Rückblick auf die gemeinsame Zeit

Nachtreffen des Workcamps Federsee

19. Januar 2018

Diese Darstellung bildet eine so genannte „Wortwolke“ ab. Diese entsteht anhand von Algorithmen, die auf den Rückmeldungen der Teilnehmenden des Workcamps Federsee beruhen. Die genannten Schlagworte oder Begriffe werden dabei analog zu ihrer Häufigkeit entsprechend größer dargestellt. (Quelle: Workcamp Federsee)

„Nach dem Camp ist vor dem Camp“. Dieser Satz ist fast schon ein geflügeltes Wort unter den Freunden der Volksbund-Workcamps. Er bedeutet, dass die meisten Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die einmal ein solches Volksbund-Workcamp besucht haben, dies häufig immer wieder tun. Zudem gibt es vor und nach den Workcamps ein Treffen, bei dem alte Freundschaften wiederbelebt und neue Ideen geboren werden. So war es auch beim Nachtreffen des vom Volksbund-Landesverband Baden-Württemberg organisierten Workcamps Federsee in Weißrussland.

Vor wenigen Tagen war es dann endlich soweit: das Nachtreffen der Federseer stand an. Etwa 40 Gäste waren gekommen, darunter Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Region sowie Freunde und Eltern. Gemeinsam riefen sie sich die Reise anhand von Fotos sowie durch den Austausch der gewonnen Erfahrungen und Eindrücke wieder in Erinnerung. Zudem hielt eine schriftliche Dokumentation eindrucksvoll die gemeinsame Zeit fest. Diese ging auch an die belarussischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die aufgrund der kostspieligen und zeitaufwändigen Anreise nicht zum Nachtreffen kommen konnten.

Es war ein gelungener Abend, der viele auch dazu motivierte, in diesem Jahr wieder – nach dem eingangs erwähnten Motto, „Vor dem Camp ist nach dem Camp“ – an der geplanten Jugendbegegnung teilzunehmen.

Ehrenamtliches Engagement

Besonders diese nachhaltigen und anspruchsvollen Projekte in der Jugend- und Bildungsarbeit des Volksbundes leben von dem ehrenamtlichen Engagement, das weit über die Betreuung junger Menschen in den zwei Wochen der Jugendbegegnung hinausgeht. Ganzjährig werden die Projekte gemeinsam mit hauptamtlichen Mitarbeitern vor- und nachbereitet. Das geht meist nahtlos ineinander über. Als Leiter der Jugendbegegnung Federsee setzt Klaus Knoll mit seinem Team die internationalen Projekte mit viel Engagement und persönlichem Einsatz um.

Jugendbegegnung 2018

In diesem Jahr wird die Reise des „Jugendlager Federsee“ zunächst in die volksbundeigene Jugendbildungs- und Begegnungsstätte Lommel in Belgien führen. Unter dem Titel „Belgien 1918 -2018“ geht die Fahrt von dort aus weiter an die Küste Belgiens zu den Schlachtfeldern Yperns. Dort besucht die Gruppe Gedenkstätten und Friedhöfe verschiedener Nationen sowie die Last Post-Zeremonie am Menentor in Ypern, bei der seit dem Jahr 1928 täglich der gefallenen britischen Soldaten gedacht wird.

Auf dem Programm steht auch der Besuch der Hauptstadt Brüssel, dem Hauptsitz der Europäischen Union und der NATO. Der Besuch dieser Orte  soll den jungen Menschen 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges deutlich vor Augen führen, welchen langen Weg Europa gegangen ist und wie wichtig es ist, die Herausforderungen der Zukunft in Europa gemeinsam zu meistern.

Heike Baumgärtner