni fand in Krasnodar die 14. Deutsch-Russische Städtepartnerkonferenz statt. Unter dem Motto: "Kontakte knüpfen - Projekte anstoßen - Vertrauen stärken: Impulse für die deutsch-russischen Beziehungen" kamen Akteure aus den Zivilgesellschaften beider Länder, aus Politik und Wirtschaft zusammen. Zu den Teilnehmern zählte auch Volksbund-Präsident Wolfgang Schneiderhan.

In sechs Arbeitsgruppen zu den Themen Wirtschaft, kommunale Partnerschaft, Gedenkkultur, Jugendarbeit, Sport und Soziales wurden grundsätzliche Fragen der binationalen Zusammenarbeit sowie konkrete Projekte diskutiert. Wolfgang Schneiderhan nahm auf Einladung des Deutsch-Russischen Forums, dem Hauptveranstalter der Konferenz an der Arbeitsgruppe "Erinnerung um der Zukunft Willen - Der Beitrag von Städtepartnern zu einer gemeinsamen Gedenkkultur im Dialog" teil. Hier wurden wichtige Fragen der Aufarbeitung des Zweiten Weltkriegs in gedenkkulturellen Projekten, der Bildung und der Wissenschaft intensiv und durchaus auch kontrovers diskutiert.

Volksbund-Mitarbeiterin Dr. Heike Winkel stellte in Krasnodar das Projekt "Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte" mit dem Ziel vor, Partner für erinnerungskulturelle Initiativen im Rahmen des Projekts zu gewinnen. Das Projekt stieß auf großes Interesse beim Publikum und es hat sich gezeigt, dass es genutzt werden kann, um in politisch schwierigen Zeiten über die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit Partnerschaften zu erhalten.

Heike Winkel