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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Spendenkonto: 3 222 999 - Bankleitzahl 520 400 21 bei der Commerzbank Kassel
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Wie eine kleine Familie
Mitgliederfahrt: Volksbund-Werber besuchen Kassel
Stadtführerin Elfi Kopler, Mitglieder- betreuerin Christina Kopplin, Nikolaus
Ostermeier, Elisabeth Stehlin, Günter Fuchs, Max Stehlin und Robert Neber (von li.)
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„Der Sommer hat auf uns gewartet“,
sagt Günter Fuchs, während er lächelnd
vor der sonnenüberfluteten Orangerie in
Kassel steht. Der ehemalige Stabsfeldwebel
gehört zu den Menschen, die seit Jahren
viele neue Mitglieder für den Volksbund
werben. Als Gewinner des diesjährigen
Preisausschreibens reist er Anfang
September mit fünf weiteren Volksbund-Werbern nach Kassel.
Die nordhessische Metropole kennt er
sonst nur als Sitz der Volksbund-Bundesgeschäftsstelle
und der weltberühmten
Kunstausstellung documenta. Doch das
häufig unterschätzte Kassel hat noch
mehr zu bieten.
Das erleben auch die Volksbund-Werber.
Auf dem Programm stehen Besuche
in der Karlsaue, dem Bergpark Wilhelmshöhe,
verschiedene Museen und natürlich
der Herkules, das Wahrzeichen der
Stadt Kassel.
Vertraute Stimmen
Begleitet wird die Gruppe von Volksbund-Mitarbeiterin Christina Kopplin.
Ihre Stimme ist den Mitgliederwerbern
nach vielen Telefonaten längst vertraut.
Jetzt lernen sich die Menschen, die sich
für die Friedensarbeit des Volksbundes
engagieren, endlich persönlich kennen.
Es gibt viel zu erzählen. Schnell merken
die Werber, dass sie eine Sprache sprechen.
Ihr Thema sind die kleinen Freuden
und Sorgen, die sie bei ihrem ehrenamtlichen
Engagement erleben. So wie Max
Stehlin aus Rheinhausen. Der 66-Jährige
erinnert sich an seinen Versuch, die
Gemeindeversammlung zu einer kleinen
Spende für den Volksbund zu bewegen.
Dabei gibt es große Widerstände seitens
der Jugendfeuerwehr. „Die wussten gar
nichts vom Volksbund, waren aber gegen
ihn“, sagt Max Stehlin. Das will er
ändern. So besucht er die Jugendlichen,
berichtet von seiner Arbeit, von der Völker
verbindenden Idee des Volksbundes.
Wer ihm zuhört, spürt seine Überzeugung.
Und die Spende? „Ach ja“, lacht
Stehlin: „Hat alles wunderbar geklappt.
Und am Volkstrauertag war die Jugendfeuerwehr
dann sogar mit unserer Spendendose
unterwegs“.
Nachdenkliche Momente
Die Gewinner des Preisausschreibens
erleben aber auch nachdenkliche
Momente. Im Kasseler Stadtmuseum
herrscht Stille, als die Volksbund-Gruppe
vor einem historischen Modell des beinah
vollständig zerstörten Kassel stehen.
Der 77-jährige Nikolaus Ostermeier
scheint besonders nachdenklich. Er hat
die zerstörerische Gewalt des Krieges
selbst erlebt. Seit fast 50 Jahren ist er
nun schon Mitglied des Volksbundes.
Warum? Ganz klar: „Damit so was nie
wieder passiert“, sagt er – und alle um
ihn herum nicken.
Später am Abend bringt Nikolaus
Ostermeier die Gefühle seiner Mitstreiter
erneut auf den Punkt: „Wir engagieren
uns gemeinsam für eine wichtige Sache.
Das gibt mir ein gutes Gefühl und Sie
alle sind für mich fast schon wie eine
kleine Familie.“
Doch so wie der Spätsommer geht
nun auch die dreitägige Mitgliederfahrt
ihrem Ende zu. Die Werber nehmen viele
Informationen und neue Motivation
mit nach Hause – und das Gefühl, Kassel
von seiner besten Seite kennengelernt zu
haben.
Maurice Bonkat
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Drei Fragen an vier Gewinner
Die Gewinner der Volkstrauertagsreise
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Volksbund-Werber besuchen Kassel
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Über 600 Mitglieder haben dem Volksbund 2003 geholfen, neue Mitglieder zu
werben. Ganz herzlichen Dank Ihnen allen!
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