Stalingrad als Vermächtnis

Manfred Schürmann veröffentlicht Zeitzeugenbericht

20. April 2017

Die deutsche Kriegsgräberstätte Rossoschka ist die letzte Ruhestätte für viele Opfer der Schlacht um Stalingrad. Manfred Schürmann hat das Tagebuch eines ehemaligen Stalingradkämpfers als Zeitzeugendokument in Buchform veröffentlicht. (Text/Foto: Maurice Bonkat)

Stalingrad – dieser Name ist für Zeitzeugen des berüchtigten Kessels bis heute ein Synonym für die Grausamkeit, die Schrecken sowie die tiefe Hoffnungslosigkeit des Krieges. Die meisten von ihnen sind längst von uns gegangen. Was bleibt sind nur die Erinnerungen sowie die sich daraus ergebene Mahnung zum Frieden. Um dieses Gedenken für die kommenden Generationen zu bewahren, hat der langjährige Volksbund-Förderer Manfred Schürmann nun das so genannte Stalingrad-Manuskript eines ehemaligen Kriegsteilnehmers neu aufgelegt.

Was Krieg wirklich bedeutet

„Ich habe es damals einem ehemaligen Kriegsteilnehmer aus dem westfälischen Hagen persönlich versprochen – und tue es auch gerne, weil ich das Stalingrad-Manuskript für ein sehr wichtiges Zeitdokument halte. Es zeigt, was Krieg wirklich für die Menschen bedeutet“, sagt Manfred Schürmann, der sich schon seit Jahrzehnten für den Volksbund engagiert und dabei weit über 12 000 Euro an Spendengeldern für den guten Zweck eingenommen hat. Große Teile dieser Gelder flossen dabei unter anderem auch in den Bau der deutschen Kriegsgräberstätte Rossoschka nahe dem heutigen Wolgograd. Es ist die Ruhestätte für die Opfer der Schlacht um Stalingrad sowie der folgenden Kriegsgefangenschaft, aus der nur die wenigsten zu ihren Lieben zurückkehrten.

In Erinnerung an all diese Menschen und ihre oft grausamen Schicksale, legt Manfred Schürmann nun wieder das Stalingrad-Manuskript vor. Sie erhalten es per schriftlicher Bestellung für 24,90 Euro (inklusive Versand und Verpackung) unter folgender Adresse:

Manfred Schürmann

Friedrichstraße 63       

58135 Hagen

Fax-Nummer: 02331 - 46624