Gedenken zum 8. Mai

Würdevolle Veranstaltung auf der Internationalen Kriegsgräberstätte des Ohlsdorfer Friedhofes

11. Mai 2015

Karen Koop begrüßte die Gäste

Der Landesverband Hamburg hat auch in diesem Jahr eine Gedenkstunde zum 8. Mai im Rahmen der Hamburger Europawoche veranstaltet. Traditionell fand die Veranstaltung auf der Internationalen Kriegsgräberstätte des Friedhofs Ohlsdorf statt, auf der etwa 3.800 Opfer des Nationalsozialismus aus mehr als dreißig Nationen bestattet sind.

Die Landesvorsitzende Karen Koop MdHB a.D. begrüßte nach einer musikalischen Einstimmung die rund 40 Gäste, die den folgenden würdevollen und zum Nachdenken anregenden Beiträgen zuhörten.

Diese kamen von Prof. Dr. Norbert Fischer, Universität Hamburg (Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie), der einen historischen Abriss über das Totengedenken gab; vom Vizekonsul Marek Sorgowicki, Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg, der eindringlich auf die polnische Geschichte im Nationalsozislismus und die heutige deutsch-polnische Zusammenarbeit einging sowie vom Zeitzeugen Harald Hinsch, der seine Erlebnisse als Kind bei der "Operation Gomorrha" schilderte.

Musikalisch wurde der Gedenktag wieder von zwei jungen MusikerInnen begleitet. Es spielten vom Felix Mendelssohn Jugendsinfonieorchester Hamburg-Bramfeld e.V.: Clara Maína Bambirra Malich Violine und Julian Grote Trompete. Würdiger hätte zu diesem besonderen Jahrestag die Veranstaltung kaum begleitet werden können.

 

Eine Bildzusammenschau können Sie hier ansehen/herunterladen.

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