Letzte Ruhe in Romagne

Einbettung eines Toten der Verdun-Schlacht

31. Mai 2016

Einbettung: Hundert Jahre nach der Schlacht von Verdun erhält der Kriegstote Hans Winkelmann auf der Kriegsgräberstätte in Romagne-sous-Montfaucon seine letzte Ruhestätte (Foto: Maurice Bonkat).

Eine Fotostrecke mit 21 Aufnahmen finden Sie am Ende des Textes (alle Fotos: Maurice Bonkat)

Die deutsche Kriegsgräberstätte Romagne-sous-Montfaucon ist ein ganz besonderer Ort. Hier ruhen viele Tote der Schlacht um Verdun vor nunmehr 100 Jahren. Einige von ihnen sind bis heute unbekannt, ihre Namen längst in Vergessenheit geraten. Für all diese ungeschmückten Gräber organisierte der Volksbund nun dank der Spenden seiner Förderer und durch die fleißigen Helfer des Christlichen Pfadfinderbundes Saar sowie der "Weserraben" vom Deutschen Pfadfinderbund (DPB) eine Blumenaktion, die Sie auf den folgenden Bildern nachvollziehen können.

Einer dieser Toten bekam am 28. Mai 2016 aber auch seinen Namen zurück. Es handelte sich um den Kriegstoten Hans Winkelmann, dessen Bruder übrigens schon seit 100 Jahren am selben Ort bestattet war. Es war eine wahrhaft beeindruckende Veranstaltung, die auch durch die hochwertigen musikalischen Beiträge, etwa von Patricia Hammond, dem jungen Blasorchester Rilchingen-Hanweiler oder durch das Heeresmusikkorps Ulm lange in guter Erinnerung bleiben wird. Dazu kamen zahlreiche Recherche- und Begegnungsprojekte verschiedener Jugendgruppen, welche das Gedenken aktiv mitgestalteten. Zuvor hatten die Mitarbeiter der Volksbund-Bauabteilung diesen besonderen Ort der Erinnerung aufwändig für etwa 200 000 Euro renoviert und dabei unter anderem zahlreiche Grabkreuze ersetzt sowie etliche neue Bäume gepflanzt.

 

 

Kein Titel

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