126 Jahre Schiller-Oper: Eisbären, Hans Albers und viele Träume

Zur Geschichte eines europaweit einmaligen Gebäudes. Vortrag von Dr. Anke Rees am 5.11. im Haus der Familie bei der Schilleroper

7. September 2017

Mitten in Hamburg, in der Nähe des Neuen Pferdemarktes, steht ein in Europa einmaliges Gebäude: die Schiller-Oper. 1891 wurde sie als festes Zirkusgebäude für den „Circus Busch“ errichtet. Nirgendwo sonst ist ein solcher Bau aus dem Fin de Siècle in kompletter Stahlskelettbauweise noch erhalten. Sie ist das letzte ihrer Art.
 
Das Gebäude lockte in seiner Zeit als Zirkus mit für die damalige Zeit spektakulären Darbietungen wie Wasserpantomimen und Eisbären-Shows. Später wurde es zum Theater umgebaut und 1905, im Jahr des 100. Todestags von Friedrich Schiller, eröffnet. Stars wie Asta Nielsen, Johannes Heesters und Hans Albers traten hier auf. 1932 wurde das „Schiller-Theater“ zur Oper umgestaltet. So wurde aus dem ehemaligen Zirkusbau das einzige privat geführte Opernhaus Deutschlands mit einem eigenem Chor und Orchester. Die letzte Aufführung hieß „Sonnenstrahl im Hinterhof“ und fand am 11. September 1939 statt. Seitdem hat es nie wieder eine öffentliche Veranstaltung in der großen Halle gegeben. Wie ging es im Krieg und danach mit dem Gebäude, das seit 2012 unter Denkmalschutz steht, weiter? Mehr zur Geschichte und auch über die aktuellen Nutzungspläne erfahren Sie auf unserer Veranstaltung.
 
Die Historikerin Dr. Anke Rees hat von 2007 bis 2015 über die Schiller-Oper geforscht und zwei Bücher sowie zahlreiche Artikel über sie verfasst. In ihrem Vortrag nimmt sie Sie mit auf die Reise durch die 126 Jahre der facettenreichen Geschichte dieses einzigartigen Gebäudes. Wir laden Sie ein, es kennenzulernen – vor Ort, im Vortrag und mit vielen historischen Fotografien sowie anschließender Diskussion bei Kaffee und Kuchen!
 

Ort und Zeit: Sonntag, 5. November 2017, 15 - 17 Uhr, Haus der Familie, Bei der Schilleroper 15, 22767 Hamburg


Anmeldungen bitte unter Tel. 040 – 25 90 91 oder per E-Mail an hamburg@volksbund.de.
Der Eintritt ist frei, über eine Spende vor Ort freuen wir uns.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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