Brandenburg sammelt rund 56.000 Euro für die Kriegsgräberfürsorge

Die Mahnung der Toten und ihrer Gräber zum Frieden muss öffentlich wahrnehmbar bleiben – Volksbundvorsitzender Gunter Fritsch ehrt in Schwielowsee Bundeswehrsoldaten und Reservisten für Volksbundsammlung 2017 in Brandenburg

20. Februar 2018

Traditionelles Erinnerungsfoto mit den ausgezeichneten Sammlerinnen und Sammlern in Schwielowsee (Fotos: Ch. Blase)

Um fast 20 Prozent konnten die fleißigen Soldatinnen und Soldaten 2017 mit einem Erlös von 22.442,56 Euro für den Volksbund das Ergebnis vom Vorjahr erneut steigern. Insgesamt wurden von allen ehrenamtlich tätigen Sammlern in Brandenburg rund 56.000 Euro in der Vorweihnachtszeit zusammengetragen.


„Die Mahnung der Toten und ihrer Gräber zum Frieden muss öffentlich wahrnehmbar bleiben. Daher benötigen wir zur Erfüllung jetzt und auch in Zukunft ihre Unterstützung. Eine Unterstützung, welche Sie, sehr geehrte Damen und Herren, 2017 wieder in einem großartigen Sinne geleistet haben“, so bedankte sich Volksbund-Landesvorsitzender Gunter Fritsch, Brandenburger Landtagspräsident a. D., während der traditionellen Veranstaltung in der Henning-von-Tresckow-Kaserne in Schwielowsee. Stellvertretend für alle bei den Haus- und Straßensammlungen engagierten Brandenburgerinnen und Brandenburgern wurden 50 Bundeswehr-Soldatinnen und -Soldaten und Reservisten sowie Zivilisten für ihren Einsatz geehrt.


„Ich bitte Sie, lassen Sie in Ihrem Elan und Einsatz für unser Land und auch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge nicht nach – Sie engagieren sich damit auch für unser Land, und auch auf diesem Wege für das höchste Gut, den Frieden“, sagte Oberst Olaf Detlefsen Kommandeur des Landeskommandos Brandenburg nicht nur an seine Soldatinnen und Soldaten gerichtet. Ebenso forderte Jörg Schiller, Oberst d. R., Landesvorsitzender der Reservisten in Brandenburg, seine Reservisten auf, in ihrem Engagement nicht nachzulassen, auch wenn die Belastung höher werde.


Die Sammler und Sammlerinnen erhielten vom Volksbund Brandenburg im Beisein von Generalmajor Thorsten Poschwatta, stellvertr. Befehlshaber des Einsatzführungskommandos,  Dankesurkunden – auch stellvertretend für alle an der Sammlung beteiligten Soldaten und Reservisten aus den Standorten und Kameradschaften.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde Oberst d. R. Manfred Hildenbrand für seine Verdienste um den Volksbund Brandenburg mit der goldenen Ehrennadel des Volksbundes geehrt.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Volksbundes wurde das neu gestiftete goldene Ehrenkreuz an Thorsten Niemann, Oberstleutnant i. G.,verliehen. Geehrt wird er für seine Verdienste als Kommandeur des Patenregiments in Storkow und die damit verbundene Unterstützung bei zahllosen Arbeitseinsätzen des Volksbundes.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Bläsern des Heeresmusikkorps' Hannover.

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