100 Jahre Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Eine Reise durch fast 100 Jahre Zeitgeschichte von der Weimarer Republik bis heute. Vortrag am 21.9. mit Dr. Oktavia Christ

18. September 2017

Das Angebot der digitalen Gräbersuche wird bei dem Vortrag ebenfalls vorgestellt

Der Vortrag gibt Einblicke in die wechselvolle und spannende Geschichte des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Dieser wurde als eine Art Bürgerinitiative 1919 nach dem Ersten Weltkrieg in Berlin gegründet, weil die noch junge Reichsregierung weder politisch noch wirtschaftlich in der Lage war, sich um die Gräber der Gefallenen im Ausland zu kümmern. Es entstanden rasch zahlreiche Landes- und Ortsgruppen; der Hamburger Landesverband, von drei Frauen ins Leben gerufen, wurde 1920 in das Vereinsregister der Hansestadt eingetragen. Fotos und Schriftstücke aus der Zeit der Gründung bis heute und die seit 1921 erscheinende Mitgliederzeitschrift spiegeln den Wandel, den der Volksbund im Laufe der Jahrzehnte durchläuft. Lag der Schwerpunkt der Arbeit zu Beginn auf der Fürsorge für die Friedhöfe, so ist der Volksbund heutzutage auch ein anerkannter Akteur in der Gedenkkultur, nicht nur deutschlandweit, sondern zunehmend in europäischem Kontext. Grabpflege und Bildungsarbeit als gleichwertige Aufgaben des Volksbundes zu etablieren, ist ein anhaltender Prozess, der bis in die jüngste Vergangenheit von vielen, oft auch kontroversen Diskussionen innerhalb und außerhalb des Volksbundes begleitet wird. Selbstverständlich wird auch die für genealogisch Interessierte so bedeutende Möglichkeit der online-Gräbersuche an diesem Abend erläutert.

Datum: 21.9.2017, 18 Uhr. Veranstalter ist die Genealogische Gesellschaft Hamburg e.V., Veranstaltungsort ist das Staatsarchiv Hamburg, Kattunbleiche 19, 22041 Hamburg.

Der Eintritt zu den Vortragsveranstaltungen ist frei und Gäste sind herzlich willkommen.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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