Veranstaltung zum 74. Jahrestag der Wannsee-Konferenz

20.1.16 | 18:00 Uhr | Berlin | Schiller-Gymnasium

4. Januar 2016

Karte aus dem Bericht der Einsatzgruppe A zu durchgeführten Erschießungen

Berlin. Mit dem Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 begann in den durch die Wehrmacht und ihre Verbündeten eroberten Gebieten die systematische Erschießung der jüdischen Bevölkerung und anderer Bevölkerungsteile durch Einsatzgruppen. Bis zur Wannsee-Konferenz am 20. Januar 1942 waren bereits Hunderttausende Menschen umgebracht. Das Morden ging auch in der Folgezeit weiter. Die Geschichte dieser Massenerschießungen ist bis heute wenig bekannt. Yahad In Unum sucht die Gräber und die letzten Zeugen, um das Geschehen aufzuklären.

Podiumsdiskussion zum Völkermord durch Massenerschießungen in Osteuropa

Am 20. Januar 2016, 18:00 Uhr  
Im Schiller-Gymnasium, Schillerstraße 125-127, 
10625 Berlin-Charlottenburg 

Mit dem Publikum und den Schülern des Schiller-Gymnasiums diskutieren:

Deidre Berger, American Jewish Committee
Noa Paul, Schülerin des Schiller-Gymnasiums
Ulla Kux, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Andrej Umansky, Yahad in Unum, Köln/Paris
Prof. Dr. Dieter Pohl, Universität Klagenfurt

Moderation:
Shelly Kupferberg 

Begrüßung:
Gerold Hofmann, Direktor des Schiller-Gymnasiums
Hans-Christian Jasch, Direktor der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz

Musikalische Begleitung durch Schülerinnen und Schüler des Schiller-Gymnasiums 

Anmeldung wird erbeten unter: office(at)ghwk.de

Download: Veranstaltung zum 74. Jahrestag der Wannsee-Konferenz (Flyer)

Gemeinsame Veranstaltung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. und des Schiller-Gymnasiums Berlin-Charlottenburg.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.
Hauptstadtbüro, Lützowufer 1, 10785 Berlin

 

 

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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