8. Ohlsdorfer Friedensfest eröffnet

Gelungener Start bei sonnigem Wetter

25. Juli 2016

Tolle Stimmung bei traurig-heiteren Liedern der "Grenzgänger"

Unter dem Titel „Überleben“ wurde am vergangenen Wochenende zum achten Mal das Ohlsdorfer Friedensfest auf dem Friedhof Ohlsdorf eröffnet. Am Samstag kamen mehr als 70 Menschen bei strahlendem Sonnenschein zum Zelt am Bombenopfermahnmal.

Ein eindrucksvolles Grußwort sprach Wolfgang Rose, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, und nahm Rekurs sowohl auf die historischen Ursprünge des Bündnisses Ohlsdorfer Friedensfest genau wie Bezug zur Relevanz eines solchen zivilgesellschaftlichen Engagements ob der aktuellen politischen Tendenzen. Mehr denn je sei ein klares Bekenntnis zu Demokratie und Menschenrechten wichtig. Seine gesamte Rede können Sie hier lesen.

Nachdem sich anschließend das Bündnis und seine Institutionen vorgestellt hatten, traten "Die Grenzgänger" unter dem Titel "Und weil der Mensch ein Mensch ist" auf - sie vertonten längst vergessene Volkslieder und größtenteils unbekannte Songs couragierter Menschen aus dem Widerstand gegen das Hitler-Regime und den Lagern und Gefängnissen des „Dritten Reichs".  

Am Sonntag, 24. Juli, folgte neben einem Gottesdienst ein vom Jugendarbeitskreis im Volksbund Hamburg initiierter, kommentierter Rundgang über die Gräber des Ersten und Zweiten Weltkriegs mit dem Historiker Lars Skowronski. Hierbei traten nicht nur die aktuellen Forschungsergebnisse durch den Wissenschaftler der "Initiative Weltkriegsgräber" hervor, sondern wurde an ihrem Beispiel auch die Gedenkkultur Hamburgs kritisch unter die Lupe genommen. Gut 40 Interessierte lauschten aufmerksam, wanderten mit und erkundigten sich - auch nach einer Fortsetzung, die bei solch großem öffentlichen Interesse ganz sicher folgen wird.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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