Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion 1941: warum gemeinsam erinnern?

Perspektiven für die Städtepartnerschaft St. Petersburg-Hamburg - ein Podiumsgespräch am 22. Juni 2017

30. März 2017

Der Flyer zur Veranstaltung

Ausgehend von dem historischen Datum 22. Juni 1941, dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion, wird bei diesem Podiumsgespräch die konträre Gedenk- und Erinnerungskultur beider ehemals gegnerischer Länder im Mittelpunkt stehen.

Dieses Kooperationsprojekt der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und des Jugendarbeitskreises im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Hamburg will die deutsche und sowjetische/russische Erinnerungskultur an den Zweiten Weltkrieg vergleichend in den Blick nehmen. Dabei wird u.a. nach dem Einfluss gefragt, den die Überlieferung und Interpretation von geschichtlichen Erfahrungen auf das aktuelle Selbstverständnis der deutschen und der russischen Gesellschaften ausübt. Damit wird auch der Bogen zur Städtepartnerschaft Hamburgs und St. Petersburgs, deren zukünftiger Ausgestaltung und der Frage nach einem gemeinsamen Erinnern geschlagen werden.

Als Referentinnen und Referenten werden u.a. Dr. Ulrike Jureit (Hamburger Institut für Sozialforschung), Dr. Andreas Hilger (Deutsches Historisches Institut Moskau), Dr. Christian Hartmann (Institut für Zeitgeschichte München) und Claus Bietz (MitOst Hamburg, Verein für Sprach-, Kultur- und Jugendaustausch in Europa) sprechen.

Zeit und Ort: Donnerstag, 22.6.2017, 18-20.00 Uhr, Tschaikowsky-Saal, Tschaikowskyplatz 2, 20355 Hamburg

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher!

Den Flyer finden Sie hier.

 

 

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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