Sommerfriedensschule Berlin - eine französisch-polnisch-bosnisch-deutsche Begegnung

Vom 11.-17. Mai trafen sich in Berlin 25 junge Menschen aus Frankreich, Polen, Bosnien-Herzegowina und Deutschland, um an den Ersten Weltkrieg zu erinnern und darüber nachzudenken, wie es in unserer gemeinsamen Welt heute mit Krieg und Frieden steht.

18. Mai 2015

Tanzen für den Frieden vor dem Brandenburger Tor (Fotos: A. Viertel)

25 junge Menschen aus Frankreich, Polen, Bosnien-Herzegowina und Deutschland trafen sich vom 11. bis 17. Mai  in Berlin, um sich 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg mit der Erinnerung an diesen Krieg zu beschäftigen. Gleichzeitig wollten die 20-28 Jahre alten Europäer darüber nachzdenken, wie es in unserer gemeinsamen Welt heute mit Krieg und Frieden steht.

Während des Besuchs kamen die Teilnehmenden mit jungen Menschen ins Gespräch, die als Flüchtlinge nach Berlin gekommen sind. So konnten sie etwas über die Auswirkungen aktueller Konflikte in Berlin, Deutschland und Europa erfahren. 

Es war der dritte Teil einer internationalen Begegnung, die gemeinsam vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Landesverband Berlin, VoCe 2014-2018 (Chambéry, Frankreich), Obrazovanje gradi Bosnu i Hercegovinu (Sarajevo, Bosnien-Herzegowina) und Dom Europeskij Spotkanie/ Fundacja Nowy Staw (Lublin, Polen) organisiert wird.

In Berlin besuchte die Gruppe unter anderem die Ausstellung „Der gefühlte Krieg“ des Museums Europäischer Kulturen in Dahlem. Ferner tauschten sich die Teilnehmenden in Workshops, Seminaren und Gesprächen mit jungen Flüchtlingen des Vereins Jugendliche ohne Grenzen (JOG, ein Zusammenschluss von jugendlichen Flüchtlingen) aus. Nicht zuletzt besuchten sie den Bundestag, um dort den Vorsitzender des Volksbund-Landesverbands Berlin, den Bundestagsabgeordneten Dr. Fritz Felgentreu zu treffen.

Neben der intellektuellen Beschäftigung mit den historischen und aktuellen politischen Fragen, fand eine kreative Auseinandersetzung mit den Themen mittels des Mediums Tanz statt. Während des Tanzworkshops wurde eine körperliche und kreative Auseinandersetzung mit den Themen Krieg, Kriegstod und Frieden ermöglicht. Am Ende des Projektes fand eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse des Tanzworkshops vor dem Brandenburger Tor statt.

 

Fast alle Teilnehmende engagieren sich ehrenamtlich in den jeweiligen Partnereinrichtungen.

Daher bot die Begegnung auch die Gelegenheit des Austauschs über das persönliche Engagement: Als Jugendgruppenleiter/innen, Tutoren/innen oder Tanzlehrer/innen. Die Mitglieder der bosnischen Gruppe sind Waisen der Balkankriege und unterstützen Jüngere mit demselben Schicksal.

Die französischen Teilnehmenden haben sich durch den Tanz gegen schwierige soziale Startbedingungen behauptet und unterrichten nun teils selbst.

Die deutschen Jugendlichen engagieren sich als Teamer/innen in Workcamps und Jugendbegegnungen des Volksbunds.

2014 trafen sich die Gruppen zu den ersten beiden Teilen der Begegnung in Sarajevo und Lyon. Geplant ist, dass das Projekt „Peace Summer School“ bis 2018 fortläuft und jährlich eine andere Nation die Gastgeberrolle übernimmt und die Projektwoche organisiert. Für 2016 sind Projektwochen in Lublin (Polen) und Péronne (Frankreich) geplant.

Die Begegnung wurde durch das Deutsch-Französische Jugendwerk gefördert.

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