Fahrt des Jugendarbeitskreises Berlin nach Kolberg/ Kolobrzeg (Polen) – 17.-19.3.2017

Bericht: Ansgar Salzwedel, Sprecher des Jugendarbeitskreises Berlin

31. März 2017

Windiges Wetter am Strand - Mitglieder des JAK Berlin

10°C (gefühlt 5°C), Sturm und waagerechter Regen – wer im März ans Meer fährt, kann Glück mit dem Wetter haben, muss es aber nicht. Das haben wir als JAK Berlin auch feststellen müssen.

Das dritte Märzwochenende haben Mitglieder des JAK Berlin in Kolberg verbracht. Den 72. Jahrestag der Schlacht um die „Festung Kolberg“ haben wir zum Anlass für unsere Fahrt genommen und unserer Partnerstadt Kolberg so wieder einmal einen kleinen Besuch abgestattet.

Der Ort - militärstrategisch günstig an der Ostsee gelegen - wurde von der NS-Führung in den letzten Kriegstagen zur „Festung“ erklärt und dementsprechend erbittert gegen die vorrückende Rote Armee verteidigt. Dies hatte zur Folge, dass hier innerhalb weniger Tage Tausende einen Tod starben, der vermeidbar gewesen wäre. Die NS-Führung hatte sich nicht für eine Kapitulation, sondern für sinnlose Durchhalteparolen entschieden.

Leider konnten wir den offiziellen, großen Festakt am Freitag aus terminlichen Gründen nicht wahrnehmen. Trotzdem haben wir uns ein abwechslungsreiches, interessantes Programm zusammengebastelt, das wir trotz des Wetters mit einer gehörigen Portion Tapferkeit absolvierten.

Nach dem Besuch des Stadtmuseums am Vormittag (warm und trocken!) erlebten wir am Strand eine weitere Folge unserer beliebten Reihe „andere Länder – andere Sitten“: Diesmal die nachgestellte „Vermählung mit dem Meer“, das Ankommen der Truppen der Roten Armee an der Ostsee (unter polnischer Mitwirkung, die hier keineswegs vergessen wurde) nach dem Sieg über die Deutschen.

Hiernach besuchten wir den Leuchtturm, wobei dieser Besuch zwar kürzer als geplant, dafür aber umso nässer ausfiel. Der am Vormittag schon am Strand besichtigte T34-Panzer war dann gegen Nachmittag auch wieder zu Hause im militärgeschichtlichen Museum der Stadt, wo wir ihn mit vielen anderen Gerätschaften zusammen noch in näheren Augenschein nehmen konnten…
…um im Anschluss mit polnischen Freunden Kaffee zu trinken. Die ganz Harten unternahmen nach dem Abendessen noch einen Stadtspaziergang im Dunkeln und an den Strand, während die anderen lieber in der Unterkunft beim geselligen Abend blieben, bei dem bemerkenswerterweise heißer Tee sehr viel mehr gefragt war als kaltes Bier… ;-)

Am Sonntag - dem Abreisetag - wurden wir dann von wunderschönem Frühlingswetter begrüßt, sodass wir noch einen kleinen, aber schönen Stadtrundgang mit nochmaliger Strandwanderung unternahmen, bevor es dann wieder nach Hause nach Berlin ging.

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